DE4413483A1 - Aufsatzgerät für eine Werkzeugschleifmaschine - Google Patents
Aufsatzgerät für eine WerkzeugschleifmaschineInfo
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- B24B41/06—Work supports, e.g. adjustable steadies
- B24B41/066—Work supports, e.g. adjustable steadies adapted for supporting work in the form of tools, e.g. drills
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q1/00—Members which are comprised in the general build-up of a form of machine, particularly relatively large fixed members
- B23Q1/25—Movable or adjustable work or tool supports
- B23Q1/44—Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms
- B23Q1/48—Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms with sliding pairs and rotating pairs
- B23Q1/4852—Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms with sliding pairs and rotating pairs a single sliding pair followed perpendicularly by a single rotating pair
- B23Q1/4857—Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms with sliding pairs and rotating pairs a single sliding pair followed perpendicularly by a single rotating pair followed perpendicularly by a single rotating pair
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- B23Q1/54—Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms with rotating pairs only, the rotating pairs being the first two elements of the mechanism two rotating pairs only
- B23Q1/5406—Movable or adjustable work or tool supports using particular mechanisms with rotating pairs only, the rotating pairs being the first two elements of the mechanism two rotating pairs only a single rotating pair followed perpendicularly by a single rotating pair
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Machine Tool Units (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Aufsatzgerät mit einem eine
Werkstück-Einspannvorrichtung aufweisenden Teilkopf zum
Aufsetzen auf einen Aufspanntisch einer manuellen
Werkzeugschleifmaschine mit einem Arbeitskopf, wobei
der Teilkopf mindestens um eine Achse drehbar und über
einen Support längsbeweglich gelagert ist und alle
Bauteile derart angeordnet sind, daß sie eine
bahngesteuerte Werkstückeinspann-Anordnung für die
Werkzeugschleifmaschine bilden.
Mit Hilfe numerisch gesteuerten, hochgenauen
Werkzeugschleifmaschinen lassen sich bekanntlich
Werkzeuge aller Art nach vorgegebenen geometrischen
Konfigurationen selbsttätig schleifen, wobei die Anzahl
der zu steuernden Bezugsachsen mit der Anzahl der
erforderlichen Freiheitsgrade für die durchzuführende
Schleifbewegung steigt, was sehr schnell zu relativ
komplizierten Steuerungen führt, zumal die einzelnen
Bewegungen sowohl gleichzeitig als auch unabhängig
voneinander auszuführen sind.
Werkzeugschleifmaschinen dieser Art sind daher überaus
teuer in der Anschaffung und Unterhaltung, so daß trotz
der Vorteile numerisch gesteuerter
Werkzeugschleifmaschinen eine Viehlzahl von
handgesteuerten Werkzeugschleifmaschinen immer noch im
Einsatz ist.
Handgesteuerte Werkzeugschleifmaschinen, aber auch
Werkzeugschleifmaschinen mit numerisch gesteuertem
Arbeitskopf können durch gattungsgemäße Aufsatzgeräte,
wie sie aus der DE 39 36 699 A1 bekannt sind,
aufgewertet werden.
Das dort offenbarte Aufsatzgerät hat sich bewährt, doch
zeigte sich im praktischen Betrieb, daß die Anzahl der
zur Verfügung stehenden Freiheitsgrade nicht immer
ausreichend ist. Als besonders problematisch erweist
sich bei der dortigen Anordnung beispielsweise der
Schliff von stirnseitigen Schneiden, insbesondere von
z. B. Fräsern oder Bohrern.
Aufgabe der Erfindung ist es, das bekannte Aufsatzgerät
derart weiterzubilden, daß die Anzahl der zur
Verfügung stehenden Freiheitsgrade erweitert und besser
als bisher zu nutzen ist und daß eine Einspannung des
zu schleifenden Werkstückes in nahezu beliebiger
Relation zum Arbeitskopf der Werkzeugschleifmaschine
ermöglicht wird.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß gelöst durch eine
Platte, die schwenk- und feststellbar mit dem
Aufspanntisch der Werkzeugschleifmaschine verbunden ist
als Träger für den Support und des über
festeinstellbare Zwischenglieder am Support gehaltenen
Teilkopfs.
Mit einem Aufsatzgerät nach der Erfindung sind nunmehr
mit nur zwei gesteuerten Achsen auch solche
Bearbeitungen von Werkstücken möglich, bei denen früher
drei gesteuerte Achsen notwendig waren. Dies gilt
eingeschränkt auch für die Bearbeitungen von
Formwerkzeugen und für das Erstellen von
Radialschliffen.
