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DE69511346T2 - Motorradsattel - Google Patents

Motorradsattel

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Publication number
DE69511346T2
DE69511346T2 DE69511346T DE69511346T DE69511346T2 DE 69511346 T2 DE69511346 T2 DE 69511346T2 DE 69511346 T DE69511346 T DE 69511346T DE 69511346 T DE69511346 T DE 69511346T DE 69511346 T2 DE69511346 T2 DE 69511346T2
Authority
DE
Germany
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seat
seat cover
motorcycle
cover
increasing
Prior art date
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DE69511346T
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English (en)
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DE69511346D1 (de
Inventor
Ichiro Kurawaki
Satoshi Tanigaki
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Yamaha Motor Co Ltd
Original Assignee
Yamaha Motor Co Ltd
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Publication date
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Publication of DE69511346T2 publication Critical patent/DE69511346T2/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62JCYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
    • B62J1/00Saddles or other seats for cycles; Arrangement thereof; Component parts
    • B62J1/12Box-shaped seats; Bench-type seats, e.g. dual or twin seats
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62JCYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
    • B62J1/00Saddles or other seats for cycles; Arrangement thereof; Component parts
    • B62J1/18Covers for saddles or other seats; Paddings
    • B62J1/26Paddings involving other resilient material, e.g. sponge rubber with inflatable compartments

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)
  • Seats For Vehicles (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)
  • Chair Legs, Seat Parts, And Backrests (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Kraftradsitz, wie er im Oberbegriff des Anspruchs 1 definiert ist.
  • Üblicherweise sind Kraftradsitze so aufgebaut, daß sie eine Bodenplatte mit einer harten planaren Form aus Metall oder einem harten Kunststoff, ein Polsterteil aus expandiertem Urethan oder dergleichen und einen Sitzbezug aus Kunstleder oder dergleichen umfassen. Bei einem solchen Sitz wird die Härte oder die Eindringtiefe beim Aufsitzen eines Fahrers auf dem Sitz dadurch geändert, daß die Dicke des Sitzbezugs, das Material oder die Dichte des Polsterteils usw. geändert werden.
  • Bei einem herkömmlichen Kraftradsitz bestehen die folgenden Probleme: falls der Anteil des Kraftradsitzes, auf den durch einen auf ihm sitzenden Fahrer ein hoher Druck ausgeübt wird, sich zu viel vertieft oder verformt, wird nicht nur der Fahrkomfort behindert, sondern es kann auch keine angemessene Fahrhaltung beibehalten werden. Von diesem Gesichtspunkt aus muß der Sitz in einem gewissen Ausmaß hart gemacht werden. Wenn jedoch der Sitz hart gemacht wird, wird wiederum der Sitzkomfort beeinträchtigt.
  • Weiter ist aus FR-A-2 367 650 ein Fahrradsitz bekannt, der auch an einem Kraftrad eingesetzt werden kann. Dieser Sitz nach dem Stand der Technik umfaßt einen Halterabschnitt als eine Bodenplatte und mindestens zwei elastische Polsterungen, die entweder aufgeblasen oder aus Gummi gefertigt sein können. Diese Polsterungen werden mit einer aus Weichleder hergestellten Sitzdecke bedeckt. Das Gewicht des Fahrers wird durch die weichen Polsterungen abgestützt.
  • Dementsprechend ist es ein Ziel der vorliegenden Erfindung, einen Kraftradsitz so zu verbessern, daß eine angemessene Fahrhaltung beibehalten werden kann unter Sicherstellung einer bequemen Manövrierbarkeit des Kraftrads, während gleichzeitig hoher Fahrkomfort sichergestellt ist.
  • Das eben angeführte Ziel wird erreicht durch einen Kraftradsitz, der die Merkmale des Anspruchs 1 umfaßt. Demgemäß ruht das Gewicht des Fahrers in der Hauptsache auf Sitzanteilen, die eine höhere Steifigkeit als andere Bereiche des Sitzes haben.
