DE2919405A1 - Kraftfahrzeuggetriebe - Google Patents
KraftfahrzeuggetriebeInfo
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Description
T- D If
Patentanwälte:
IIEDTKE - büHLING - IVlNNE Dipi.-lng. r.Tiedtke
Gf% Dipi.-Chfcim. G. Dühling
RUPE - Κ ELLMANN üipl.-lng. R. Kinne
- "η - ? Cl 1 Q A Ω R Dipl.-lng. R Grupe
υ L Q I α H U D Dip| _|ng B peiim
Bavariaring 4, Postfach 202403 8000 München 2
Tel.: 089-539653
Telex: 5-24845 tipat
cable: Germaniapatent München
'14. Mai 1979 B 9585/case 78-DT-294-G316
Toyota Jidosha Kogyo Kabushiki Kaisha
Toyota-shi, Japan
Die Erfindung betrifft ein Kraftfahrzeuggetriebe und insbesondere ein Getriebe für ein Kraftfahrzeug mit Vorderradantrieb
oder Hinterradantrieb, bei dem die Brennkraftmaschine quer eingebaut ist und bei dem das Getriebe ein selbsttätig schaltendes
Gangwechselgetriebe sowie ein Achsgetriebe umfaßt, die zu einer Einheit zusammengefaßt sind.
Um den nutzbaren Innenraum von Kraftfahrzeugen zu vergrößern,
sind in jüngerer Zeit Kraftfahrzeuge mit Frontmotor und Vorderradantrieb
oder Heckmotor und Hinterradantrieb entwickelt worden. Solche Kraftfahrzeuge haben zahlreiche Vorteile; dazu
gehören kompakte Gesamtabmessungen, verringertes Gewicht und verringerter Kraftstoffverbrauch.
Wenn das Getriebe für ein Kraftfahrzeug, das zur Verringerung
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Deutsche Dank (München) KIo 5t/61 070 Dresdner Bank (München) KtO 3939 844 Postscheck (München] Kto 670-43-804
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des Kraftstoffverbrauches und zur Verringerung der Geräusche
Vorderradantrieb und eine quer eingebaute Brennkraftmaschine hat, ein selbsttätig schaltendes Gangwechselgetriebe für vier
Vorwärtsgänge und einen Rückwärtsgang aufweist, hat dieses Getriebe eine verhältnismäßig große Gesamtlänge, so daß es die
Radaufhängung des Kraftfahrzeuges behindern kann. Dieses Problem ist besonders schwerwiegend bei sogenannten Kompaktwagen.
Um dieses Problem zu lösen, ist ein kompaktes Kraftfahrzeuggetriebe
entwickelt worden, das ein selbsttätig schaltendes Gangwechselgetriebe mit vier Vorwärtsgängen und einem Rückwärtsgang
aufweist und das die Radaufhängung des Kraftfahrzeuges
nicht behindert. Ein solches Getriebe ist grundsätzlich in der US-PS 4 056 988 und in der US-PS 4 063 468 beschrieben.
Bei diesem Kraftfahrzeuggetriebe werden die ersten zwei Vorwärtsgänge
und der Rückwärtsgang von einer sogenannten Untersetzungseinheit geschaltet und geliefert und werden der dritte
und vierte Vorwärtsgang von einer sogenannten Schnellgangeinheit geschaltet und geliefert. Jede dieser Einheiten ist
in einem getrennten Gehäuse untergebracht. Die Schub- bzw. Druckkräfte, die an der Untersetzungseinheit und der Schnellgangeinheit
wirken, werden jeweils vom zugehörigen Gehäuse über Lager aufgenommen. Bei einem Kraftfahrzeuggetriebe mit
splchen Lagern sind die Lager und die Gehäuse von der Summe der Schubkräfte belastet, wenn die Schubkräfte in gleicher
Richtung wirken. Diese Schubkräfte sind insbesondere dann groß, wenn die Brennkraftmaschine durch zur starke Widerstände
gedrosselt wird, und führen zu verringerter Lebensdauer der
Lager und zu beschleunigter Verformung der Gehäuse.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Kraftfahrzeuggetriebe
zu schaffen, bei dem die Lager und das Gehäuse vor zu starker Belastung geschützt sind. Insbesondere sollen die Lager
möglichst nicht durch Schubkräfte belastet sein und sollen
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die Gehäuse nicht verformt werden. Zu diesem Zweck wird eine Kompensierung der inneren Schub- bzw. Druckkräfte der Untersetzungseinheit
und der Schnellgangeinheit angestrebt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die in den Patentansprüchen
gekennzeichneten Kraftfahrzeuggetriebe gelöst.
Ein Kraftfahrzeuggetriebe gemäß der Erfindung umfaßt eine Schnellgangeinheit und eine Untersetzungseinheit, wobei die
Untersetzungseinheit koaxial zur Schnellgangeinheit angeordnet ist und die Schnellgangeinheit antreibt und wobei beide Einheiten
jeweils zumindest ein Planetengetriebe mit einem Sonnenrad, einem innenverzahnten Hohlrad, Planetenrädern und einem
Planetenträger umfassen, sowie eine erste Kompensationsvorrichtung,
die zwischen der Schnellgangeinheit und der Untersetzungseinheit wirkt, Bestandteil derselben ist und die
Schubkräfte der Planetengetriebe der beiden Einheiten kompensiert.
In vorteilhafter Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die erste Kompensationsvorrichtung aus einem eine axiale Verlängerung
bildenden Element am treibenden Ausgangselement der Untersetzungseinheit und einem eine axiale Verlängerung bildenden
Element am getriebenen Eingangselement der Schnellgangeinheit besteht, wobei die Verlängerungen in Axialrichtung
miteinander in Eingriff treten können und dadurch die vom Ausgangselement und vom Eingangselement übertragenen Schubkräfte
ausgleichen.
In vorteilhafter Ausbildung kann ferner vorgesehen sein, daß das Kraftfahrzeuggetriebe eine zweite Kompensationsvorrichtung
aufweist, die axial zwischen dem getriebenen Eingangselement und einem zweiten Element der Schnellgangeinheit angeordnet
ist und mit dem zweiten Element in Eingriff steht, und die die Schubkraft des zweiten Elementes und die über das getrie-
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bene Eingangselement übertragene Schubkraft der Untersetzungseinheit
kompensiert. Die zweite Kompensationsvorrichtung kann als Ringscheibe ausgebildet sein, die axial zwischen dem Sonnenrad
und dem Planetenträger des Planetengetriebes in der Schnellgangeinheit angeordnet ist.
