DE4131363A1 - Verfahren zur drehraeumbearbeitung von rotationssymmetrischen werkstuecken - Google Patents
Verfahren zur drehraeumbearbeitung von rotationssymmetrischen werkstueckenInfo
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- B23D37/005—Broaching machines or broaching devices for cylindrical workpieces, e.g. crankshafts
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- B23D43/00—Broaching tools
- B23D43/06—Broaching tools for cutting by rotational movement
- B23D2043/063—Broaching tools for cutting by rotational movement with cutters mounted externally
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Drehräumbearbeitung von
rotationssymmetrischen Werkstücken mit einem Drehräumwerkzeug mit am Umfang
angeordneten Schneidkanten, die entlang einer Kontur mit größer werdendem
radialem Abstand zum Drehmittelpunkt des Werkzeuges angeordnet sind, wobei das
Werkstück zur Erzeugung der Schnittgeschwindigkeit schnell und das Werkzeug zur
Erzeugung der Vorschubbewegung langsam während des Eingriffs am Werkstück
gedreht wird und wobei Werkstückachse und Werkzeugachse parallel zueinander
liegen.
Ein Verfahren der eingangs beschriebenen Art ist bereits bekannt geworden mit der
europäischen Veröffentlichung 02 64 475 insbesondere Fig. 1 mit zugehörigen
Beschreibungsteilen. Bei diesem Werkzeug jedoch sind die Werkzeugschneiden in
Gruppen aufgeteilt mit dazwischen liegenden Entnahmelücken für einen
Werkstückwechsel. Die Werkzeugschneiden können hierbei unterschiedliche, aber
auch gleiche Aufgaben nach der Lehre dieser Literaturstelle haben. In beiden Fällen
muß die Anzahl der Schneidkanten und die Größe der radialen Lageveränderung
entlang der gekrümmten Kontur, der die Schneidkanten folgen, so gehalten sein, daß
bei einem Durchlauf des jeweiligen Segmentes die vollständige Bearbeitungsaufgabe
am Werkstück abgewickelt wird. Dies bedeutet eine entsprechend große Anzahl von
Schneidkanten entlang einer gekrümmten Kontur mit entsprechend großen
unterschiedlichen radialen Lagen der entlang dieser Kontur angeordneten
Schneidkanten, damit einerseits die gewünschte Bearbeitung und andererseits die
gewünschte Bearbeitungstiefe mit einer entsprechenden Umdrehung oder
Teilumdrehung des Werkzeuges am Werkstück erreicht wird. Solche bekannten
Drehräumwerkzeuge bearbeiten ein Werkstück vom Rohteil bis zum fertig
bearbeiteten Teil, wobei jede Schneidkante einer Schneidplatte nur einmal am
Werkstück spanend angreift, wobei das Drehräumwerkzeug vom Arbeitsanfang bis
zum Arbeitsende kontinuierlich durchgedreht wird und hierbei höchstens eine
Umdrehung macht. So ist es beispielsweise bei der Bearbeitung von Kurbelwellen,
insbesondere dann wenn auch die Kurbelwangen bearbeitet werden sollen,
notwendig, eine große Anzahl von Schneidplatten mit entsprechenden Schneidkanten
vorzusehen, um die dort auftretende große radiale Einstichtiefe zu bewältigen. Die
Werkzeuge werden hierdurch in ihrem Aufbau groß und teuer.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
ein Verfahren vorzuschlagen, mit dem es möglich ist, eine Drehräumbearbeitung an
einem Werkstück bei deutlich verringerten Werkzeugkosten durchzuführen.