  • Vorzugsweise ist der Anteil der Sitzes, der einem durch den Fahrer erzeugten hohen Sitzdruck unterworfen ist, so ausgelegt, daß er härter als andere Bereiche der Sitzoberfläche ist.
  • Vorzugsweise wird dies entweder dadurch erreicht, daß der Sitzbezug teilweise dicker gemacht wird, und/oder dadurch, daß das Sitzbezugmaterial abschnittsweise geändert wird, und/oder durch teilweises Polstern des Hochdruckbereiches an der Unterseite des Sitzbezugs durch Einführen eines stoßabsorbierenden Teils unter dem Sitzbezug und/oder durch Verkleben des Sitzbezugs nur in dem Hochdruckbereich (dem Fahrer-Trageabschnitt) mit einem Urethan-Polsterungsmaterial, vorzugsweise durch Verkleben des Sitzbezugs mit dem Urethan-Polsterungsmaterial unter Benutzung eines doppelseitigen Klebebandes, das in Form des Fahrer-Stützabschnitts ausgebildet ist.
  • Gemäß noch einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist ein zentraler Sitzbezugsabschnitt, der einem Hochdruckbereich einer Sitzdruckverteilung entspricht, eine höhere Dicke als seitliche Sitzbezugsabschnitte auf, die sich längs des zentralen Sitzbezugsabschnittes erstrecken.
  • Ein Sitz mit dem erfindungsgemäßen Aufbau erlaubt es dem Fahrer, sich auf ihn mit einem festen Gefühl zu setzen, da der Anteil des Sitzes, wo das weniger empfindliche Ischium (die Sitzfläche) aufsitzt, hart gemacht ist, und mit einem bequemen Gefühl, da der Anteil des Sitzes, wo die empfindlicheren Oberschenkel und das Os Coccygis (Steißbein) aufsitzen, weich gemacht ist.
  • Die Ausführungsform, bei der ein zentraler Sitzbezugsabschnitt erhöhter Dicke im Vergleich mit den seitlichen Sitzbezugsabschnitten sich längs des zentralen Sitzbezugsabschnittes erstreckt, ist besonders für Gelände-Krafträder nützlich.
  • Im folgenden wird die vorliegende Erfindung mittels verschiedener Ausführungsformen derselben mit mehr Einzelheiten in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen erklärt, in welchen:
  • Fig. 1 eine schematische Seitenansicht eines mit dem erfindungsgemäßen Sitz versehenen Kraftrades ist,
  • Fig. 2 einen Längsschnitt durch eine Bodenplatte eines Tandemsitzes als einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt,
  • Fig. 3 einen Querschnitt nach Linie A-A in Fig. 2 einer Ausführungsform eines Kraftradsitzes gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt,
  • Fig. 4 eine Draufsicht auf den in Fig. 3 gezeigten Sitz ist, welche den Bereich erhöhter Sitzhärte zeigt,
  • Fig. 5 eine Draufsicht auf eine andere Form des Abschnitts mit erhöhter Sitzhärte ist,
  • Fig. 6 ein dreidimensionales Schaubild des durch einen Fahrer an einem Sitz erzeugten Aufsitzdrucks ist,
  • Fig. 7 einen teilweise vergrößerten Querschnitt eines Sitzes der ersten Ausführungsform nach Fig. 3 mit einer Struktur zum Erhöhen der Sitzhärte zeigt,
  • Fig. 8 einen teilweise vergrößerten Querschnitt der zweiten Ausführungsform mit einer anderen Struktur zum Erhöhen der Sitzhärte zeigt,
  • Fig. 9 einen vergrößerten Teilschnitt durch die dritte Ausführungsform mit einer anderen Struktur zum Erhöhen der Sitzhärte zeigt,
  • Fig. 10 einen vergrößerten Teilschnitt durch die vierte Ausführungsform mit einer anderen Struktur zum Erhöhen der Sitzhärte zeigt,
  • Fig. 11 einen vergrößerten Teilschnitt durch die fünfte Ausführungsform mit einer anderen Struktur zum Erhöhen der Sitzhärte zeigt,
  • Fig. 12 einen Kraftradsitz nach noch einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt, und
  • Fig. 13 einen Teilschnitt längs Linie B-B der Fig. 12 zeigt.
