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D r u c k p r e s s e D i e Erfindung betrifft eine Druckpresse, und
zwar insbesondere eine Mehrfach-Druckpresse mit einem Kettentransportmeehanismus
zur Beförderung des zu bedruckenden Materials zwischen den einzelnen Druckeinheiten
der Presse.
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Bekannte Druckpressen dieser Art, die eine Mehrzahl von Druckeinheiten
und einen Kettenübertragungsmechanismus zwischen diesen Druckeinheiten besitzen,
haben einen gemeinsamen Antrieb für die Druckeinheiten, in dem sich ein Kupplungsmechanismus
zum Unterbrechen des gemeinsamen Antriebs befindet, so dass dann jede der Einheiten
unabhängig von der anderen betrieben werden kann. Der gemeinsame Antrieb steht mit
einem Zahnrad für jede Einheit in
Antriebsverbindung, von dem aus
dann jedE= der Einheiten angetrieben wird. Der Antrieb für den Kettentransport E#rl*olgt
von dem Antriebszahnrad der jeweiligen Einheiten zu Antriebszahnrädern für den Kettentransport
und von diesen Kettentransport-Antriebszahnrädern über einen Kupplungsmechanismus
zu der Kettentransport-Antriebswelle. Dieser Kupplungsmechanismus dient dazu, den
Antrieb von dem Kettentransport-Antriebszahnrad zu der Kettentransport-Antriebswelle
zu unterbrechen. Durch Unterbrechung dieses Antriebs können der Druckzylinder und
andere Zylinder der Druckeinheit angetrieben werden, ohne dass dabei auch die Kettentransport-Antriebswelle
angetrieben wird. Wenn gleichzeitig auch die Kupplung in der Hauptantriebswelle
ausgekuppelt ist, so kann jede Einheit unabhängig von der anderen durch getrennte
Antriebsmotoren angetrieben werden, ohne dass dabei auch der Kettentransportmechanisous
angetrieben wird. Hierdurch können die Druckeinheiten einzeln und unabhängig und
ohne Unterbrechung des Registers der Greifer des Kettentransports mit den Greifern
an den Druckzylindern zugerichtet werden.
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Durch die Erfindung wird eine neue und venesserte Druckpresse geschaffen,
die miteinander zusammenarbeitende Teile aufweist, die genau im Register miteinander
sein sollen und miteinander angetrieben werden mit einer Kupplung in dem Antrieb
zwischen diesen Teilen, wobei diese Kupplung im Betrieb überaus verlässlich,
bequem herzustellen und ausserdem derart ausgebildet sein soll, dass die Probleme
eines Totengangs oder Spiels, der Teile-Ausrichtung und des Verschleisses auf ein
Geringstmass herabgesetzt werden. Ferner soll bei einer Druckpresse dieser Art die
lösbare
Kupplung im Antrieb der Teile, die registerhaltig sein sollen,
ein Keil vorgesehen sein, der in die Schlitze in Antriebselementen einschiebbar
ist, welche mit den miteinander zusammenarbeitenden Teilen verbunden sind, und dieser'Keil
soll selbsteinrastend sein, so dass er, wenn er in Verriegelungsstellung bewegt
wird, das Register, das die miteinander zusammenarbeitenden Teile bei Entkuppeln
der Kupplung hatten, wiederherstellt: Diese Kupplung soll insbesondere anwendbar
sein zwisnhen der Kettentransport-Antriebswelle.Jeder Druckeinheit einer Mehrfach-Druckpresse
mit
Kettentransport zwischen den einzelnen Druckeinheiten und dem Kettentransport-Antriebszahnrad,.wobei
der- Keil in einen Schlitz des Kettentransport-Antriebszahnrads und einen entsprechenden
Schlitz in einem Antriebselement einschiebbar ist, das in Antriebsverbindung steht
mit der zugehörigen Kettentransport-Antriebswelle, wobei ein Hebemechanismus dazu
verwendet wird, den Keil in die Schlitze und aus diesen heraus zu bewegen, und wobei
dieser Hebemechanismus nur zur Bewegung des Keils dient, nicht aber zur Übertragung
von Antriebskräften von Zahnrad auf die Kettentransport-Antriebswelle. Dieser
Keil soll "schwimmen" und die Schlitze in dem Kettentransport-Antriebszahnrad und
dem Antriebselement des Kettenantriebs zum Registrieren bringen, Wenn diese Schlitze
nicht genau miteinander fluchten, Dieses Auerichten soll dadurch erfolgen, dass
der Keil durch eine Nockenwirkung bewegt wird durch Anlage einer Fläche des Keils
an einer Fläche, die den Schlitz in dem Zahnradelement enthält, so dass, wenn der
Keil durch diese Nockenwirkung bewegt wird, bestrebt ist, das Antriebselement derart
zu verdrehen, dass dessen Schlitz mit dem
Schlitz im Antriebszahnrad
ausgerichtet wird und der Keil genau
in diesen Schlitzen zum Sitz kommt.