In vorteilhafter Ausbildung der Erfindung kann eine dritte
Kompensationsvorrichtung vorgesehen sein, die die Schubkraft des Ausgangselementes des Planetengetriebes der Schnellgangeinheit
mit der Schubkraft eines verzahnten Elementes einer Übertragungseinheit kompensiert, die die Drehung von der
Schnellgangeinheit zu den Rädern des Kraftfahrzeuges überträgt.
Vorzugsweise ist das Ausgangselement das Hohlrad des Planetengetriebes der Schnellgangeinheit, das funktional gekoppelt
ist mit einem Ausgangsrad, das axial zwischen der Schnellgangeinheit und der Untersetzungseinheit angeordnet
ist, wobei die dritte Kompensationsvorrichtung als Sicherungsring ausgebildet ist, der quer in Eingriff mit den gekoppelten
Umfangsflachen des Hohlrades der Schnellgangeinheit und des Ausgangsrades steht.
Die Erfindung sieht ferner ein kompaktes Getriebe für ein von einer Brennkraftmaschine angetriebenes Fahrzeug vor, bei dem
die Kurbelwelle der Brennkraftmaschine das Getriebe antreibt und der Ausgang des Getriebes die Räder des Kraftfahrzeuges
antreibt, wobei das Getriebe einen hydrodynamischen Drehmomentwandler, der koaxial zur Kurbelwelle der Brennkraftmaschine
angeordnet ist und von dieser angetrieben wird, sowie eine Untersetzungseinheit aufweist, zu der eine axial verlaufende
Eingangswelle gehört, die koaxial an den Drehmomentwandler angeschlossen ist und von diesem angetrieben wird. Die Untersetzungseinheit
umfaßt ein Planetengetriebesystem mit einem Eingangselement, das von der Eingangswelle angetrieben wird,
und einem Ausgangselement sowie eine Zwischenwelle, die mit dem Ausgangselement der Untersetzungseinheit verbunden ist und
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von diesem angetrieben wird. Ferner gehört zum Getriebe eine Schnellgangeinheit, die ein Planetengetriebe mit einem Ein7
gangselement und einem Ausgangselement umfaßt, wobei das Eingangselement
koaxial mit der Zwischenwelle verbunden ist und von dieser angetrieben wird. Axiale Verlängerungen bildende
Elemente, die einstückig mit dem Ausgangselement der Untersetzungseinheit und mit dem Eingangselement der Schnellgangeinheit
ausgebildet sind, bringen das Ausgangselement der Untersetzungseinheit
und das Eingangselement der Schnellgangeinheit miteinander in Berührung, d.h. in axialen Eingriff,
so daß sich die Schubkräfte der Planetengetriebe kompensieren. Axial zwischen dem Eingangselement der Schnellgangeinheit und
einem weiteren Element des Planetengetriebes der Schnellgangeinheit ist eine Ringscheibe oder dergleichen angeordnet, die
für Kompensation der Schubkraft des Planetengetriebes der Schnellgangeinheit mit der Schubkraft des Planetengetriebesystems
der Untersetzungseinheit sorgt, die über die Verlängerungen und das Eingangselement der Schnellgangeinheit übertragen
wird. Eine funktional mit dem Ausgangselement der Schnellgangeinheit verbundene Übertragungseinheit überträgt den Ausgang
der Schnellgangeinheit zu den Rädern des Kraftfahrzeuges. Ein Sicherungsring steht quer in Eingriff mit den miteinander
verbundenen Umfangsflachen des Ausgangselementes der Schnellgangeinheit
und eines verzahnten Elementes der übertragungseinheit, die die Fahrzeugräder antreibt, wobei der Sicherungsring
die jeweiligen Schubkräfte kompensiert.
Vorzugsweise weist die Untersetzungseinheit zwei oder mehr Übersetzungsverhältnisse mit einem Wert gleich oder größer als
1 auf. Ferner weist vorzugsweise die Schnellgangeinheit zwei oder mehr Übersetzungsverhältnisse mit einem Wert gleich oder
kleiner als 1 auf.
Weitete Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus
den Patentansprüchen sowie der foLgenden Beschreibung von Aus-
y η() ü u μ / π s 8 $
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führungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen, die Teil der Offenbarung sind. Es zeigen:
Figur 1
Figur 2
Figur 3
eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Kraftfahrzeuggetriebes;
einen ausschnittsweisen Längsschnitt durch Einzelheiten der Konstruktion der unteren
Hälfte des schematisch in Figur 1 dargestellten Kraftfahrzeuggetriebes; und
eine ausschnittsweise schematische Darstellung einer weiteren Ausführungsform der Erfindung.
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Figur 1 zeigt schematisch einen Motor und ein Getriebe. Eine Brennkraftmaschine 1 ist quer zur Längsachse eines Fahrzeuges
und parallel zu den Achsen des Fahrzeuges zwischen zwei nicht dargestellten Rädern angeordnet. Bei den Rädern kann es sich
um die Vorderräder oder um die Hinterräder handeln. Eine Kurbelwelle 2 der Brennkraftmaschine 1 steht in Verbindung mit
einem selbsttätig schaltenden Gangwechselgetriebe 70 des Getriebes. Das Getriebe umfaßt außer dem selbsttätig schaltenden
Gangwechselgetriebe 70 ein Achsgetriebe 60. Das selbsttätig schaltende Gangwechselgetriebe 70 umfaßt einen hydraulischen
Drehmomentwandler 3, ein Schaltgetriebe 11 sowie ein Übertragungsgetriebe 71 und ist seitlich neben der Brennkraftmaschine
an dieser angebracht. Der hydraulische Drehmomentwandler 3 hat üblichen Aufbau und umfaßt ein Pumpenrad 4, das
mit der Kurbelwelle 2 verbunden ist, ein Leitrad 7, das mittels einer Einwegkupplung 5 mit einem stationären Teil 6 gekuppelt
ist, sowie ein Turbinenrad 8.