Diese Aufgabe wird ausgehend von einem Verfahren der eingangs beschriebenen Art
dadurch gelöst, daß die Schneidkanten in Gruppen unterteilt werden und mindestens
eine Gruppe der Schneidkanten mindestens zweimal hintereinander zum Einsatz am
Werkstück gebracht wird, wobei zwischen den Einsätzen eine Verkleinerung des
radialen Abstandes zwischen der Rotationsachse des Werkstückes und der
Rotationsachse des Werkzeuges um mindestens einen Teilbetrag des radialen
Vorschubweges der zum Einsatz kommenden Gruppe vorgenommen wird. Auf diese
Art und Weise ist es möglich, die Anzahl der notwendigen Schneidkanten z. B. dann,
wenn eine große Bearbeitungstiefe erreicht werden muß, gegenüber herkömmlichen
Werkzeugen drastisch zu verringern und dennoch die erforderliche große
Bearbeitungstiefe zu erreichen. Es wird einfach dafür gesorgt, daß die
entsprechenden Schneidkanten während der Bearbeitung des Werkstückes nicht nur
einmal sondern mehrmals am gleichen Werkstück arbeiten. Hierdurch kann die radiale
Erstreckung des mit Werkzeugschneiden bestückten Bereiches einer Schneidengruppe
kleiner gehalten werden und es kann damit auch der Werkzeuggrundkörper kleiner
gehalten werden und einfacher aufgebaut sein. Bei Werkzeugen für die herkömmliche
Verfahrensweise muß der Werkzeuggrundkörper in seinen radialen Abmessungen
bedeutend größer sein als dies für die radiale Arbeitstiefe erforderlich wäre, damit
eine genügende Umfangslänge entsteht um die notwendige große Anzahl von
Schneidkanten hintereinander unterzubringen. Können aber Schneidkanten mehrmals
hintereinander am selben Werkstück zum Einsatz gebracht werden, entfällt diese
Notwendigkeit.
Da weniger Schneidkanten benötigt werden, kann der Gesamtkostenaufwand für das
Werkzeug deutlich verringert werden.
Um eine bestimmte Schneidkantengruppe mehrmals hintereinander am gleichen
Werkstück zum Einsatz zu bringen, muß die entsprechende Schneidengruppe nach
einem ersten Durchgang aller Schneiden erneut in Ausgangsposition gebracht und
radial auf das Werkstück zugefahren werden um den radialen Vorschubbetrag, den
die Schneidengruppe zurücklegen kann. Das Einfahren in die entsprechende
Drehwinkellage, um nach entsprechendem radialen Verfahrweg erneut mit einem
Schnitt zu beginnen, kann dadurch erfolgen, daß die Schneidengruppe, die gearbeitet
hat, in die Anfangslage zurückgeschwenkt und hierbei gleichzeitig oder nachfolgend
das Werkzeug im notwendigen Umfang radial zugestellt wird. Es kann aber auch
nach einem ersten Arbeitsdurchgang die entsprechende Gruppe einfach weiter
rundgedreht werden bis sie wieder die Ausgangsstellung erreicht. Hierbei kann dieser
Teil der Lehrdrehung mit erhöhter Winkelgeschwindigkeit erfolgen. Ggfls. ist es auch
mit Rücksicht auf weitere Schneidengruppen, die am gleichen Werkzeug vorhanden
sind, notwendig, das Werkzeug zunächst radial nach außen zu fahren und dann durch
Weiterdrehen in die Ausgangswinkellage zu bringen, worauf dann erst die radiale
Zustellung erfolgt.
Nachdem die genannte erste Gruppe von Schneiden mehrfach hintereinander am
Werkstück zum Einsatz gekommen ist, kann durch Weiterdrehen des Werkzeuges mit
oder ohne vorherige radiale Lageveränderung mindestens eine weitere Gruppe von
Schneidkanten eine weitere Bearbeitung durchführen. Hierbei ist es denkbar, daß
diese weitere Gruppe von Schneidkanten eine Fertigbearbeitung durchführt.
Ebensogut kann diese weitere Gruppe von Schneidkanten aber auch mehrfach
hintereinander am selben Werkstück zum Einsatz kommen.
Die Erfindung soll nun anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert werden.