  • Fig. 1 ist eine schematische Ansicht eines Kraftrades, das mit einem erfindungsgemäßen Sitz versehen ist. Ein Sitz 1 ist vom Tandem-Typ mit einem vorderen Sitzabschnitt 1a für den Fahrer und einem hinteren Sitzabschnitt für einen Beifahrer, wobei die Abschnitte zu einer gestuften Gestalt durchgezogen sind. Der Sitz 1 ist hinter einem Treibstofftank 4 über einem Hauptrahmen 3 angeordnet und an einem Paar (nicht gezeigter) Sitzrahmen befestigt, die von einer hinteren mittleren Stelle an dem Hauptrahmen 3 abgehen. Beide Seiten des Abschnitts des Sitzrahmens unter dem Sitz 1 sind durch Spritzhauben 5 abgedeckt.
  • Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt durch eine Bodenplatte 11, die den Bodenabschnitt des Sitzes 1 bildet. Die Bodenplatte 11 umfaßt ein planares Teil aus Metall, Hartkunststoff oder dergleichen, und ist in integraler gestufter Form mit Bodenplatten 11a bzw. 11b für einen vorderen Sitzabschnitt 1a und einen hinteren Sitzabschnitt 1b ausgebildet, welche durch einen Stufenabschnitt 11c verbunden sind. Ein Einhängeabschnitt 11d ist integral an der unteren Seite des vorderen Abschnitts 11a der Bodenplatte 11 zum Einhängen in einen (nicht gezeigten) Sitzbefestigungsabschnitt eines Kraftradrahmens ausgebildet.
  • Fig. 3 zeigt eine Querschnittsansicht des Sitzes 1 mit der eben beschriebenen Bodenplatte. Ein Polsterungsteil 12 ist auf die Bodenplatte 11 aufgesetzt und mit einem Sitzbezug 13 überdeckt, dessen Umfang an dem Umfang der Bodenplatte 11 befestigt ist. Das Polsterungsteil 12 besteht aus Urethanschaum, und der Sitzbezug 13 ist aus einem Kunstleder hergestellt aus PVC-(Polyvinylchlorid-)Bezugsmaterial und einer Stützschicht, die aus gerauhtem Nylon besteht.
  • In einer Ausführungsform des in der beschriebenen Weise ausgebildeten Sitzes 1 ist, wie in Fig. 3 und 7 gezeigt, ein Abschnitt 13a des Sitzbezugs 13, der die Oberfläche des Polsterungsteils 12 überdeckt, dicker ausgebildet als andere Abschnitte.
  • Wie in Fig. 4 gezeigt, ist ein Fahrerstützabschnitt 10 mit einer höheren Steifigkeit als andere Abschnitte ausgebildet und ist deswegen härter als die anderen Abschnitte, und zwar durch einen verdickten Abschnitt 13a. Der härtere Fahrerstützabschnitt 10 ist so angeordnet, daß er den mit hohem Druck beaufschlagten Abschnitten 20 bei einem Sitzdruckverteilungsschaubild nach Fig. 6 entspricht (wobei der Pfeil die Fahrtrichtung des Fahrzeugs anzeigt), wenn der Fahrer auf dem Sitz sitzt.
  • Ein härterer Fahrerstützabschnitt 10 mit erhöhter Steifigkeit wird in einer in Längsrichtung länglichen Form relativ zu der Sitzdruckverteilung ausgebildet, um sich so Vorwärts- und Rückwärts-Verschiebungen der Sitzposition des Fahrers (der das Fahrzeug betreibenden Person) 2 während der Fahrt anzupassen, wobei zurückgenommene Abschnitte 10a und 10b für die Oberschenkel bzw. das Steißbein vorgesehen sind.