Das Schaltgetriebe 11 umfaßt eine Untersetzungseinheit 12 sowie
eine Übersetzungs- bzw. Schnellgangeinheit 13. Die Untersetzungseinheit
12 und die Schnellgangeinheit 13 sind koaxial zur Kurbelwelle 2 angeordnet. Zur Untersetzungseinheit 12 gehört
eine Eingangswelle 14, die in Axialrichtung der Kurbelwelle 2 verläuft und funktional mit dem Turbinenrad 8 verbunden
ist. Die Untersetzungseinheit 12 umfaßt ein erstes Planetengetriebe
15 und ein zweites Planetengetriebe 16. Zum ersten Planetengetriebe 15 gehören ein Sonnenrad 17, Planetenräder
18, ein innenverzahntes Hohlrad 19 und ein Planetenträger
20, an dem die Planetenräder 18 drehbar gelagert sind.
Eine Kupplung 23 steuert die Antriebsverbindung zwischen der
Eingangswelle 14 und dem Hohlrad 19, und eine Kupplung 24 steuert die Antriebsverbindung zwischen der Eingangswelle 14
und einer Sonnenradwelle 27, die fest mit dem Sonnenrad 17
verbunden ist. Eine Bremse 25 steuert die Festlegung des Son-
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nenrades 17 an einem ortsfesten Gehäuse 73. Das Hohlrad 19 und das Sonnenrad 17 des ersten Planetengetriebes bilden
wahlweise-allein oder gemeinsam das Eingangselement der Untersetzungseinheit
1 2.
5
5
Zum zweiten Planetengetriebe 16 gehören ein Sonnenrad 30,
Planetenräder 31, ein innenverzahntes Hohlrad 32 und ein Planetenträger 33, an dem die Planetenräder 31 drehbar gelagert
sind. Das- Sonnenrad 30 ist fest mit der SonnenradwelIe 27
verbunden. Eine Einwegkupplung 34 und eine Bremse 35 sind in Reihe zueinander zwischen der Sonnenradwelle 27 und dem Gehäuse
73 angeordnet. Eine Einwegkupplung 36 und eine Bremse 37 sind parallel zueinander zwischen dem Planetenträger 33
und dem Gehäuse 73 angeordnet. Die Einwegkupplungen 34 und 36 sind koaxial zueinander und - bei Betrachtung in Radialrichtung
- übereinander angeordnet.
Entlang der Längsmittellinie des Schaltgetriebes 11 verläuft
eine zur Eingangswelle 14 koaxiale Zwischenwelle 40, die funktional mit dem Planetenträger 20 und dem Hohlrad 32 verbunden
ist und die Antriebskraft bzw. Leistung von der Untersetzungseinheit 12 zur Schnellgangeinheit 13 überträgt. Der Planetenträger
20 des ersten Planetengetriebes 15, das Hohlrad 32 des zweiten Planetengetriebes 16 und die Zwischenwelle 40 bilden
das Ausgangselement der Untersetzungseinheit 12.
Zur Schnellgangeinheit 13 gehört ein Planetengetriebe 41. Das Planetengetriebe 41 umfaßt ein Sonnenrad 42, Planetenräder
43, ein innenverzahntes Hohlrad 44 und einen Planetenträger 45, an dem die Planetenräder 43 drehbar gelagert sind. Der
Planetenträger 45 ist funktional mit der Zwischenwelle 40 verbunden und stellt das Eingangselement der Schnellgangeinheit
13 dar. Eine Kupplung 48 steuert die Antriebsverbindung zwischen dem Planetenträger 45 und dem Sonnenrad 42, und eine
Bremse 49 steuert die Festlegung des Sonnenrades 42 an ei-
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nem als Zusatzgehäuse 74 bezeichneten Teil des ortsfesten Gehäuses.
Das Hohlrad 44 des Planetengetriebes 41 ist das Ausgangselement der Schnellgangeinheit 13.
Das Hohlrad 44 ist funktional verbunden mit einem Ausgangsrad 53, das axial zwischen der Schnellgangeinheit 13 und der
Untersetzungseinheit 12 angeordnet ist. Eine Einwegkupplung 45 steuert die Antriebsverbindung zwischen dem Sonnenrad 42
einerseits und dem Hohlrad 44 sowie dem Ausgangsrad 53 andererseits.
Das Übertragungsgetriebe 71 umfaßt eine Übertragungswelle 55, die im wesentlichen parallel zur Zwischenwelle 40 verläuft
und an ihrem einen Ende ein getriebenes Zahnrad 56 trägt, das mit dem Ausgangsrad 53 kämmt, sowie an ihrem anderen Ende
ein treibendes Zahnrad 57 trägt.
Das Achsgetriebe 60 ist ungefähr in der Quermitte des Kraftfahrzeuges
angeordnet. Das treibende Zahnrad 57 ist näher am Drehmomentwandler 3 als am getriebenen Zahnrad 56 angeordnet.
Das treibende Zahnrad 57 kämmt mit einem Zahnrad 61 des Achsgetriebes 60. Das Ausgangsrad 53, das Übertragungsgetriebe
71 und das Achsgetriebe 60 bilden eine Übertragungseinheit, mittels der die Ausgangsleistung der Schnellgangeinheit 13
zu den Rädern des Kraftfahrzeuges übertragen wird.
Das Achsgetriebe 60 ist herkömmlich ausgebildet. Von Ausgangsrädern
64 und 65 des Achsgetriebes 60 gehen eine linke Radachse 62 und eine rechte Radachse 63 aus, die parallel
zur Achse des Schaltgetriebes 11 verlaufen. Die linke Radachse 62 und die rechte Radachse 63 sind funktional mit einem
nicht dargestellten linken und rechten Rad des Kraftfahrzeuges verbunden. Ritzel 66 und 67 drehbar lagernde Achsen
laufen zusammen mit dem Zahnrad 61 um. Die Ritzel 66 und 67 kämmen mit den Ausgangsrädern 64 und 65.
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Die Funktionsweise des Schaltgetriebes wird unter Bezugnahme auf die folgende Tabelle erläutert.
Gang | 23 | 24 | 25 | 35 | 37 | 34 | 36 | 48 | 49 | 54 |
1. Gang | O | O | Δ | O | Δ | |||||
2. Gang | O | O | O | A | O | Δ | ||||
3. Gang | O | O | O | Δ | ||||||
Schnellgang | O | O | O | |||||||
Rückwärts gang |
O | O | O | A |
In der ersten Zeile der Tabelle geben die Zahlen die Bezugszeichen der Kupplungen, Bremsen und Einwegkupplungen wieder.
Ein Kreis (Q ) gibt an, daß die Kupplung bzw. Bremse eingerückt ist; ein Dreieck (£±) gibt an, daß die Einwegkupplung
eingerückt ist, wenn die Brennkraftmaschine läuft.