Das den Keil bewegende Hebel-
gestänge soll einstellbar sein, um einen
Versehleias den Keils
sowie irgendwelche Herstellungsungenauigkeiten bei
dem Keil und bei seinen Schlitz zu kompensieren.
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Weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich für
den Durehschnittnfaehmann aua der folgenden, ins einzelne ge-
henden
Beschreibung des bevorzugten Ausführungsbei-spiels,'das in
der Zeichnung
dargestellt ist.
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Fig. 1 ist eine Seitenansicht, mit einzelnen weggelassenen
Teileng einer Mehrfach-Druckpresse als Ausführungsbeispiel
der
Erfindung.
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Fig. 2 ist eine vergrösserte perspektivische Ansicht eines Teils
der
in Fig. 1 gezeigten Druckpresse.-Fig. 3 ist eine vergrösserte Seitenansicht
eines Teils der Druck-
presse nach Fig. 1.
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Fig. 4 ist ein Aaialsehnitt des in Fig. 3 dargestellten
Teils
der Druckpresse entlang der Schnittlinie 4-4 in Fig. 3.
Fig.
5 ist ein Teilschnitt des in Fig. 4 gezeigten Mechanismus
entlang
der Schnittlinie 5-5 in Fig. 4.
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Fig. 6 ist eine Teilansicht des in Fig. 4 gezeigten
Mechanismus entsprechend der Linie 6-6 in Fig. 4..
Fig. 7
ist ein Teilschnitt des Mechanismus nach Fig. 4 entlang der in Fig'4 eingetragenen
Schnittlinie 7-7. Die
Fig. 8, 9 und 1Ö zeigen in schematischer
Darstellung unterschied-
liehe Arbeitsstellungen der Teile des in Fig. 4 gezeigten
Mechanismus.
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Fig. 1 zeigt als ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung
eine Mehrfach-Druokpresse 10. Diese Mehrfach-Druckpresse 10 umfasst zwei Druckeinheiten
11 und 12 von genau identischem Aufbau. Die Druckeinheit 1i
hat einen Plattenzylinder 13, einen Drucktuohzylinder 14 und einen Druckzylinder
15. Bogenförmiges Mate-
rial, wie z.B. Papierbögen, die in der Druckpresse
10 bedruckt
werden sollen, werden über einen Anleger 16 schräg nach unten.
zugeleitet
und von einem Greifermechanismus am Druckzylinder 15
erfasst und in
den Spalt zwischen den Druektuchzylinder 14 und
dem Druckzylinder
15 hineingezogen, Sodann werden die Bogen an
einen Kettentranaportmechanisnus,
der insgesamt mit 17 bezeich-
net ist, abgegeben, der die Bogen von der
Druckeinheit 11 zur
Druckeinheit 12 transportiert. Die Bogen werden dort vor
Greifer-
mechanismus des Druckzylinders 18 der Druckeinheit 12 erfasst
und in den Spalt zwischen dem Druckzylinder 18 und dem Drucktuch-
zylinder
19 der Druckeinheit 12 gezogen: Die Druckeinheit 12 weist ausserdem einen
Plattenzylinder 20 auf, der in Berührung
mit dem Drucktuchzylinder
19 läuft. Die Bögen können, nachdem sie in der Druckeinheit 12 bedruckt
worden sind, einer weiteren
Druckeinheit oder einen Bogenaußnahmetiseh,
in üblicher Art, zugeführt werden.
Die Druckeinheiten
11 und 12 werden von einer gemeinsamen An-
triebseinrichtung 25 angetrieben,
in der sich eine Kupplung 26
befindet. Die Kupplung 26 dient dazu'
den Antrieb zwischen den
Wellen 25a und 25b des gemeinsamen Antriebes
zu unterbrechen,
und bei Öffnen der Kupplung 26 ist ersichtlich, dass
dann die Ein-
heiten 11 und 12 unabhängig voneinander angetrieben werden
können.