Es zeigen:
Fig. 1 Drehräumwerkzeug zur Durchführung des Verfahrens,
Fig. 2 bis 4 einzelne Verfahrensschritte,
Fig. 5 Drehräumwerkzeug mit zwei Gruppen von
Schneidkanten aufweisenden Schneidplatten,
Fig. 6 Werkstück und Drehräumwerkzeug bei wechselnder
Drehrichtung des Drehräumwerkzeuges.
Das Drehräumwerkzeug 1 nach Fig. 1 ist ausgerüstet mit zwei Gruppen von
Schneidkanten aufweisenden Schneidplatten, von denen eine Gruppe 2 zum
Abspanen einer Bearbeitungszugabe an einem Werkstückabschnitt und die andere
Gruppe 3 mindestens zum teilweisen Schlichten des gleichen Werkstückabschnittes
vorgesehen ist. Beide Gruppen 2, 3 von Schneidkanten sind am Umfang 4 eines
Schneidkantenträgers 5 befestigt, der den Grundkörper des Werkzeuges bildet.
Das Drehräumwerkzeug 1 dreht sich während des Spanens in Richtung des Pfeils 6,
während sich das Werkstück 7 in Richtung des Pfeils 12 (Fig. 2) dreht. In bei einer
Drehräumbearbeitung an sich bekannter Weise dreht sich hierbei das Werkstück zur
Erzeugung der Schnittgeschwindigkeit ausreichend schnell, während sich das
Werkzeug so schnell dreht, daß in radialer Richtung aufgrund der unterschiedlichen
radialen Positionen der Schneidkanten die erwünschte Vorschubgeschwindigkeit
entsteht.
In Fig. 2 ist das Drehräumwerkzeug 1 zusammen mit einem Werkstück 7
dargestellt. In allen Fällen ist die Rotationsachse 9 des Drehräumwerkzeuges 1
parallel zur Rotationsachse 10 des Werkstückes 7 und weist zu dieser einen Abstand
8 auf. Die Gruppe 2 der zum Abspanen einer Bearbeitungszugabe vorgesehenen
Schneidkanten beginnt am Werkstück 7 mit der ersten Schneidkante 11 den
Spanungsvorgang, bei dem das Werkstück in der durch den Pfeil 12 angegebenen
Drehrichtung rotiert. Die Schneidkanten der Gruppe 2 greifen nacheinander am
Werkstück 7 spanend an und die Spanung der Schneidkanten dieser Gruppe endet
mit der Spanung durch die Schneidkante 13. Bei Einsatz der Schneidkanten der
Gruppe 2 kann, wenn diese komplett durchgelaufen sind, am Werkstück 7 der
Bereich 14 abgespant werden. Es muß jedoch auch zusätzlich der Bereich 15 am
Werkstück spanend bearbeitet werden. Dies wird einfach dadurch erreicht, daß die
Schneidkanten der Gruppe 2 zum Abspanen des Bereiches 15 noch einmal spanend
am Werkstück angreifen, bevor die zum Schlichten vorgesehene Gruppe 3 der
Schneidkanten zum Einsatz kommen kann, die den Bereich 16 am Werkstück 7
abspanen soll. Soll hierzu das Drehräumwerkzeug 1 ohne Unterbrechung der Rotation
in der gleichen Richtung weiter rotieren, so würden Schneidkanten der Gruppe 3 bei
Beibehaltung des Abstandes 8 vorzeitig spanend am Werkstück angreifen. Um dies
zu vermeiden wird, wie in Fig. 3 dargestellt, der Achsabstand 8, bevor die
Schneidkanten der Gruppe 3 spanend angreifen können, vergrößert auf den
Achsabstand 17. Das Drehräumwerkzeug 1 wird also mit anderen Worten radial nach
außen gefahren. Die Schneidkanten der Gruppe 3 können dann, wie am Flugkreis 18
erkennbar, am Werkstück vorbei bewegt werden, ohne dort spanend zu arbeiten.