Das Ein- und Ausrücken jeder einzelnen Kupplung und Bremse
wird auf herkömmliche Weise mit Hilfe hydraulischer Servomechanismen
gesteuert, die von einer Steuervorrichtung mit
Drucköl gespeist werden. Im ersten und zweiten Gang sind die Einwegkupplungen 36 und 34 eingerückt, wodurch der erste und zweite Gang möglich werden. Im ersten und zweiten Gang werden die Bremsen 37 und 25 durch Zufuhr von Drucköl eingerückt, so daß dadurch der erste und zweite Gang.geschaltet werden.
Drucköl gespeist werden. Im ersten und zweiten Gang sind die Einwegkupplungen 36 und 34 eingerückt, wodurch der erste und zweite Gang möglich werden. Im ersten und zweiten Gang werden die Bremsen 37 und 25 durch Zufuhr von Drucköl eingerückt, so daß dadurch der erste und zweite Gang.geschaltet werden.
Figur 2 zeigt ausführlich eine bevorzugte Ausführungsform der
Erfindung. Im Rückwärtsgang ist das eigentliche treibende Aus-
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gangseleraent der Untersetzungseinheit 12 das Hohlrad 32 des
Planetengetriebes 16, das dichter an der Schnellgangeinheit 13 als das andere Planetengetriebe 15 angeordnet ist (siehe
Figur 1).
5
5
Erfindungsgemäß weist das Kraftfahrzeug eine Verbesserung
auf, zu der eine erste Kompensationsvorrichtung gehört, die zwischen der Untersetzungseinheit und der Schnellgangeinheit
wirkt und'Bestandteil dieser Einheiten ist und für einen Ausgleich
bzw. eine Kompensation der Schubkräfte der Planetengetriebe dieser Einheiten sorgt.
Wie Figur 2 zeigt, weist das Hohlrad 32 ein Element auf, das eine axiale Verlängerung 84 bildet, die sich in Axialrichtung
entlang der Außenseite der Zwischenwelle 40 der Untersetzungseinheit 12 erstreckt, über die die Untersetzungseinheit die
Leistung abgibt. Die innere Umfangsflache der Verlängerung
84 ist mit Keilen 81 versehen, die in Eingriff mit Keilen auf der äußeren Umfangsflache der Zwischenwelle 40 stehen. Der
Planetenträger 45 des Planetengetriebes 41 ist das getriebene Eingangselement der Schnellgangeinheit 14 und weist ein
eine axiale Verlängerung 83 aufweisendes Element auf, das sich in Axialrichtung entlang der äußeren Umfangsfläche der
Zwischenwelle 40 erstreckt. Die Verlängerung 83 ist auf ihrer inneren Umfangsfläche mit Keilen 82 versehen, die in Eingriff
mit Keilen auf der äußeren Umfangsfläche der Zwischenwelle 40 stehen. Das Ende der Verlängerung 84 und das Ende der Verlängerung
83 sind auf der äußeren Umfangsfläche der Zwischenwelle
40 einander zugewandt angeordnet, so daß sie in Eingriff miteinander bzw. Anlage aneinander treten können. Die Zwischenwelle
40 ist im der Schnellgangeinheit zugeordneten Zusatzgehäuse 74 mittels eines Nadellagers 88 gelagert, und
der Planetenträger 45 ist im Gehäuse 73 mittels eines Kugellagers 87 gelagert.
- ■ · ' ■
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Zur Schnellgangeinheit 13 gehören das Planetengetriebe 41, die als Mehrscheibenkupplung ausgebildete Kupplung 48, die
als Mehrscheibenbremse ausgebildete Bremse 49 und die Einwegkupplung
54. Die Kupplung 48 ist zwischen dem Planetenträger 45, der das getriebene Eingangselement der Schnellgangeinheit
13 darstellt, und dem Sonnenrad 42 angeordnet, das ein anderes, eine Reaktionskraft erzeugendes Element der Schnellgangeinheit
ist. Die Bremse 49 ist zwischen dem Sonnenrad 42 und dem Zusatzgehäuse 74 angeordnet, und die Einwegkupplung
54 ist zwischen dem Sonnenrad 42 und dem Hohlrad 44 angeordnet, das das Ausgangselement der Schnellgangeinheit
13 darstellt. Eine zur Kupplung 48 gehörende zylindrische Glocke 89 ist an ihrem radial inneren Rand funktional mit
dem Sonnenrad 42 verbunden; in der Glocke 89 ist ein Kolben 90 angeordnet. Eine zur Kupplung 48 gehörende Kupplungsnabe
91 ist funktional mit dem Planetenträger 45 verbunden.
Zwischen dem getriebenen Eingangselement der Schnellgangeinheit und einem anderen Element des Planetengetriebes der
Schnellgangeinheit ist eine zweite axiale Kompensationsvorrichtung angeordnet. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel
handelt es sich bei der zweiten Kompensationsvorrichtung um eine Ringscheibe 103 zwischen dem Planetenträger 45, der das
getriebene Eingangselement der Schnellgangeinheit 13 darstellt, und dem Sonnenrad 42, das ein weiteres Element der
Schnellgangeinheit 13 ist.
An den axial entgegengesetzten Enden der Planetenräder 43 sind Ringscheiben 101 und 102 angeordnet, wobei sich die eine
Ringscheibe 102 jeweils zwischen einem Planetenrad 43 und dem Planetenträger 45 befindet. Eine Bremsnabe 9 2 der
als Mehrscheibenbremse ausgebildeten Bremse 49 ist über die zylindrische Glocke 89 funktional mit dem Sonnenrad 42 verbunden.
Die Einwegkupplung 54 ist zwischen dem Hohlrad 44 und der Bremsnabe 92 so angeordnet, daß das Hohlrad als innerer
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Laufring und die Bremsnabe als äußerer Laufring dient.
Eine dritte Kompensationsvorrichtung kompensiert die Schubkräfte und begrenzt die relative Axialbewegung des Ausgangselementes
der Schnellgangeinheit und eines Elementes der Übertragungseinheit, die die Drehung von der Schnellgangeinheit
zu den Fahrzeugrädern überträgt.