Die
Druckeinheit 11 wird von der Welle 25a aus angetrieben, die
ihrerseits von
einem Motor 30 angetrieben wird. Die Welle ?5a trägt ein Kegelrad 31, wie
Fig. 1 zeigt. Dieses Kegelrad 31 steht
in Eingriff mit einem Kegelrad 32,
das auf einer Welle 33 sitzt,
die auch an ihrem anderen Ende ein Kegelrad
34 trägt, das mit
einem weiteren Kegelrad 35 in Eingriff steht, das von einer
Welle
36 getragen wird, welch letztere auch an ihrem anderen Ende ein
Kegelrad
37 trägt. Dieses steht wiederum mit einem Kegelrad 38
in Eingriff, das von
einer Welle 39 getragen wird, die den Druckzylinder 15 antreibt. Auf der
Welle 39 ist ausserdem ein Druck-
einheit-Antriebszahnrad 40 gelagert,
das über nicht dargestellte
Antriebszahnräder den Drubktuehzylinder
14 und den Plattenzylinder
13 antreibt, so dass also sämtliche Zylinder
der Druckeinheit 11
in gemeinsamer Antriebsverbindung stehen.
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Der in Fig. 1 dargestellte Antrieb für die Druckeinheit
12 um-" fasst einen Antriebsmotor 45, der die Welle 25b antreibt. Die-
Welle
25b trägt ein Kegelrad 46, das mit eine' von einer Welle 40
getragenen Kegelrad
47 in Eingriff steht. Die Welle 48 trägt am
anderen Ende ebenfalls ein Kegelrad
49, das mit einem Kegelrad 50
in Eingriff steht, das von
einer Welle 51 getragen wird, die_
auch ad anderen Ende ein weiteren
Kegelrad 52 aufweist, das mit
eines Kegelrad 53 in Eingriff steht, welches
auf der Welle 54
sitzt, auf der der Druckzylinder 18 gelagert ist. Ein
Druokeinheits-Antriebszahnrad 55 steht in Antriebsverbindung mit der Wel-
le
54 und ist in Eingriff mit einem Zahnradtrieb, der nicht dar-
gestellt ist
und dazu dient, die@Zylinder -19 und 20 der Druckein-
heit in
zeitlicher Relation zum Druckzylinder anzutreiben.
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Der Kettentransportmechanismus 17, der zum Transport der
Bogen
von der Druckeinheit 11 zur.Druckeinheit 12 dient, weist in
Abstand voneinander angeordnete Ketten 60 mit einer Mehrzahl von
Greifern
61 auf, welche die Bogen vom Druckzylinder 15 der Druck-
einheit 11 abnehmen
und an den Druckzylinder 18 der Druckeinheit
12 abgeben. Die Greifer 61 müssen
auf der Kette 60 natürlich in
einen solchen Abstand angeordnet sein,.
dass sie in der richtigen Art und Weise mit den Greifern an Druckzylinder
15 und den Gsxifern am Druckzylinder 18 zusammenarbeiten, d.h.
also mit diesen in
Register sein:
Die Ketten 60 des Kettentransportmeohanismus
17 sind um Übertra-
gungszylinder herumgeführt, die im Abstand liegende
Antriebskettenräder umfassen, die nicht dargestellt sind und neben den
Druckzylindern
15 und 18 liegen; diese Antriebskettenräder be-
finden sieh auf
Kettentransport-Antriebswellen 65, 66, die sich
neben den Druckzylindern
15 bzw. 18 der Druckeinheiten befinden.
Die Antriebswellen 65, 66 werden
von den Antriebszahnrädern 40
bzw. 55 angetrieben, und der Antrieb
von Antriebszahnrad 40 zur
Welle 65 ist in der Konstruktion
identisch mit den Antrieb von
den Antriebszahnrad 55 zur
Welle 66, und .wegen der Identität
dieser Antriebe wird nur der
Antrieb zwischen den Zahnrad 40
der Druckeinheit 1i und der
Antriebselle 65 im einzelnen be-
schrieben, und entsprechende
Bezugsziffern werden verwendet, um
entsprechende Teile dieser beiden
Antriebsmechanismen in der
Zeichnung zu bezeichnen.
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Der Antrieb von dem Antriebszahnrad 40 zur Welld
65 umfasst ein
Kettentransport-Antriebszahnrad 70, oh. Fig.