Die Verschwenkbarkeit des auf der Platte, im weiteren
Schwenkplatte genannt, montierten Supports ermöglicht
es, ein im Teilkopf fest eingespanntes Werkstück unter
beliebigem Winkel zur Drehachse des Arbeitskopf es in
einer zum Aufspanntisch parallelen Ebene zu
verschieben. Darüberhinaus ermöglicht ein Verschwenken
der Schwenkplatte um 180° die Bearbeitung eines
Werkstückes von zwei Seiten her, ohne daß das Werkstück
bei einer Winkeländerung jedesmal umgespannt werden
muß.
Neben dem Verschwenken der Schwenkplatte ist durch eine
Halterung des Teilkopfs über Zwischenglieder an dem
Support weiterer Freiraum für besondere Einspanungen
des Werkstückes gegenüber dem Arbeitskopf gegeben.
Dabei ist der Teilkopf betriebsmäßig, d. h. ohne
besonderen Aufwand von dem oder den Zwischengliedern
lösbar, um eine optimale Anpassung der
Werkstückeinspannung für den anstehenden
Bearbeitungsgang durch Wahl des oder der
Zwischenglieder zu ermöglichen. Insbesondere ist auch
durch die Wahl geeigneter Zwischenglieder eine
Einspannung des Werkstückes unterhalb der Ebene des
Aufspanntisches möglich.
Bevorzugt ist der Support mittels der Schwenkplatte um
eine Achse senkrecht zur Aufspanntisch-Fläche auf dem
Aufspanntisch verschwenkbar gelagert und über eine der
Schwenkplatte zugeordnete Arretiervorrichtung in der
Arbeitslage feststellbar.
Damit stützt die Schwenkplatte den Support gänzlich auf
dem Aufspanntisch ab, wodurch eine sichere und stabile
Auflage des Aufsatzgerätes auf dem Aufspanntisch
gewährleistet ist. Die Übertragung der bei der
Bearbeitung des Werkstückes auftretenden Kräfte erfolgt
im Wesentlichen über die Achse, wobei ein ungewolltes
Verschwenken der Schwenkplatte von der vorgesehenen
Arretiereinrichtung verhindert wird.
In Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die
Achse der Schwenkplatte und die Arretiervorrichtung
gegenüberliegend jeweils in einem Endbereich der
Längsbeweglichkeit des Supports angeordnet sind.
Die Lage der Achse in einem Endbereich der
Längsbeweglichkeit des Supports ermöglicht in
vorteilhafterweise die Nutzung der gesamten
Verfahrlänge des Supports auch nach einer Verschwenkung
der Schwenkplatte, insbesondere dann, wenn die Achse in
einer Ebene mit der Drehachse des Werkzeuges des
Arbeitskopf es liegt. Gegenüberliegend, in der
Verfahrrichtung des Supports gesehen, ist im anderen
Endbereich des Verfahrbereichs des Supports die
Arretiervorrichtung angeordnet. Damit steht der
Arretiervorrichtung ein größtmöglicher Hebelarm
zwischen Achse und Arretiervorrichtung - bei
gleichzeitig möglichst kleiner Baulänge - für eine
arretierende Momentenerzeugung zur Verfügung.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen,
daß der Schwenkplatte ein Schwenklager zugeordnet ist,
dessen Achse als eine in einer hinterschnittenen Nut
des Aufspanntischs einhakbare Kopfschraube oder als
eine eine Durchgangsbohrung des Aufspanntischs
durchsetzende Spannschraube ausgebildet ist.
Aufspanntische eingangs genannter Werkzeugmaschinen
verfügen in der Regel über hinterschnittene Nuten in V-
oder T-Form, oftmals auch über Durchgangsbohrungen, um
Werkstücke mittels Kopfschrauben oder Klammern
festzuspannen. In vorteilhafter Weise ist so die
Schwenkplatte ohne bauliche Maßnahmen am Aufspanntisch
festspannbar. Nach Lösen der Arretiereinrichtung kann
dann die Schwenkplatte durch das Vorsehen des
Schwenklagers leicht in die gewünschte Position
geschwenkt werden.
In Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein,
daß die Arretiervorrichtung ein in die Schwenkplatte
eingelassener Elektromagnet ist, dessen aktive Fläche
dem Aufspanntisch zugewandt ist, womit eine leicht
lösbare, aber dennoch ausreichende Arretierung der
Schwenkplatte ermöglicht ist.