Wie Figur 2 zeigt, ist das Ausgangsrad 53, das ein Element
der übertragungseinheit darstellt, - bei Betrachtung in Axialrichtung
- zwischen der Untersetzungseinheit 12 und der Schnellgangeinheit 13 angeordnet. Das Hohlrad 44 des Planetengetriebes
41 dient als Ausgangselement der Schnellgangeinheit
13 und weist einen mit Keilen 94 versehenen Abschnitt auf. Mit Hilfe dieser Keile 94 ist das Hohlrad 44 mit dem
Ausgangsrad 53 verbunden. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel besteht die dritte Kompensationsvorrichtung aus einem
Sicherungsring 95, der quer in die miteinander verbundenen Umfangsflachen des Hohlrades 44 und des Ausgansrades 53 eingreift
und eine Relativbewegung -in Axialrichtung zwischen dem Hohlrad 44 und dem Ausgangsrad 53 verhindert.
Das Ausgangsrad 53 ist mit Hilfe von Lagern 96 und 97 auf dem Planetenträger 45 gelagert. Diese Lager 96 und 97 sind
mittels einer Mutter 98 am Planetenträger 45 befestigt, wobei das Lager 97 die Spannkraft der Mutter 98 überträgt, so
daß diese Lager gegen eine Axialbewegung gesichert sind. Das Übertragungsgetriebe 71, das Teil der Übertragungseinheit ist,
umfaßt das getriebene Zahnrad 56, das mit einem Abschnitt 99 der Übertragungswelle 55 in Keilnutverbindung steht. Das Ausgangsrad
53 kämmt mit dem getriebenen Zahnrad 56,, das mittels
eines Lagers 100 im Gehäuse 73 gelagert ist.
Während das erfindungsgemäße Getriebe in Betrieb ist, kann
sich das linke Ende der axial vom Ringrad 32 vorstehenden
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Verlängerung 84 am rechten Ende der axial vom Planetenträger
45 vorstehenden Verlängerung 83 abstützen und umgekehrt, so daß dann, wenn der Teilkreisdurchmesser und/oder der Steigungs-
bzw. Verzahnungswinkel der Zahnräder geeignet gewählt sind, sich der Schub des Planetengetriebes 16 und des Planetengetriebes
41 intern gegenseitig aufheben bzw. kompensieren, so daß die Gehäuse 73 und 74 keine Reaktionskraft aufzunehmen
brauchen. Daher erübrigt sich eine Druckscheibe oder ein Drucklager, was zu geringeren Kosten des Getriebes und
erhöhter Betriebszuverlässigkeit des Getriebes führt.
Das Ausgangsrad 53 und das Hohlrad 44 des Planetengetriebes 41 sind mit Hilfe von Keilen miteinander verbunden, so daß
eine Relativdrehung in Umfangsrichtung zwischen diesen Zahnrädern verhindert ist, während gleichzeitig eine Relativbewegung
in Axialrichtung zwischen diesen beiden Zahnrädern vom Sicherungsring 95 verhindert wird. Demzufolge kompensieren
sich die Schub- bzw. Druckkräfte aufgrund des Steigungsbzw. Verzahnungswinkels des Ausgangsrades 53 und des Stei-
gungs- bzw. Verzahnungswinkels des Hohlrades 44 des Planetengetriebes
41, so daß die Lager und die Gehäuse schwächer belastet sind, was zu erhöhter Lebensdauer dieser Elemente
führt.
Das Sonnenrad 42 des Planetengetriebes 41 stützt sich über die Ringscheibe 103 am Planetenträger 45 ab, und außerdem
stützen sich die einander zugewandten Enden des Planetenträgers 45 und des Hohlrades 32 des Planetengetriebes 16 aneinander
ab. Aufgrund dieser Ausbildung kompensieren sich die Schub- bzw. Druckkräfte aufgrund des Steigungs- bzw. Verzahnungswinkels
des Sonnenrades 42 des Planetengetriebes 41 und aufgrund des Steigungs- bzw. Verzahnungswinkels des Hohlrades
32 des Planetengetriebes 16, so daß die Lager und die Gehäuse schwächer belastet sind, was zu erhöhter Lebensdauer
dieser Elemente führt.
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Wenn die Schnellgangeinheit in der Weise ausgebildet ist, daß eine Einwegkupplung zwischen dem Planetenträger 45, der als
Eingangselement der Schnellgangeinheit dient, und dem Ausgangsrad 53 angeordnet ist, das als Ausgangselement des
Schaltgetriebes dient, wird in den direkten Gängen, d.h. bei
in sich blockierter Schnellgangeinheit, die Antriebskraft
vom Planetenträger über die Einwegkupplung direkt zum Ausgangsrad 53 und nicht über das Planetengetriebe 41 übertragen,
so daß auch dann, wenn die Einwegkupplung eingerückt ist, keine Schub- oder Druckkräfte erzeugt werden, was zur Folge
hat, daß der Schub des Planetengetriebes 16 der Untersetzungseinheit
12 nicht kompensiert wird. Im Gegensatz dazu werden aufgrund der erfindungsgemäßen Ausbildung des Getriebes der
vom Planetengetriebe 16 erzeugte Schub und der Schub.des
schrägverzahnten Ausgangsrades 53, der vom Hohlrad 44 übertragen wird, und des Sonnenrades 42 des Planetengetriebes
bei eingerückter Einwegkupplung 54 kompensiert. Dies heißt mit anderen Worten, daß der vom Hohlrad 44 oder vom Sonnenrad
42 kommende Schub über die Ringscheibe 103 zum Planetenträger 45 übertragen wird und daß aufgrund des Eingriffs des
Planetenträgers 45 mit dem Hohlrad 32 die Schub- bzw. Druckkräfte in beiden Planetengetrieben einander ausgleichen. Wenn
der Teilkreisdurchmesser und/oder der Steigungs- bzw. Verzahnungswinkel· jedes Zahnrades richtig gewählt wird, erfolgt da-
- her ein innerer Ausgleich zwischen den Schüben der Zahnräder. Statt der Einwegkupplung 54 kann zwischen dem Sonnenrad 42
und dem Planetenträger 45 eine Einwegkupplung 108 vorgesehen sein, wie dies in Figur 3 gezeigt ist, die die gleiche Wirkung
wie die Einwegkupplung 54 hat.