4, das mit dem -Antriebszahnrad 40 in Eingriff steht und sich
mit diesem ver-
dreht. Das Zahnrad 70 hat eine Nabe 71, die drehbar auf
der Kettentransport-Aritriebswelle 65 gelagert ist. Das Zahnrad.70
hat
ausserdem einen äusseren hohlen Hülsenteil 72, in dessen
Xnnenfläche sich ein Antriebsschlitz 73 befindet. Dieser Antriebs-
schlitz
73 hat, wie Fig. 8 am besten erkennen lässt, einen in
radialer Richtung
des Zahnrads 70 nach aussen konvergierenden
Querschnitt, der begrenzt ist
durch ein Paar von konvergierenden
Flächen 74 und 75.
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Das Zahnrad 70 kann mit der Welle 65 zwecks-Antriebs
derselben
mittels eines ein totes Spiel verhindernden Kupplungsmechanismus
80
verbunden werden. Dieser Kupplungsmechanismus 80 umfasst einen
Register-Antriebskeil
81, der in den Schlitz 73 im Antriebszahn-
rad 70 und in einen entsprechenden
Schlitz 83 in einem Antriebs-Armstern 82 einschiebbar ist, Rebher
mit der Welle 65 in An-
triebsverbindung steht, um diese in Drehung zu
versetzen, Renn
sieh der Armstern 82 dreht, wie dies im einzelnen noch Reiter
unten
beschrieben werden soll. Der Schlitz 83 in den Armstern 82 ,
in@den
der Keil einschiebbar ist, hat dieselbe Formgebung wie der
Schlitz
73 im Zahnrad 70; er ist: gebildet durch ein Paar von
Flächen 84 und 85,: die
in Richtung von der Welle 65 aus nach aussen konvergieren, wie Fig.
8 am deutlichsten zeigt. Bei der
Herstellung können
die Sehlitze 73, 83 gleichzeitig bearbeitet
werden, während das
Zahnrad 70 und der Armstern 82 aneinander be-
festigt sind, um die gewünschte
Gleichmässigkeit zu gewährleisten:
Der Keil 81 hat einen .äusseren
Abschnitt von trapezßörmigem Quer-
schnitt, der gebildet wird durch
konvegierende Flächenabschnitte 88 und 89, dis unter ungefähr demselben Winkel wie
die Flächen 84 und 85 sowie 74 und 75 konvergieren, so dass der Keil, wenn er
bei Fluchten der Schlitze 73 und 83 in diese eingeschoben
wird,
in diesen eine Keilwirkung hat und eine Antriebswirkung
zwischen dem Zahnrad 70 und dem Armstern 82 ohne Spiel zwischen
diesen
Teilen gewährleistet.
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Der Armstern 82, der von dem Zahnrad 70 durch den Keil 81 ange- trieben
wird, hat eine Nabe 9(l und einander gegenüberliegende vor-
stehende
Teile 91 und 92. Der Teil 91 ragt, wie in der Zeichnung gezeigt, nach oben
und hat eine Öffnung 93, in die hinein sich
der Keil 81 erstreckt,
und er Schlitz 83 ist in obereten Ab-
schnitt des Teils 91 des
Armsterns vorgesehen. Der untere vorste-
hende Teil 92 des Armsterns
hat eine Öffnung 100 und trägt ein
Paar von einsteilbaren
Schrauben 101 und 102, die in diese Öff-
nung hineinragen und mit Muttern
103 bzw. 104 zur Sicherung der
Schrauben 101 und 102
in einer bestimmten Lage relativ zu dem
Teil 92 des Armsterns versehen
sind.-
Die. Enden der Schrauben 101 und 102, die in die
Öffnung i00 hin-
einragen, arbeiten mit einer Nase 105 zusammen,
die von einer Hülse 106 vorsteht. Die Hülse 106 umgibt-die
Antriebswelle 65 und
ist mit dieser mittels eines Keils 107 verkeilt, und
sie erstreckt
sich in axialer Richtung der Welle 65 zwischen der Nabe
90 des
Armsterns 82 und der Welle 65 und hat ebenfalls einen Teil,- der
sich
zwischen einem Lager für das Zahnrad 70 und der Welle 65
erstreckt.
Ein Anschlag 109 ist am Ende der Welle 65 befestigt
und liegt an den Enden
der Hülse 106 und der Nabe 90 des Antriebs-
Armsterns 82 an-und hält diese
auf der Welle 65 fest. Die Hülse
106 ist fest auf die Welle 65 aufgeklemmt
mittels einer Klemmein-
richtung, die eine Befestigungseinrichtung 110
umfasst, welche in
Fig. 4 gezeigt ist. Die Nase 105 der Hülse 106 trägt
Verschleissköpfe 111 und 112, an denen die Schrauben 101 und 102 zur Anlage
kommen.