Bei der Ausgestaltung der Zwischenglieder hat es sich
als besonders vorteilhaft herausgestellt, wenn ein
erster Aufspannwinkel als Zwischenglied mit einem
Schenkel schwenk- und feststellbar auf dem Support
gelagert ist, wobei an seinem zweiten Schenkel ein
erstes Ende einer Tragschiene als weiteres
Zwischenglied schwenk- und feststellbar gelagert sein
kann und daß an dem zweiten Ende der Tragschiene ein
erster Schenkel eines zweiten Aufspannwinkels als
weiteres Zwischenglied schwenk- und feststellbar
gelagert sein kann, an dessen zweitem Schenkel der
Teilkopf schwenk- und feststellbar gelagert ist. Die
mögliche Vielzahl der Zwischenglieder und ihrer
Drehachsen zueinander ermöglicht ein Einspannen des
Werkstückes in einer nahezu beliebigen Position
gegenüber dem Arbeitskopf bzw. der Drehachse des dort
angebrachten Werkzeuges. Die Zwischenglieder
ermöglichen dabei durch die Verwendung der Tragschiene
auch Einspannungen des Werkstückes unterhalb des
Aufspanntischs der Werkzeugschleifmaschine. Dabei ist
in einer vorteilhaften Ausgestaltung vorgesehen, daß
die Tragschiene längsverstellbar ist, um einen weit
einstellbaren Höhenbereich der Werkstückeinspannlage
gegenüber dem Aufspanntisch zu erreichen.
In weiterer Ausgestaltung kann noch vorgesehen sein,
daß die Tragschiene durch ein abgekröpftes erstes Ende
und/oder durch eine oder mehrere Distanzscheiben auf
Abstand zu dem zweiten Schenkel des ersten
Aufspannwinkels gehalten ist, was weitere
Einstellmöglichkeiten erlaubt.
Um für die numerische Steuerung des Teilkopfes
gegenüber dem Arbeitskopf die Lage des eingespannten
Werkstückes exakt angeben zu können und um eine
entsprechende Programmierung zu erlauben, sind in
bekannter Weise alle Schwenkachsen mit Teilkreisen
versehen und ist die Längsverstellbarkeit der
Tragschiene z. B. an einem Nonius abzulesen. Durch
entsprechende Eingabe der verwendeten Zwischenglieder
und ihrer relativen Position zueinander ist damit eine
numerische Steuerung der Bewegung des Arbeitskopfs der
Werkzeugschleifmaschine, des Teilkopfs und des Supports
problemlos möglich.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand von drei in der
Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 in Seitenansicht, bezogen auf die
Aufspanntisch-Ebene einer
Werkzeugschleifmaschine, ein erstes
Ausführungsbeispiel des Aufsatzgerätes
nach der Erfindung,
Fig. 2 eine Draufsicht auf das erste
Ausführungsbeispiel,
Fig. 3 in Stirnansicht, bezogen auf den Verfahrweg
des Supports, ein zweites Ausführungsbeispiel
des Aufsatzgeräts nach der Erfindung,
Fig. 4 eine Draufsicht auf das Aufsatzgerät nach
Fig. 3,
Fig. 5 eine Seitenansicht des Aufsatzgeräts nach
Fig. 3 und
Fig. 6 in Stirnansicht ein drittes
Ausführungsbeispiel eines Aufsatzgeräts nach
der Erfindung.
Fig. 1 zeigt in Seitenansicht ein erstes Aufsatzgerät
1, aufgesetzt auf einen Aufspanntisch 2 einer nicht
näher dargestellten Werkzeugschleifmaschine. Das
Aufsatzgerät 1 umfaßt einen auf einer Schwenkplatte 8
längsbeweglichen Support 19, der an einem
Aufspannwinkel 24 als erstes Zwischenglied einen
numerisch gesteuerten Teilkopf 3 trägt. Der Teilkopf 3
ist um seine Querachse 5 manuell schwenk- und
feststellbar. Im Teilkopf 3 ist ein Werkstück 6, hier
ein Fräser, um seine auf der Querachse 5 senkrecht
stehenden Längsachse 7 drehbar in einer Werkstück-
Einspannvorrichtung festgespannt. Hier erfolgt die
Drehung des Werkstückes 6 numerisch gesteuert und durch
einen als Elektromotor 4, der z. B. als Schritt-,
Servo- oder als Teil eines Regelantriebs ausgebildet
sein kann, angetrieben. Der Teilkopf 3 ist ferner um
eine Hochachse 26, die die Längsachse 7 im
Durchstoßpunkt mit der Querachse 5 senkrecht
schneidet, verschwenk- und feststellbar.