Wenn die Schneidplatte 19 als letzte Schneidkante der Gruppe 3 am Werkstück
vorbeibewegt ist, wird der Abstand 17, wie in Fig. 4 gezeigt, verringert auf den
Achsabstand 20, der kleiner ist als der Achsabstand 8 in Fig. 2. Die Schneidkanten
der Gruppe 2 können nun erneut am Werkstück 7 spanend angreifen und den Bereich
15 abspanen. Dieser Vorgang kann natürlich auch wiederholt werden, um einen
weiteren Bereich abzuspanen.
Sind nun die Schneidkanten der Gruppe 2 genügend oft zum Einsatz gekommen, so
können die Schneidkanten der Gruppe 3, die beispielsweise zum Schlichten
vorgesehen sind, zum Einsatz kommen. Hierzu kann das Drehräumwerkzeug 1 unter
Beibehaltung des Achsabstandes weiter rotieren und den Bereich 16 am Werkstück
7 bearbeiten. Gleichzeitig können die durch die vorherige Bearbeitung entstandenen
Planflächen in den Bereichen 14, 15 und 16 bei Bedarf mit bearbeitet werden. Die
Bearbeitungssituation einschl. der Bearbeitungstiefen ist in Fig. 4 deutlich
erkennbar. Hierbei gibt der Flugkreis 18 die entsprechende radiale Eindringtiefe der
letzten Schneidkante der Gruppe 3 an.
Die Schneidkanten einer Gruppe zum Abspanen einer Bearbeitungszugabe können
somit mehrmals spanend angreifen und trotz der verringerten Anzahl von
Schneidkanten ebenso wie herkömmliche Drehräumwerkzeuge große
Bearbeitungszugaben abspanen. Die vorgeschlagene Verfahrensweise erlaubt es, mit
Werkzeugen, deren Schneidkanten in nur geringer radialer Abstandsdifferenz zum
Drehmittelpunkt angeordnet sind, dennoch große Einstichtiefen zu erreichen. Relativ
kleine Werkzeuge mit einer im Vergleich zum Stand der Technik geringen Anzahl von
Schneidplatten erlauben diesen Arbeitserfolg bei Anwendung des erfindungsgemäßen
Verfahrens.
In Fig. 5 wird ein Drehräumwerkzeug dargestellt, welches mit drei Gruppen von
Schneidkanten ausgerüstet ist. Zwei dieser Gruppen 2, 2′ von Schneidkanten sind
vorgesehen zum Abspanen einer ersten Bearbeitungszugabe. Die Gruppe 3 der
Schneidkanten ist zum Abspanen einer Schlichtzugabe vorgesehen. Hierdurch kann
eine gewünschte Aufteilung der in einem Werkstück zu bearbeitenden Bereiche
vorgenommen werden. Mit den Schneidkanten nach Gruppe 2 kann bei Kurbelwellen
beispielsweise die Bearbeitung von Kurbelwangen vorgenommen werden, der sich
dann eine Bearbeitung des zwischen diesen Wangen befindlichen Lagerzapfens durch
die Schneidkanten nach Gruppe 2′ anschließt, wobei z. B. beide Gruppen von
Schneidkanten mehrmals am Werkstück arbeiten können. Hierbei kann die zu den
Fig. 1 bis 4 beschriebene Veränderung des Achsabstandes zwischen Werkstück
und Drehräumwerkzeug angewendet werden. Die Gruppe 3 der zum Schlichten
vorgesehenen Schneidkanten führt dann die Endbearbeitung durch.
Es kann jedoch auch ein Hin- und Herfahren von Werkzeugspindelstöcken vermieden
werden.