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Aus der vorstehenden Beschreibung ist ersichtlich, dass das Zahn- rad
70 die Welle 65 bei ineingriffkommen des Kupplungsmechanismus
80 antreiben
kann. Dies wird dadurch bewirkt, dass der Keil 81
in die miteinander
fluchtenden Schlitze 73 und 83 in dem Zahn-
rad 70 bzw. in dem Armstern 82
hineinbewegt wird. Der Armstern
dreht sich dann mit des Zahnrad 70, und
seine Übertragung wird
über die Schrauben i01 oder 102 auf die Nase 105 der
Hülse 106
und von dieser über den Keil 107 auf die Welle 65 übertragen.
Wenn
natürlich der Keil 81 aus den Schlitzen 73, 83 in Zahnrad 70 bzw.
i# Antriebs-Artstern 82 herausbewegt wird, so kann das
Zahnrad
70 gegenüber seinem Lager frei rotieren, ohne dass es
eine Mitnahme-der
Antriebswelle 65 bewirkt. Auch ist ersichtlich,
dass
die Schrauben 101, 102 relativ zu den Teil 92 des Armsterns
bewegt
werden können und dabei auch eine Bewegung der Nase 10,5 bewirken,
wobei sie die Welle 65 des Kettenantriebs verdrehen.
Auf dieäe
Weise können die Greifer an der Kette 60 gegenüber den
Greifern am Druckzylinder
15 eingestellt werden:
Der Keil 91 wird in seine Antriebsstellung, die
in Fig. 4 gezeigt
ist, und aus dieser Antriebsstellung
heraus bewegt mittels eines
handbetätigten Gestängemechanismus
120. Der Keil 81 kann als
"schwimmender" Keil bezeichnet werden; er wird
von einem Stift. 121 getragen und ist auf diesem axial verschiebbar.
Der Stift
121 erstreckt sieh zwischen den Augen 122 und 123 eines Hebel-
teils
124 und ist diesen gegenüber schwenkbar. Das Hebelteil 124
umgreift
die Welle 65 und bildet ein Teil des Gestänges 120. Die
Augen 122,
123 liegen auf einem gegenseitigen Elbstand, der, wie
Fig. 8 am besten
zeigt, grösser ist als die Abmessung des Keils
81, der auf dem Stift
121 zwischen den Augen 122, 123 sitzt.
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Infolgedessen kann sich er Keil 81 auf dem Stift 121 relativ zu den
Nasen 122, 123 verschieben, und zwar aus dem nachstehend zu
schildernden
Grunde:
Das Hebelelement 124 übergreift, wie bereits oben erwähnt,
die
Welle 65 und hat, wie in Fig. 3 gezeigt ist, von den Ohren nach
unten
ragende Teile 125 und 126, die auf einander diametral ge-
genüberliegenden
Seiten der Welle 65 enden. Die Enden dieser
Teile 125, 126 des Hebels
124 sind durch Stifte 127 bzw. 128 mit
den Armabschnitten
129, 130 eines Hebels 131 verbunden, der ähn-
lich wie der
Hebel 124 ausgebildet ist und ebenfalls die Welle 65
umgreift.
Wie an deutlichsten aus Fi6. 4 erkennbar, ist der un-
tere Abschnitt
des Hebels 131 schwenkbar mit einen Stift 135 verbunden,-der
von einen Block 136 getragen wird. Der untere Ab-
schnitt des Hebels 131
hat ein Paar von in Abstand zueinander lie-
genden Vorsprüngen
137, 1389 oh. Fig. 3, die den Stift 135 auf-
nehmen und zwischen
denen sich der Block 136 befindet.
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Der Block 136 ist an dem Teil 32 des Antriebs-Armsterns
82 fest-
geklemmt mittels- eines Paares von Befestigungsschrauben 140,
die
sich durch Öffnungen 141 hindurch in den Block 136 hinein erstrecken,
Zwischen den wänden dieser-Öffnungen und den Schäften
der Schrauben
140 ist ein beträchtliches Spiel vorhanden, so dass
die Schrauben zu Einstellzwecken
in den Öffnungen vertikal ver-
schoben werden können. Bei solcher vertikaler
Bewegung der Sehrau-
ben 140 in den Öffnungen 141 wird auch der Block
136 vertikal be-
wegt, und zu diesem Zweck ist eine Einstellschraube 145 mit
Mutter
146 vorgesehen. Die Schraube 145 verläuft derart, dass sie
an der in der Blickrichtung
nach Fig. 4 unteren Seite des Blockes
136 zur Anlage kommen
kann. wenn die Schrauben 140 gelöst sind,
kann die Schraube 145
verdreht werden, um eine Aufwärtsbewegung
des Blocks 136 hervorzurufen.