Bei den dargestellten Ausführungsbeispielen sitzen zwei oder mehr Lager 87, 96 und 97 auf der Außenseite des Planetenträgers
45, so daß das Ausgangsrad 53 und das Gehäuse 73 jeweils zumindest über ein Lager abgestützt sind. Beim dargestellten
Ausführungsbexspiel stützt das Lager 87 das Gehäuse 73 und
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stützen die Lager 96 und 97 das Ausgangsrad 53. Die Lager 96 und 97 nehmen einen Schub auf,und die Reaktionskraft dieser
Lager wird über die Lager 87 und 88 vom Gehäuse 73 bzw. dem Zusatzgehäuse 74 aufgenommen. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel
wird die Reaktionskraft der Zahnkräfte am Ausgangsrad 53 von zwei Lagern, nämlich den Lagern 87 und 88 aufgenommen,
um die Belastung durch das Moment aufgrund der Schubbzw. Druckkräfte zu verringern.
Ein Unterschied der Drehzahlen zwischen dem Ausgangsrad 53 und dem Planetenträger 45 tritt nur im Schnellgang auf. Dabei
ist die Drehzahldifferenz äußerst gering. Wenn beispielsweise
angenommen wird, daß i das Übersetzungsverhältnis im Schnellgang ist und daß η die Drehzahl des Planetenträgers
ist, beträgt die Drehzahldifferenz (1 - i) n. Dieser Wert ist klein. Das zum Ausgangsrad 53 übertragene Drehmoment hat den
kleinen Wert iT, wobei T das Eingangsdrehmoment das Planetenträgers 45 ist. Dies ermöglicht, die Lager 96 und 97 schwach
auszubilden. Der äußere Laufring des Lagers 87 und das Gehäuse 73 sind mittels eines Sicherungsringes 109 starr miteinander
verbunden.
Vorzugsweise sitzen mehrere Lager 87, 96 und 97 auf dem Planetenträger
45, der seinerseits mit Hilfe der Keile mit der Zwischenwelle 40 der Untersetzungseinheit 12 verbunden ist.
Diese Keilnutverbindung ermöglicht das Aufbringen einer Vorspannkraft auf die Lager 96 und 97 mittels der Mutter 98 und
erleichtert darüberhinaus den Zusammenbau. Die Zwischenwelle 40 hat vorzugsweise Stangenform, um die Herstellungskosten zu
senken. Da die Exzentrizität der Elemente, die die äußeren Laufringe der Lager 87, 96 und 97 tragen, d.h. des Gehäuses
73 und des Ausgangsrades 53 beim dargestellten Ausführungsbeispiel, bezüglich der Zwischenwelle 40 durch die Keilnutverbindung
absorbiert wird, ergibt sich erhöhte Lebensdauer und größere Zuverlässigkeit dieser Elemente. Die Exzentrizi-
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tat der Planetenräder 43, die vom Planetenträger 45 getragen
werden, bezüglich der Zwischenwelle 40 wird durch die Keilnutverbindung zwischen dem Planetenträger 45 und der Zwischenwelle
40 absorbiert.
Dem Fachmann sind zahlreiche Abwandlungen und Änderungen der Elemente des erfindungsgemäßen Getriebes möglich, ohne den
Rahmen der Erfindung zu verlassen.
Claims (24)
1.)Kraftfahrzeuggetriebe mit einer üntersetzungseinheit und
einer Schnellgangeinheit, die koaxial zueinander angeordnet sind, wobei die Untersetzungseinheit die Schnellgangeinheit
antreibt und jede der beiden Einheiten zumindest ein Planetengetriebe mit einem Sonnenrad, einem innenverzahnten
Hohlrad, Planetenrädern und einem Planetenträger umfaßt, gekennzeichnet durch eine erste
Kompensationsvorrichtung (83, 84), die zwischen der Untersetzungseinheit
(12) und der Schnellgangeinheit (13) wirkt, Bestandteil derselben ist und die Schubkräfte der Planetengetriebe
(16, 41) der beiden Einheiten kompensiert.
2. Kraftfahrzeuggetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Kompensationsvorrichtung
aus einem eine axiale Verlängerung (84) bildenden Element am treibenden Ausgangselement (32) der Untersetzungseinheit
(12) und einem eine axiale Verlängerung (83) bildenden Element am getriebenen Eingangselement (45) der
Schnellgangeinheit (13) besteht, wobei die Verlängerungen in Axialrichtung miteinander in Eingriff treten können und
dadurch die vom Ausgangselement und vom Eingangselement übertragenen Schubkräfte ausgleichen.
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3. Kraftfahrzeuggetriebe nach Anspruch 2, gekennzeichnet
durch eine die Untersetzungseinheit (12) mit der Schnellgangeinheit (13) verbindende Zwischenwelle
(40), wobei die axialen Verlängerungen (83, 84) nahe der äußeren ümfangsfläche der Zwischenwelle angeordnet sind.
4. Kraftfahrzeuggetriebe nach Anspruch 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet , daß das treibende Ausgangselement der Untersetzungseinheit (12) das Hohlrad (32) des
Planetengetriebes (16) der Untersetzungseinheit ist und
daß das getriebene Eingangselement der Schnellgangeinheit (13) der Planetenträger (45) des Planetengetriebes (41)
der Schnellgangeinheit ist.
5. Kraftfahrzeuggetriebe nach einem der Ansprüche 2 bis 4, gekennzeichnet durch eine zweite Kompensationsvorrichtung
(103), die axial zwischen dem getriebenen Eingangselement (45) und einem weiteren Element (42) der
Schnellgangeinheit (53) angeordnet ist und mit diesen EIementen in Eingriff steht und die die Schubkraft des weiteren
Elementes und die über das getriebene Eingangselement übertragene Schubkraft der Untersetzungseinheit (12) kompensiert.
6. Getriebe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet , daß die zweite Kompensationsvorrichtung
eine Ringscheibe (103) ist, daß das weitere Element der Schnellgangeinheit (13) das Sonnenrad (42) ist, und daß
das getriebene Eingangselement der Planetenträger (45) des Planetengetriebes (41) der Schnellgangeinheit ist.
7. Kraftfahrzeuggetriebe nach einem der Ansprüche 2 bis 6, gekennzeichnet durch ein Ausgangselement
(44) der Schnellgangeinheit (13), eine Übertragungseinheit (53, 71, 60) zur übertragung der Drehung von der Schnell-
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gangeinheit zu den Rädern des Kraftfahrzeuges und eine dritte Kompensationsvorrichtung (95) zum Kompensieren der
Schubkräfte des Ausgangselementes der Schnellgangeinheit und der Übertragungseinheit, wobei das Ausgangselement und
die Übertragungseinheit funktional gekoppelt sind.