Die Schwenkplatte 8 ist auf dem Aufspanntisch 2 um eine
Achse 9 senkrecht zur Aufspanntisch-Fläche 10
verschwenkbar gelagert. Als Achse 9 dient eine
Kopfschraube 11, deren Kopf 12 in einer
hinterschnittenen Nut 13 des Aufspanntisches 2
eingehakt ist. Der Schaft der Kopfschraube 11
durchsetzt ein Schwenklager 14 innerhalb der
Schwenkplatte 8. In üblicher Weise kann anhand eines
Teilkreises 15 die Verschwenkung des Schwenktisches 8
gegenüber einer festen Richtung, z. B. der Richtung der
Nuten 13, abgelesen werden.
In die Schwenkplatte 8 ist ferner eine
Arretiervorrichtung 16 eingelassen, die aus einem
Elektromagneten 17 besteht, dessen aktive Fläche 18 dem
Aufspanntisch 2 zugewandt ist.
Die Schwenkplatte 8 trägt fest montiert den Support 19,
der in üblicher Weise auf durch Balgen 20 verdeckten
Führungen 21 (vgl. Fig. 2) längsbeweglich gelagert ist.
Die Längsbewegung des Supports 19 erfolgt numerisch
gesteuert über eine, von einem z. B. als Schritt-,
Servo- oder als Teil eines Regelantriebs ausgebildeten
Elektromotor 22 angetriebene Spindel 23.
Um einen großen Abstand zwischen der
Arretiervorrichtung 16 und der Achse 9 zu erhalten,
damit ein möglichst großer Hebelarm zur Erzeugung eines
Arretiermomentes zur Verfügung steht, sind
Arretiervorrichtung 16 und Achse 9 jeweils im
Endbereich der Supportführung und damit im Endbereich
der Längsbeweglichkeit des Supports angeordnet und
nutzen somit die zur Verfügung stehenden Abmessungen in
günstiger Weise. Daneben zeigt Fig. 2 als weiteren
Vorteil der Anordnung der Achse 9, daß bezüglich der
Achse 9 die ganze Längsbeweglichkeit des Supports 19 in
jeder gezeigten Verschwenkung A, B oder C zur Verfügung
steht.
Auf dem Support 19 ist ein Zwischenglied in Form des
Aufspannwinkels 24 mit einem ersten Schenkel 25 um die
Hochachse 26 schwenk- und feststellbar montiert, wobei
durch die Montage mittels einer Schraube 27 diese
Verbindung leicht lösbar ist. Auch hier ist ein
Teilkreis 28 vorgesehen, um die Verschwenkung z. B.
gegenüber der Längsrichtung des Supports 19 feststellen
zu können. An dem zweiten Schenkel 29 des
Aufspannwinkels 24 ist der Teilkopf 3 um die als
Schraube 30 ausgebildete Querachse 5 schwenk- und
feststellbar gelagert und betriebsmäßig lösbar. Auch
hier kann die Verschwenkung z. B. gegenüber der
Vertikalen anhand eines Teilkreises 31 abgelesen
werden.
Bei einem zweiten Ausführungsbeispiel (Fig. 3 bis 5),
bei dem für gleiche Bauteile die Bezugszeichen des
ersten Ausführungsbeispiels weiterverwendet sind, ist
als ein weiteres Zwischenglied zwischen Support 19 und
Teilkopf 3 eine Tragschiene 32 angeordnet, die mit
einem ersten Ende 33 schwenk- und feststellbar, aber
betriebsmäßig lösbar, an dem zweiten Schenkel 29 des
Aufspannwinkels 24 gelagert ist. Durch eine
Distanzscheibe 34 ist die Tragschiene 32 auf Distanz zu
dem zweiten Schenkel 29 des Aufspannwinkels 24
gehalten. An dem zweiten Ende 35 der Tragschiene 32 ist
der Teilkopf 3 schwenk- und feststellbar gelagert. Die
Tragschiene 32 ist bei diesem Ausführungsbeispiel
zweiteilig ausgeführt und in der Länge verstellbar,
indem Schraubverbindungen 36 z. B. in Langlöchern
geführt sind oder wie hier in bestimmten
Lochkombinationen.