Bei dieser Aufwärtsbewegung wird der
Block von den Vorsprüngen 137,
138 geführt. Bei dieser Aufwärts-
bewegung wird natürlich auch der Schwenkstift
135 nach oben be-
wegt und bewirkt seinerseits eine Aufwärtsbewegung des
Stifts 121, auf den der Keil 81 gelagert ist. Infolgedessen bewegt sich
der
Keil 31 gegenüber den Schlitzen 73, 83 nach oben, und durch
diese Einstellung
kann die Lage den Keile 81 nach Betätigung den
Gestänges verändert
werden, so dann Versohleins den Keils 8i und
der.Schlitze
73, 83 wie auch Herstellungsungenauigkeiten dieser' Elemente ausgeglichen werden
können: Die Stifte 127,-128, welche die Schwenkverbindung zwischen den Armen 125,
129 der Hebel 124, 131 und den Armen 126, 130 der Hebel 124, 131 bilden, erstrecken
sieh auch durch das eine Ende der Hebel 150 bzw. 151, die somit also ebenfalls ein
Bestandteil des Gestänges 120 sind: Die Hebel 150, 151 verlaufen axial zur Welle
65 auf diametral gegenüberliegenden Seiten derselben und auf der Aussenseite des
Antriebs-Armsterns 82. Die Hebel 150, 151 haben die gleiche Länge und sind an ihren
Enden, die den mit den Hebeln 131, 124 gelenkig verbundenen Enden gegenüberliegen,
mit einem Auge 155 einer Hülse 156 verbunden, die die Nabe 90 des Antriebs-Armsterns
82 umgibt. Die Enden der Hebel 150, 151 sind mit den Augen 155 durch Schwenkzapfen
157 verbunden, was am besten aus Fig. 2 ersichtlich ist.
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Die Hülse 156, die die Nabe 90 des Antriebs-Armsterns umgibt, ist
mit der Nabe 90 durch eine sogenannte Feder 160, sh. Fig. 4, verbunden, die eine
drehfeste Verbindung zwischen der Hülse 156 mit dem Antriebs-Armstern 82
bewirkt, jedoch eine axiale Relativbe.wegung der Hülse 156 gegenüber dem
Antriebs-Armstern 82 gestattet. Die Hülse 156 ist innaxialer Richtung auf der Nabe
90 des Antriebs-Armsterns 82 von der in Pig. 4 voll ausgezogenen Stellung bis zu
der in Fig. 4 strichpunktiert dargestellten Stellung ver-, sohiebbax. Bei einer
Bewegung zwischen diesen beiden Stellungen werden auch die Hebel 150,
151 bewegt und bewirken dann Absenk-und Anhebebewegungen des Keils 81: Die
Absenk- und Anhebebewegungen
des Keils 81 werden durch einen Stift
1.58 geführt, der in` fier Öffnung 93 des Antriebs-Armsterns gehalten ist und von
einer Aussparung 159 in der einen Vertikalfläche des 'Keils 81 aufgenommen
wird. Dieser Stift 15'8 führt nicht nur den Keil 81 bei vertikaler Bewegung infolge
einer Betätigung des Gestänges 120, wie vorstehend beschrieben, sondern hindert
auch den Keil 81 daran, sich zu verkanten oder zu kippen, und gewährleistet hierdurch
eine feste Keilanlage des Keils in den Schlitzen 73, 83.
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Wenn der Hebelmechanismus 120 in seiner in Fig. 4 voll ausgezogenen
Lage ist, wobei sßdi der Keil 81 in den Schlitzen 73, 83 befindet, so wirken die
Hebel _ dieses Gestänges als Fe@ und halten den-Keil 81 in seiner angehobenen Stellung.
In der in Fig. 4 voll ausgezo-genen Stellung befinden sieh die Schwenkstifte
127, 128 jenseits
einer Linie, die die Mitte der Schwenkstifte 121, 135 verbindet.
Die
Stifte 127, 128 bewegen sich somit bei Betätigung des Knie-hebelgetriebes
zwecks Hineinbewegung des Keils 81 in die Schlitze
73, 83
hinein, wie vorstehend beschrieben, über die Mitte des
Kniehebelmeehanismus
hinaus, und dieser ist. dann in einer Richtung selbsttätig verriegelt,
so dass der Keil 81 in Mitnahmestellung in den Sehlitzen des Zahnrads
70 und des Antriebselements 82
gehalten wird.