Ein Drehräumwerkzeug 1, wie beispielsweise in Fig. 2 schon dargestellt, greift an
einem Werkstück 7 mit der Schneidkante 11 der Gruppe 2 der Schneidkanten zum
Abspanen einer Bearbeitungszugabe spanend an, wobei die Bewegung des
Drehräumwerkzeuges in Pfeilrichtung 6 abläuft. Die Spanung dieser Gruppe 2 von
Schneidkanten endet mit der Spanung durch die Schneidkante 13 an der gedachten
Verbindungslinie 21 von der Rotationsachse 9 des Drehräumwerkzeuges 1 zur
Rotationsachse 10 des Werkstücks 7 (Fig. 6). Der Bereich 14 des Werkstückes 7
ist dann abgespant. Die Rotation des Drehräumwerkzeuges 1 wird nun abgestoppt
und die Rotationsrichtung des Drehräumwerkzeuges 1 umgekehrt und das
Drehräumwerkzeug wird entgegen der Pfeilrichtung 6 in Pfeilrichtung 22 (Fig. 6)
soweit zurückgedreht, bis die Schneidkante 11 die Verbindungslinie 21 durch die
Zurückdrehung wieder überschritten hat. Danach wird der Achsabstand 8 (Fig. 2)
verringert auf den Achsabstand 20 (Fig. 4 oder 6) und die nächste Spanung
erfolgt wiederum mit der Gruppe 2 der Schneidkanten zum Abspanen einer
Bearbeitungszugabe und es wird der Bereich 15 am Werkstück 7 abgespant. Falls die
Bearbeitungszugabe noch nicht so weit abgespant ist, daß eine Schlichtbearbeitung
oder eine sonstige Endbearbeitung erfolgen kann, können die Schneidkanten der
Gruppe 2 weitere Spanungsvorgänge in der beschriebenen Art vornehmen.
Ist die Bearbeitungszugabe jedoch soweit abgespant, daß die Schlichtbearbeitung
oder die sonstige Endbearbeitung erfolgen kann, wird die Rotation des
Drehräumwerkzeuges 1 in Pfeilrichtung 6 fortgesetzt und die Gruppe 3 der
Schneidkanten zum Schlichten führt die Schlichtbearbeitung oder die sonstige
Endbearbeitung durch.
Liste der verwendeten Bezugszeichen
1 Drehräumwerkzeug
2 Schneidkante
2′ Schneidkante
3 Schneidkante
4 Umfang
5 Schneidkantenträger
6 Pfeilrichtung
7 Werkstück
8 Abstand
9 Rotationsachse
10 Rotationsachse
11 Schneidkante
12 Pfeil
13 Schneidkante
14 Bereich
15 Bereich
16 Bereich
17 Achsabstand
18 Flugkreis
19 Schneidplatte
20 Achsabstand
21 Verbindungslinie
22 Pfeil
2 Schneidkante
2′ Schneidkante
3 Schneidkante
4 Umfang
5 Schneidkantenträger
6 Pfeilrichtung
7 Werkstück
8 Abstand
9 Rotationsachse
10 Rotationsachse
11 Schneidkante
12 Pfeil
13 Schneidkante
14 Bereich
15 Bereich
16 Bereich
17 Achsabstand
18 Flugkreis
19 Schneidplatte
20 Achsabstand
21 Verbindungslinie
22 Pfeil
Claims (5)
1. Verfahren zur Drehräumbearbeitung von rotationssymmetrischen Werkstücken
mit einem Drehräumwerkzeug mit am Umfang angeordneten Schneidkanten,
die entlang einer Kontur mit größer werdendem radialem Abstand zum
Drehmittelpunkt des Werkzeuges angeordnet sind, wobei das Werkstück zur
Erzeugung der Schnittgeschwindigkeit schnell und das Werkzeug zur
Erzeugung der Vorschubbewegung langsam während des Eingriffs am
Werkstück gedreht wird und wobei Werkstückachse und Werkzeugachse
parallel zueinander liegen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidkanten
(11, 13) in Gruppen (2, 2′, 3) unterteilt werden und mindestens eine Gruppe der
Schneidkanten (11, 13) mindestens zweimal hintereinander zum Einsatz am
Werkstück (7) gebracht wird, wobei zwischen den Einsätzen eine
Verkleinerung des radialen Abstandes (8, 17, 20) zwischen der Rotationsachse
(10) des Werkstückes und der Rotationsachse (9) des Werkzeuges
vorgenommen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vor der
Abstandsverkleinerung die einzusetzende Gruppe (2, 2′, 3) von Schneidkanten