8. Kraftfahrzeuggetriebe nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet , daß das Ausgangselement der
Schnellgangeinheit (13) das Hohlrad (44) des Planetengetriebes (41) der Schnellgangeinheit ist, daß die Übertragungseinheit
ein Ausgangsrad (53) umfaßt, das axial zwischen der Schnellgangeinheit und der Untersetzungseinheit
(12) angeordnet ist, daß das Hohlrad der Schnellgangeinheit
und das Ausgangsrad funktional miteinander gekoppelt sind und daß die dritte Kompensationsvorriehtung ein Sicherungsring
(95) ist, der quer in Eingriff mit den miteinander gekoppelten ümfangsflächen des Hohlrades der Schnellgangeinheit
und des Ausgangsrades steht und die Schubkräfte dieser beiden Räder kompensiert sowie eine relative
Axialbewegung zwischen diesen beiden Rädern verhindert.
9. Kraftfahrzeuggetriebe mit einem hydrodynamischen Drehmomentwandler,
einer Untersetzungseinheit mit einem Planetengetriebe, das neben dem und koaxial zum Ausgangselement des
Drehmomentwandlers angeordnet ist und von diesem angetrieben
wird, und einer Schnellgangeinheit mit einem Planetengetriebe, das neben dem und koaxial zum Ausgangselement
der Untersetzungseinheit angeordnet ist und von diesem angetrieben wird, wobei jedes der Planetengetriebe ein Sonnenrad,
ein innenverzahntes Hohlrad, Planetenräder und einen Planetenträger umfaßt, gekennzeichnet
durch Mittel (83) an einem Element {45) des Planetengetriebes (41) der Schnellgangeinheit (13) und.Mittel (84)
an einem Element (32) des Planetengetriebes (16) der Untersetzungseinheit
(12), die sich in Axialrichtung anein-
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ander abstützend in Eingriff miteinander treten können und dadurch die Schubkräfte der Planetengetriebe ausgleichen.
10. Kraftfahrzeuggetriebe nach Anspruch 9, dadurch g e kennzeichnet,
daß die Untersetzungseinheit
Übersetzungsverhältnisse mit einem Wert gleicher oder grosser
als 1 liefert und daß die Schnellgangeinheit zwei oder mehr Übersetzungsverhältnisse mit einem Wert gleich oder
kleiner als 1 liefert.
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10
11. Kraftfahrzeuggetriebe nach Anspruch 9 oder 10, bei dem das Ausgangselement der Schnellgangeinheit das Hohlrad des
Planetengetriebes der Schnellgangeinheit ist, bei dem koaxial zur Schnellgangeinheit und zur Untersetzungseinheit
sowie axial zwischen diesen beiden Einheiten ein Ausgangsrad angeordnet ist, das mit dem Hohlrad des Planetengetriebes
der Schnellgangeinheit verbunden ist und von diesem angetrieben wird, und bei dem das Ausgangsrad eine Übertragungswelle
antreibt, die im wesentlichen parallel zur Achse des Drehmomentwandlers verläuft und die Drehung zu den
Rädern des Kraftfahrzeuges überträgt, gekennzeichnet durch Mittel (94, 95) zum Verbinden des
Hohlrades (44) des Planetengetriebes (41) der Schnellgangeinheit (13) mit dem Ausgangsrad (53), wobei zu diesen Mitteln
Mittel (95) gehören, die eine relative Axialbewegung zwischen dem Hohlrad und dem Ausgangsrad verhindern und die
die Schubkräfte zwischen dem Hohlrad und dem Ausgangsrad kompens ieren.
12. Kraftfahrzeuggetriebe nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet , daß die Mittel zum Verbinden des
Hohlrades (44) mit dem Ausgangsrad (53) miteinander in Eingriff stehende Keile (94) am Hohlrad und am Ausgangsrad
sind und daß die Mittel zur Verhinderung einer relativen Axialbewegung und zur Kompensation der Schubkräfte des
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Hohlrades und des Ausgangsrades aus einem Sicherungsring (95) bestehen, der an den miteinander verbundenen Umfangsflächen
des Hohlrades und des Ausgangsrades quer mit diesen in Eingriff steht.
5
5
13. Kraftfahrzeuggetriebe nach einem der Ansprüche 9 bis 12,
gekennzeichnet durch ein Mittel (13), das das eine Element (45) des Planetengetriebes (41) der Schnellgangeinheit
(13) axial in Eingriff bringt mit einem anderen Element (42) des Planetengetriebes der Schnellgangeinheit
und dadurch die Schubkraft des anderen Elementes des Planetengetriebes der Schnellgangeinheit mit der über das
eine Element des Planetengetriebes der Schnellgangeinheit
übertragenen Schubkraft vom Planetengetriebe (16) der Unter-Setzungseinheit
(12) kompensieren.
14. Kraftfahrzeuggetriebe nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das andere Element des Planetengetriebes
(41) der Schnellgangeinheit (13) das Sonnenrad
(42) ist und daß das eine Element des Planetengetriebes der Schnellgangeinheit der Planetenträger (45) ist, über den
die Schubkraft des Planetengetriebes (16) der Untersetzungseinheit
(12) übertragen wird, und daß das Mittel zum axialen Ineingriffbringen der zwei Elemente des Planetengetriebes
der Schnellgangeinheit eine Ringscheibe (103) ist, die axial zwischen dem Sonnenrad und dem Planetenträger angeordnet
ist und an diesen anliegt.