Insbesondere Fig. 3 zeigt, wie mittels solcher
Zwischenglieder 24, 32 der Teilkopf 3 in eine Position
unterhalb des Aufspanntisches 2 bringbar ist. Kann
ferner bei einer Werkzeugschleifmaschine die Drehachse
37 eines Werkzeuges, hier einer Schleifscheibe 38,
geschwenkt werden, sind stirnseitige Schrägschliffe an
dem Werkstück 6 einfach möglich.
Fig. 6 zeigt eine Werkzeugschleifmaschine, bei der die
Drehachse 37 des Werkzeugs 38 nicht schwenkbar
ausgebildet, ist, vgl. auch Fig. 3. Um dennoch einen
Schrägschliff gem. Fig. 3 durchführen zu können, weist
das Ausführungsbeispiel gem. Fig. 5 einen zweiten
Aufspannwinkel 39 auf, der mit einem ersten Schenkel 40
um die Achse 41 schwenk- und feststellbar an dem
zweiten Ende 35 der Tragschiene 32 gelagert ist. An dem
zweiten Schenkel 42 ist wiederum der Teilkopf 3
betriebsmäßig lösbar, schwenk- und feststellbar
gelagert. Durch diese Maßnahme steht eine weitere Achse
43 zur Einstellung des Werkstückes 6 gegenüber dem
Werkzeug 38 zur Verfügung. Auch bei diesen weiteren
Achsen ist, wie den Figuren zu entnehmen, jeweils ein
Teilkreis zur Ablesung der Verschwenkung angebracht.
Die Abmessungen und Anordnungen der Zwischenglieder
richtet sich nach den jeweiligen Erfordernisse, die
durch den Aufspanntisch der Werkzeugschleifmaschine
und/oder durch das zu bearbeitende Werkstück vorgegeben
sind. Es sind daher die gezeigten Ausführungsbeispiele
nur als stellvertretend und das Schutzbegehren gemäß
den Ansprüchen nicht einengend anzusehen.
Bezugszeichenliste
1 Aufsatzgerät
2 Aufspanntisch
3 Teilkopf
4 Elektromotor
5 Querachse
6 Werkstück
7 Achse
8 Schwenkplatte
9 Achse
10 Aufspanntisch-Fläche
11 Kopfschraube
12 Kopf
13 Nut
14 Schwenklager
15 Teilkreis
16 Arretiervorrichtung
17 Elektromagnet
18 aktive Fläche
19 Support
20 Balgen
21 Führung
22 Elektromotor
23 Spindel
24 Winkel
25 Schenkell
26 Achse
27 Schraube
28 Teilkreis
29 Schenkel
30 Schraube
31 Teilkreis
32 Tragschiene
33 Ende
34 Distanzscheibe
35 Ende
36 Schraubverbindung
37 Drehachse
38 Werkzeug
39 Aufspannwinkel
40 Schenkel
41 Achse
42 Schenkel.
2 Aufspanntisch
3 Teilkopf
4 Elektromotor
5 Querachse
6 Werkstück
7 Achse
8 Schwenkplatte
9 Achse
10 Aufspanntisch-Fläche
11 Kopfschraube
12 Kopf
13 Nut
14 Schwenklager
15 Teilkreis
16 Arretiervorrichtung
17 Elektromagnet
18 aktive Fläche
19 Support
20 Balgen
21 Führung
22 Elektromotor
23 Spindel
24 Winkel
25 Schenkell
26 Achse
27 Schraube
28 Teilkreis
29 Schenkel
30 Schraube
31 Teilkreis
32 Tragschiene
33 Ende
34 Distanzscheibe
35 Ende
36 Schraubverbindung
37 Drehachse
38 Werkzeug
39 Aufspannwinkel
40 Schenkel
41 Achse
42 Schenkel.
Claims (10)
1. Aufsatzgerät (1) mit einem eine Werkstück-
Einspannvorrichtung aufweisenden Teilkopf (3) zum
Aufsetzen auf einen Aufspanntisch (2) einer
manuellen Werkzeugschleifmaschine mit einem
Arbeitskopf, wobei der Teilkopf (3) mindestens um
eine Achse (5) drehbar und über einen Support (19)
längsbeweglich gelagert ist und alle Bauteile derart
angeordnet sind, daß sie eine bahngesteuerte
Werkstückeinspann-Anordnung für die
Werkzeugschleifmaschine bilden, gekennzeichnet durch
eine Platte (8), die schwenk- und feststellbar mit
dem Aufspanntisch (2) der Werkzeugschleifmaschine
verbunden ist als Träger für den Support (19) und
des über festeinstellbare Zwischenglieder (24, 32,
34, 39) am Support (19) gehaltenen Teilkopfs (3).