  • Der Sitz 1 nach dieser Ausführungsform ist, wie eben beschrieben, für den Fahrer 2 günstig für einen festen Sitz und zum Annehmen der angemessenen Fahrerhaltung, da der Abschnitt 10 des Sitzes 1, der der weniger empfindlichen Sitzfläche entspricht, mittels des dickeren Abschnittes 13a des Sitzbezugs 13 härter als die anderen Abschnitte gestaltet ist, und gleichzeitig ein komfortables Sitzgefühl für den Fahrer 2 ergibt, da die Abschnitte des Sitzes, die den empfindlichen Oberschenkeln und der Steißbein-Gegend entsprechen, relativ weich gestaltet sind.
  • Wenn ein dicker oder harter (weniger elastischer) Sitzbezug über die gesamte Sitzfläche angebracht wird, um die Härte des der Sitzfläche entsprechenden Abschnittes des Sitzes zu erhöhen, neigt der Sitzbezug dazu, Falten zu schlagen, wenn er über den Sitz gespannt wird, und es wird schwierig, ihm ein feines Fertigaussehen zu verleihen. Bei dem Sitz 1 nach dieser Ausführungsform kann der Sitzbezug 13 jedoch über den Sitz so gespannt werden, daß er ein ausgezeichnetes Fertigaussehen ohne Falten ergibt, da nur der Abschnitt 13a des Sitzbezugs 13 dicker als die anderen Abschnitte gemacht ist, welche dünn und elastischer bleiben.
  • Der Kraftradsitz nach dieser Erfindung ist nicht auf die spezifische Struktur der angeführten Ausführungsform begrenzt, und die Draufsichtform des härteren Abschnittes 10 und die Struktur zum Erzielen des härteren Abschnitts 10 kann, wie nachstehend beschrieben wird, angemessen ausgewählt werden.
  • Mit anderen Worten, die Draufsichtform des härteren Fahrerstützabschnitts 10 braucht nicht nur in kontinuierlicher Weise von rechts nach links zu verlaufen, wie in Fig. 4 gezeigt ist, sondern kann auch mit getrennten rechten und linken Abschnitten gemäß Fig. 5 ausgeführt sein, wodurch infolge des weichen Gegendrucks, der nicht nur auf Oberschenkel und Steißbein, sondern auch auf die Genitalien ausgeübt wird, ein komfortableres Sitzgefühl geschaffen wird.
  • In Hinsicht auf besondere Strukturen zum Ausbilden des härteren Abschnittes 10 des Sitzes 1 sind zusätzlich zu der Struktur, bei der die Dicke des Abschnittes 13a des Sitzbezugs 13 gemäß Fig. 7 geändert ist, auch andere Strukturen möglich, bei denen ein Teil des Sitzbezugs 13 aus einem anderen, weniger elastischen Material 13b hergestellt ist, oder sowohl Material als auch Dicke des Sitzbezugs geändert werden, um den dem hohen Sitzdruckbereich entsprechenden Abschnitt des Sitzbezugs härter und weniger elastisch zu machen, während andere Abschnitte dünner und elastischer gestaltet werden.
  • Während die teilweisen Änderungen des Materials des Sitzbezugs 13 durch Verschweißen oder Vernähen erreicht werden, können derartige Verfahrensweisen auch benutzt werden, um Änderungen der Ansichtsauslegung des Sitzes 1 zu schaffen.
  • Es ist auch, wie in Fig. 9 gezeigt, möglich, ein Stoßdämpfungsteil 14 aus Gummi oder Urethan unter dem Sitzbezug 13 einzulegen, um einen Teil der Sitzfläche härter zu gestalten. Dadurch wird die von der Straßenoberfläche übertragene Vibration wirksam gedämpft.