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Wie weiter oben schon erwähnt, bewirkt die Hülse 156 bei Verschiebung
zwischen der in Fig. 4 strichpunktiert bzw. ausgezogen dargestellten
Stellung ein Einschieben bzw. Herausschieben des Keils 81
in die
Schlitze bzw. aus diesen heraus zwecks Kupplung und Entkupplung des Antriebs
vom Zahnrad 40 an die Kettentransport-
Antriebswelle
65. Die Hülse 156 hat aussen eine Ringnut 165, die
über den
gesamten Umtang der Hülse 156 durchgeht. Ein Paar von Wal-
zen 166
und 167 befindet eich in dieser Nut; diese Walzen sind dreh-
bar auf
den Enden von Armen 170, 171 eines Hebels 172 gelagert,
dessen Basisteil
173 auf einer Welle 174 ,gelagert ist, die drehbar
in einen gegenseitigen
Abstand aufweisenden Abschnitten des Rahmens
der Presse gelagert ist.
Die Welle 174 trägt am einen Ende eine
Kurbel 175 mit Handgriff 176. Bei Verdrehung
der Kurbel 175 wird
die Welle 174 gedreht, und die Arme 170,
171 werden derart bewegt,
dass die Walzen 166 und 167 sich gegenüber
der Welle 65 axial ver-
schieben und dabei die Hülse 156 mitnehmen,
die dann ihrerseits
eine Axialbewegung der .Hebel 150, 151 und damit,
in der beschriebenen Weise, eine Bewegung des Keils 81 hervorruft.
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Die vorstehende Besehrdbung macht deutlich,
dass bei Lösen der
Kupplung 26 in der Hauptantriebswelle und Lösen der
Keile 81 m
Antrieb von den Antriebszahnrädern 40 bzw:
55 u den Wellaz65 bzw.
66 die Einheiten 11 und 12
unabhängig voneinander durch die Motoren
30, 45 betätigt werden können,
und zwar ohne irgendeine Antriebsverbindung mit dem Kettentransportmeehanismus
17. Dies erleichtert
das Zurichten der Einheiten 11 und 12 infolge
der Tatsache, dass
jede Einheit unabhängig von der anderen und zur gleichen
Zeit be-
tätigt werden kann. Ausserdem-ist ersichtlich, dass
die gesamte Drehkraft zum Antrieb der Antriebswelle 65,dureh
den Keil 81 und
das Antriebselement 82 übertragen wird, nicht aber über
das Gestänge 1209 das dazu dient, den Keil in die Antriebsstellung
und aus
dieser heraus zu bewegen. "
Wenn die Kettentransportwellen
65, 66 von*den Zahnrädern 40 und 55 getrennt werden, so ist es wünschenswert, deren
Greifer in derjenigen.Lage festzuhalten, die sie bei Herausbewegung des Keils 81
aus den Schlitzen 73, 83 einnehmen. Deshalb ist jeder Kupplungsmechanismus 80 mit
einer Nase 177 versehen, die mit dem Rahmen der Druckpresse in Verriegelungseingriff
kommt, wenn der Keil 81 aus
seinem Antriebseingriff mit dem zugehörigen Zahnrad
70 und dem Antriebs-Armstern bewegt wird; hierdurch werden die Ketten 60 gegenüber
dem Rahmen der Presse verriegelt, und eine Bewegung der Ketten wird verhindert.
Der Rahmen der Presse hat einen ringförmigen Teil 178, der jede der Hülsen 156 umgibt.
Diese ringförmigen Teile 178 haben jeder einen Schlitz 179, der eine Nase 177 aufnimmt,
wenn er mit diesem bei Herausziehen des Keils 81 genau fluchtet. Die Nase
177 jedes Kupplungsmechanismus wird von einem Hebel 180
getragen, der mittels
eines Stifts 181 gelenkig mit dem Antriebsarmstern 82 verbunden ist. Dieser Hebel
180 hat Arme, die auf gegenüberliegenden Seiten des Keils 81 auf diesen zu verlaufen
und durch die hindurch der Stift 121 geht. Der Hebel 180 bestimmt die Bewegungsbahn
des Stifts 121. Wenn der Stift 121 vertikal nach unten bewegt wird, incbr Blickrichtung
nach Fig. 4, so wird die Nase 177 um den Schwenkstift 181 nach oben geschwenkt,
wie dies
in Fig.. 4 strichpunktiert gezeigt ist, und wenn die Nase 177
mit
dem Schlitz 179 fluchtet, so bewegt sie sich in den Schlitz 179
hinein.