2. Aufsatzgerät nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Support (19) mittels der
Schwenkplatte (8) um eine Achse (9) senkrecht zur
Aufspanntisch-Fläche (10) auf dem Aufspanntisch (2)
verschwenkbar gelagert und über eine der
Schwenkplatte zugeordnete Arretiervorrichtung (16)
in der Arbeitslage feststellbar ist.
3. Aufsatzgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Achse (9) der Schwenkplatte
(8) und die Arretiervorrichtung (16)
gegenüberliegend jeweils in einem Endbereich der
Längsbeweglichkeit des Supports (19) angeordnet
sind.
4. Aufsatzgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß (9) der
Schwenkplatte (8) ein Schwenklager (14) zugeordnet
ist, dessen Achse (9) als eine in einer
hinterschnittenen Nut (13) des Aufspanntischs (2)
einhakbare Kopfschraube (11) oder als eine eine
Durchgangsbohrung des Aufspanntischs (2)
durchsetzende Spannschraube ausgebildet ist.
5. Aufsatzgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche
2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Arretiervorrichtung (16) ein in die Schwenkplatte
(8) eingelassener Elektromagnet (17) ist, dessen
aktive Fläche (18) der Aufspanntisch-Fläche (10)
zugewandt ist.
6. Aufsatzgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein erster
Aufspannwinkel (24) als Zwischenglied mit einem
Schenkel (25) schwenk- und feststellbar auf dem
Support (19) gelagert ist und daß sein zweiter
Schenkel (29) den Teilkopf (3) schwenk- und
feststellbar trägt.
7. Aufsatzgerät nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß an dem zweiten Schenkel (29) des
Aufspannwinkels (24) ein erstes Ende (33) einer
Tragschiene (32) als weiteres Zwischenglied schwenk-
und feststellbar gelagert ist und daß das zweite
Ende (35) der Tragschiene (32) den Teilkopf (3)
schwenk- und feststellbar trägt.
8. Aufsatzgerät nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, daß an dem zweiten Ende (35) der
Tragschiene (32) ein erster Schenkel (40) eines
zweiten Aufspannwinkels (39) als weiteres
Zwischenglied schwenk- und feststellbar gelagert ist
und daß am zweiten Schenkel (42) des zweiten
Aufspannwinkels (39) der Teilkopf (3) schwenk- und
feststellbar gelagert ist.
9. Aufsatzgerät nach den Ansprüchen 7 oder 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Tragschiene (32)
längsverstellbar ist.
10. Aufsatzgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche
7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragschiene
(32) durch ein abgekröpftes erstes Ende und/oder
durch eine oder mehrere Distanzscheiben (34) auf
Abstand zu dem zweiten Schenkel (29) des ersten
Aufspannwinkels (24) gehalten ist.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19944413483 DE4413483A1 (de) | 1994-04-19 | 1994-04-19 | Aufsatzgerät für eine Werkzeugschleifmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19944413483 DE4413483A1 (de) | 1994-04-19 | 1994-04-19 | Aufsatzgerät für eine Werkzeugschleifmaschine |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE4413483A1 true DE4413483A1 (de) | 1995-10-26 |
Family
ID=6515805
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19944413483 Withdrawn DE4413483A1 (de) | 1994-04-19 | 1994-04-19 | Aufsatzgerät für eine Werkzeugschleifmaschine |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE4413483A1 (de) |
Cited By (4)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
EP1258314A1 (de) * | 2001-05-17 | 2002-11-20 | Bacci Paolino Di Bacci Di Agostino | Werkzeugmaschine zum Bearbeiten eines Werkstückes aus Holz oder ähnlichem Werkstoff |
EP2253416A1 (de) * | 2009-05-19 | 2010-11-24 | Teng-Hung Wang | Einstellbarer Werkzeughilfsmechanismus für eine Werkzeugmaschine |
DE102013015177A1 (de) * | 2013-09-11 | 2015-03-12 | Vollmer Werke Maschinenfabrik Gmbh | Vorrichtung mit variabler Konfiguration zum Bearbeiten von Werkstücken, insbesondere zum Schärfbearbeiten von Sägeblättern |
CN115256082A (zh) * | 2022-06-07 | 2022-11-01 | 来安县隆华摩擦材料有限公司 | 一种离合器的摩擦片加工打磨装置 |
-
1994
- 1994-04-19 DE DE19944413483 patent/DE4413483A1/de not_active Withdrawn
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Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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