  • Wenn das Stoßaufnahmeteil 14 unter den Sitzbezug 13 einzusetzen ist, kann das Stoßaufnahmeteil 14 vorher unter dem Sitzbezug 13 aufgeklebt werden, um die Produktivität zu verbessern.
  • Es ist auch, wie in Fig. 10 gezeigt, möglich, den Sitzbezug 13 mit dem Polsterungsmaterial 12 teilweise so zu verkleben, daß der Anteil des Sitzes 1, der der Sitzfläche entspricht, hart gestaltet wird, und die den Oberschenkeln und dem Steißbein entsprechenden Anteil so weich belassen werden, wie sie von vornherein sind.
  • Üblicherweise wurde die Verbindung (Verklebung) des Sitzbezugs mit dem Polsterungsteil über die gesamte Sitzfläche durchgeführt. Zwar wurde in diesem Fall das Sitzgefühl durch die gesteigerte Sitzhärte in dem der Sitzfläche entsprechenden Bereich verbessert, jedoch wird das Sitzgefühl in den Abschnitten beeinträchtigt, welche den empfindlichen Bereichen Oberschenkel und Steißbein entsprechen. Falls die Polsterungsmaterialdichte abgesenkt wird um dies auszugleichen, neigt der Sitz zum zu leichten Nachgeben.
  • Bei der in Fig. 10 gezeigten Ausführung braucht, da nur der notwendige Abschnitt um den der Sitzfläche entsprechenden Bereich verbunden (verklebt) wird, die Polsterdichte des Urethans nicht wesentlich verringert zu werden, und der Sitz wird daran gehindert, infolge der verminderten Polsterungsdichte nachzugeben.
  • Wie weiter in Fig. 11 gezeigt ist, ist es auch möglich, den Anteil des Sitzes, der dem Bereich der Sitzfläche entspricht, mit dem Urethan-Polsterungsmaterial 12 unter Benutzung einer doppelseitigen Kleberschicht 15 in einer Form des Bereichs, der dem Teil mit hohem Sitzdruck entspricht, zu verbinden, während die anderen Abschnitte, die den Oberschenkeln und dem Steißbein entsprechen, so weich wie üblich gelassen werden. Eine derartige wirksame Verbindung des Sitzbezugs 13 mit dem Urethan-Polsterungsteil 12 verbessert den Herstell-Wirkungsgrad und beseitigt die Notwendigkeit für eine Klebertrockenzeit, da kein organisches Lösungsmittel benutzt wird, und dadurch wird auch die Arbeitsplatzumgebung (Belastung durch Lösungsmittel) verbessert.
  • Ein andere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist darüberhinaus in Drauf sicht und einem Teilquerschnitt in Fig. 12 und 13 gezeigt. Hier umfaßt der Kraftradsitz 1 einen zentralen Sitzbezugabschnitt 16, von dem ein (nicht besonders dargestellter) Teil den Fahrerstützabschnitt oder harten Abschnitt 10 bildet, wobei der zentrale Sitzbezugabschnitt 16 eine im Vergleich zu den sich längs des zentralen Sitzbezugabschnittes 16 erstreckenden seitlichen Sitzbezugabschnitten 17 erhöhte Dicke besitzt. Dementsprechend hat die Hauptsitzfläche 16 an der Oberseite des Sitzes eine erhöhte Dicke im Vergleich zu den Sitzbezugabschnitten 17 längs des zentralen Sitzbezugabschnittes 16, und beide Abschnitte 16, 17 sind längs einer Schweißnaht 18 miteinander verschweißt. Der metallene Grundabschnitt 11 stützt das Polsterungsteil, insbesondere das Urethan-Polsterungsteil 12 ab.
  • Die vorliegende Erfindung, die auf Kraftradsitze bezogen ist, ist nicht auf die besonderen Strukturen der vorstehend beschriebenen Ausführungsformen begrenzt. Um den Sitz teilweise steifer (härter) zu machen, können die Strukturen der vorher beschriebenen Ausführungsformen in geeigneter Weise kombiniert werden. Die vorliegende Erfindung ist nicht nur auf die Sitze vom Tandem-Typ anwendbar, sondern auch auf Kraftradsitze im allgemeinen.