Wenn also der Keil 81 herausgezogen wird, so liegt die Na-
se 177 im Schlitz
179 und hindert den Antriebs-Armstern 82 an ei-
ner Drehbewegung gegenüber
des Rahen; da dieser Antriebs-Arastern 82 in Antriebsverbindung mit
der Welle 65 steht, wird auch diese
an einer Verdrehung gehindert.
Dadurch werden die Greifer an den
Ketten 60 in ihren
Registerstellungen gehalten, in denen sie sieh befinden, wenn die Kupplung
gelöst wird, und in der sie sieh in
Fig. 1 befinden.
-
Hieraus ergibt sich nun, dass der Schlitz 179 mit der Nase 177'
und der Schlitz 83 mit den Schlitz 73 fluchten muss, wenn die
Kupplung
ausgekuppelt werden soll. Um dieses Fluchten hervorzu-rufen, hat das Zahnrad
40 eine Pfeilmarkierung 190, oh. Fig: 1,
und der danebenliegende
Rahmen hat eine Pfeilmarkierung 191; bei Fluchten dieser beiden Pfeilmarkierungen
wird angezeigt, dass die Nase 177 mit dem Schlitz 179 fluchtet, und dass auch die
Schlitze 73 und 83 miteinander fluchten. Ähnliche Markierungen werden in
Verbindung mit -dem Zahnrad 55 verwendet. Es ist natürlich
schwie-
rig, die Markierungen 190, 191 mit grosser Genauigkeit aufeinander
auszurichten,
und deshalb ist ein ausreichendes Spiel zwischen dem
Schlitz 179 und der
Nase 177 vorgesehen, um die Hineinbewegung der Nase 177 in den Schlitz 179 zu erleichtern,
auch wenn diese nicht ganz genau zueinander fluchten.
-
Zudem bewirkt selbst dann, wenn die Schlitze 83, 73 in dem
An-
triebs-Armstern 82 und dem Zahnrad 70 nicht genau miteinander
fluchten,
der schwimmende Registerkeil 81 ein Ausrichten dersel-
ben,
wenn er in seine Mitnahmestellung in den Schlitzen hineinbewegt
wird, und stellt dabei natürlich auch das Register zwischen
den Greifern
des Kettentransports und der Druckzylinder wieder her.
Diese Wirkung
wird klär bei'Betrachtung der Fig. 8 bis-10 und aus
der°folgenden
Beschreibung' Wie".in Fig. 8 gezeigt, fluchten die
Schlitze 73 und
83 nicht miteinander; der Schlitz 73 i' Zahnrad70
ist vielmehr
gegenüber dem Schlitz 83 in dem Antriebs-Armstern 82
nach links
versetzt. Wenn der Keil 81 nun vertikal bewegt wird,
so gelangt er in
Anlage an einer der die Schlitze bildenden Flächen,
und zwar bei der Darstellung
gemäss Fig. 8 an der Fläche 75, die
den Schlitz 73 im Zahnrad 70 begrenzt.
Hierdurch wird der Keil
axial auf dem Stift 121 verschoben und gelangt in
Anlage an der
Oberfläche 75 des Zahnrads und der Oberfläche 84 des
Antriebs-Armsterns 82, wie Fig. 9 dies'erkennen lässt. Bei weiterer
verti-
kaler Bewegung wird der Armstern 82 verschoben bis zum genauen
Fluchten
mit dem Schlitz im Zahnrad 70, wie es in Fig. 10 ge-
zeigt ist.
Die Konstruktion dieser Teile ist derart, dass die
Nase 177 ausreichendes
Spiel gegenüber den den Schlitz 179 bilden-
den Wandflächen hat, dass der
Armstern 82 sieh bei Bewegung des
Keils 81 relativ zu dem Zahnrad bewegen
kann und hieran durch die
Nase 177 nicht gehindert wird. Selbstverständlich
bewirkt die Be-
wegung des Armsterns infolge dieser noekenartigen
Wirkung eine
relative Bewegung des Armsterns und des davon getragenen Stifts
121
gegenüber dem Keil 81, und daher sind, wenn der Keil in den
Schlitzen 73,
83 in Verriegelungslage ist, die Teile in der in
Fig. 10 dargestellten
Lage.