(11, 13) durch Zurückschwenken in Anfangsposition gebracht wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vor der
Abstandsverkleinerung der Abstand zunächst vergrößert wird, wobei das
Werkzeug (1) in bisheriger Drehrichtung weiter gedreht wird mindestens bis
eine für den nächsten Bearbeitungsgang nicht zum Einsatz kommende Gruppe
von Schneidkanten frei ist vom Werkstück (7), worauf vor Arbeitsbeginn der
gegenüber dem vorherigen Bearbeitungsabstand kleinere Abstand eingefahren
und die zum Einsatz kommende Gruppe von Schneidkanten in
Anfangsposition gefahren wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
nach der Mehrfachbearbeitung durch eine erste Gruppe von Schneidkanten
eine weitere Bearbeitung durch mindestens eine weitere Gruppe von
Schneidkanten erfolgt.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß vor Schnittbeginn
mindestens einer der weiteren Gruppen von Schneidkanten eine erneute
Abstandsverkleinerung zwischen der Rotationsachse (10) des Werkstückes
und der Rotationsachse (9) des Werkzeuges vorgenommen wird.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19914131363 DE4131363C2 (de) | 1991-09-20 | 1991-09-20 | Verfahren zur Drehräumbearbeitung von rotationssymmetrischen Werkstückflächen |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19914131363 DE4131363C2 (de) | 1991-09-20 | 1991-09-20 | Verfahren zur Drehräumbearbeitung von rotationssymmetrischen Werkstückflächen |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE4131363A1 true DE4131363A1 (de) | 1993-04-01 |
DE4131363C2 DE4131363C2 (de) | 1994-01-20 |
Family
ID=6441100
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19914131363 Revoked DE4131363C2 (de) | 1991-09-20 | 1991-09-20 | Verfahren zur Drehräumbearbeitung von rotationssymmetrischen Werkstückflächen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE4131363C2 (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US5743688A (en) * | 1994-02-25 | 1998-04-28 | Boehringer Werkzeugmaschinen Gmbh | Machine for turn broaching crankshafts with rotationally symmetrical surfaces |
Citations (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3523274A1 (de) * | 1985-06-28 | 1987-01-08 | Oerlikon Boehringer Gmbh | Rundraeummaschine |
EP0264475A1 (de) * | 1986-10-21 | 1988-04-27 | Wilhelm Hegenscheidt Gesellschaft mbH | Drehräumwerkzeug |
EP0267351A1 (de) * | 1986-11-13 | 1988-05-18 | GFM Gesellschaft für Fertigungstechnik und Maschinenbau Gesellschaft m.b.H. | Räumwerkzeug für eine Räummaschine |
-
1991
- 1991-09-20 DE DE19914131363 patent/DE4131363C2/de not_active Revoked
Patent Citations (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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DE3523274A1 (de) * | 1985-06-28 | 1987-01-08 | Oerlikon Boehringer Gmbh | Rundraeummaschine |
EP0264475A1 (de) * | 1986-10-21 | 1988-04-27 | Wilhelm Hegenscheidt Gesellschaft mbH | Drehräumwerkzeug |
EP0267351A1 (de) * | 1986-11-13 | 1988-05-18 | GFM Gesellschaft für Fertigungstechnik und Maschinenbau Gesellschaft m.b.H. | Räumwerkzeug für eine Räummaschine |
Non-Patent Citations (1)
Title |
---|
DE-Z.: Werkstatt u. Betrieb 123 (1990) 12, S. 916 * |
Cited By (1)
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US5743688A (en) * | 1994-02-25 | 1998-04-28 | Boehringer Werkzeugmaschinen Gmbh | Machine for turn broaching crankshafts with rotationally symmetrical surfaces |
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
DE4131363C2 (de) | 1994-01-20 |
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