  • Gemäß der vorliegenden, auf Kraftradsitze bezogenen Erfindung kann der Sitz in dem der Sitzfläche des Fahrers entsprechenden Anteil, wo der Sitzdruck hoch ist, hart gemacht werden, und in den den Oberschenkeln und dem Steißbein entsprechenden Abschnitten weich. Das verbessert das Sitzgefühl, verhindert, daß der Sitz stark nachgibt und ermöglicht es, den Sitzbezug in formschöner Weise auf dem Sitz anzubringen.
  • Als Bedeutung des Ausdrucks "höhere Steifigkeit" ist in der vorliegenden Anmeldung ein härterer Abschnitt oder ein Fahrerstützabschnitt 10 gemeint, im Vergleich mit anderen Abschnitten der Sitzpolsterung, wie sie durch das Polsterungsteil 12 und den Sitzbezug 13 bestimmt sind, mit Einschluß möglicher Einsätze, wie dem Stoßaufnahme- oder -Absorptionsteil 14.

Claims (9)

1. Kraftradsitz mit:
einer Bodenplatte (11),
einem auf die Bodenplatte (11) aufgesetzten Polsterungsteil (12) und
einem das Polsterungsteil (12) bedeckenden Sitzbezug (13),
dadurch gekennzeichnet, daß
der Sitz Mittel zum Erhöhen der strukturellen Steifigkeit von Abschnitten (10,13a) des Sitzbezugs (13) umfaßt, wobei die Abschnitte (10,13a) Flächen (20) hoher Druckbeaufschlagung in einer Sitzdruckverteilung entsprechen, wenn ein Fahrer auf dem Sitz sitzt.
2. Kraftradsitz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Erhöhen der strukturellen Steifigkeit von Abschnitten (10, 13a) des Sitzbezugs (13) ausgelegt sind, härter als andere Bereiche des Sitzbezugs (13) zu sein.
3. Kraftradsitz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel zum Erhöhen der strukturellen Steifigkeit durch Erhöhen der Dicke eines Abschnittes (10, 13a) des Sitzbezugs (13) gegenüber anderen Bereichen des Sitzbezugs (13) vorgesehen sind.
4. Kraftradsitz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Erhöhen der Steifigkeit durch Benutzung eines härteren Materials für Abschnitte (10, 13) des Sitzbezugs (13) als für andere Bereiche des Sitzbezugs (13) vorgesehen sind.
5. Kraftradsitz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Erhöhen der Steifigkeit durch unter den Sitzbezug (13) eingesetzte Stoßabsorptionsteile (14) gebildet sind.
6. Kraftradsitz nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Polsterungsteil ein Urethan-Polsterungsteil (12) ist.
7. Kraftradsitz nach Anspruch 1 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel zum Erhöhen der Steifigkeit durch einen mit einem Abschnitt (10, 13a) des Sitzbezugs (13) verschweißten Abschnitt des Polsterungsteils (12) vorgesehen ist.
8. Kraftradsitz nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel zum Erhöhen der Steifigkeit durch eine doppelseitige Kleberschicht (15) mit der Form des den Hochdruckbereichen entsprechenden Abschnittes (10, 13) in einer Sitzdruckverteilung geschaffen ist, um den Sitzbezug (13) mit dem Polsterungsteil (12) zu verbinden.
9. Kraftradsitz nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein zentraler Sitzbezugsabschnitt (16), der die Hochdruckbereichen einer Sitzdruckverteilung entsprechenden Abschnitte (10, 13a) umfaßt, eine höhere Dicke als seitliche Sitzbezugsabschnitte (17) besitzt, die sich längs des zentralen Sitzbezugsabschnittes (16) erstrecken.
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