15. Kraftfahrzeuggetriebe mit einem hydrodynamischen Drehmomentwandler,
mit einer Untersetzungseinheit, die ein erstes und ein zweites Planetengetriebe umfaßt, die koaxial zueinander
angeordnet sind und jeweils ein Sonnenrad, ein innenverzahntes Hohlrad, Planetenräder und einen Planetenträger umfassen,
wobei das Eingangselement des ersten Planetengetriebes vom Ausgangselement des hydrodynamischen Drehmomentwandlers
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angetrieben wird und wobei der Planetenträger des ersten Planetengetriebes funktional über eine Zwischenwelle mit
dem innenverzahnten Hohlrad des zweiten Planetengetriebes verbunden ist und dieses antreibt, mit einer Schnellgangeinheit,
die ein drittes Planetengetriebe mit einem Sonnenrad, einem innenverzahnten Hohlrad, Planetenrädern und einem
Planetenträger umfaßt, das koaxial zum ersten und zweiten Planetengetriebe angeordnet ist, wobei der Planetenträger
des dritten Planetengetriebes über die Zwischenwelle funktional mit dem Hohlrad des zweiten Planetengetriebes
verbunden ist und von diesem angetrieben wird, mit einem Ausgangsrad, das axial zwischen der Untersetzungseinheit
und der Schnellgangeinheit angeordnet ist und mit dem Hohlrad des dritten Planetengetriebes verbunden ist und
von diesem angetrieben wird, und mit einer Übertragungieinheit
zur Übertragung der Ausgangsleistung des Kraftfahrzeuggetriebes, dadurch gekennzeichnet , daß
das Hohlrad (32) des zweiten Planetengetriebes (16) einen Abschnitt (84) aufweist, der sich in Axialrichtung entlang
der äußeren Umfangsflache der Zwischenwelle (40) erstreckt
und daß der Planetenträger (45) des dritten Planetengetriebes (41) einen Abschnitt (83) aufweist, der sich in Axialrichtung
entlang der äußeren Umfangsflache der Zwischenwelle erstreckt, wobei die beiden Abschnitte in Axialrichtung
aneinander anliegend in Eingriff miteinander stehen und dadurch die Schubkräfte des zweiten und dritten Planetengetriebes
kompensieren.
16. Kraftfahrzeuggetriebe nach Anspruch 15, gekennzeichnet durch einen Sicherungsring (95), der mit
den miteinander gekoppelten Umfangsflachen des Hohlrades
(44) des dritten Planetengetriebes (-41) und des Ausgangsrades (53) quer in Eingriff steht und der eine axiale Relativbewegung
zwischen dem Hohlrad und dem Ausgangsrad verhindert· und die Schubkräfte des Hohlrades der Schnellgang-
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einheit (13) und des Ausgangsrades kompensiert.
17. Kraftfahrzeuggetriebe nach Anspruch 15 oder 16, dadurch
gekennzeichnet , daß eine Ringscheibe (103) zwischen dem Sonnenrad (42) und dem Planetenträger (45)
des dritten Planetengetriebes (41) angeordnet ist und mit dem Sonnenrad und dem Planetenträger in Eingriff steht, so
daß die Ringscheibe die Schubkraft des Sonnenrades und die über den Planetenträger des dritten Planetengetriebes übertragene
Schubkraft des zweiten Planetengetriebes (16) ausgleicht.
18. Kompaktes Getriebe für ein von einer Brennkraftmaschine angetriebenes
Kraftfahrzeug, wobei die Kurbelwelle der Brennkraftmaschine das Getriebe antreibt und die Räder des
Kraftfahrzeuges vom Ausgang des Getriebes angetrieben werden, gekennzeichnet durch
(a) einen hydrodynamischen Drehmomentwandler (3), der koaxial zur Kurbelwelle (2) der Brennkraftmaschine (1)
angeordnet ist und von der Kurbelwelle angetrieben wird;
(b) eine Untersetzungseinheit (12) mit einer axialen Eingangswelle
(14), die koaxial mit dem Drehmomentwandler verbunden ist und von diesem angetrieben wird, wobei
· die Untersetzungseinheit ein Planetengetriebesystem (15, 16) mit einem Eingangselement (19), das von der
Eingangswelle angetrieben wird, und einem Ausgangselement (20, 32) sowie eine Zwischenwelle (40) umfaßt,
die mit dem Ausgangselement der Untersetzungseinheit gekoppelt ist und von diesem angetrieben wird;
(c) eine Schnellgangeinheit (13), die ein Planetengetriebe (41) mit einem Eingangselement (45) und einem Ausgangselement
(44) umfaßt, wobei das Eingangselement koaxial mit der Zwischenwelle gekoppelt ist und von dieser angetrieben
wird;
§Ö9849/9§89
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(d) axiale Verlängerungen (83, 84) bildende Elemente, die einstückig mit dem Ausgangselement der Untersetzungseinheit
und dem Eingangselement der Schnellgangeinheit verbunden sind, wobei die Verlängerungen das Ausgangselement
der Untersetzungseinheit und das Eingangselement der Schnellgangeinheit in axiale Berührung miteinander
bringen und dadurch die Schubkraft des Planetengetriebesystems und die Schubkraft des Planetengetriebes kompensieren;
(e) eine axial zwischen dem Eingangselement der Schnellgangeinheit
und einem weiteren Element (42) des Planetengetriebes (41) der Schnellgangeinheit angeordnete
Ringscheibe (13) zur Kompensierung der Schubkraft des
Planetengetriebes der Schnellgangeinheit mit der über die Verlängerungen und das Eingangselement der Schnellgangeinheit
übertragenen Schubkraft des Planetengetriebesystems; und
(f) eine Übertragungseinheit (53, 60, 71), die funktional gekoppelt mit dem Ausgangselement der Schnellgangeinheit
ist und den Ausgang der Schnellgangeinheit zu den Rädern des Kraftfahrzeuges überträgt.
19. Getriebe nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Untersetzungseinheit (12) ein
erstes Planetengetriebe (15) und ein zweites Planetengetriebe (16) umfaßt, die koaxial zueinander angeordnet sind
und funktional miteinander verbunden sind und die jeweils ein Sonnenrad (20, 30), ein innenverzahntes Hohlrad (19,
32), Planetenräder (18, 31) und einen Planetenträger (20,
33) umfassen, daß das erste Planetengetriebe nahe dem Drehmomentwandler
(3) angeordnet ist, daß das Hohlrad (19) des ersten Planetengetriebes das Eingangselement der Untersetzungseinheit
ist, daß das Hohlrad (32) des zweiten Planetengetriebes das Ausgangselement der Untersetzungseinheit ist,
daß die Schnellgangeinheit (13) ein drittes Planetengetrie-
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be (41) mit einem Sonnenrad (42), einem innenverzahnten Hohlrad (44),Planetenrädern (43) und einem Planetenträger
(45) umfaßt, daß der Planetenträger des dritten Planetengetriebes das Eingangselement der Schnellgangeinheit ist
und daß das Hohlrad des dritten Planetengetriebes das Ausgangselement
der Schnellgangeinheit ist.
20. Getriebe nach Anspruch 19r dadurch gekennzeichnet , daß die die axialen Verlängerungen (83,
84) bildenden Elemente aus einer axialen Verlängerung (84),
die einstückig mit dem Hohlrad (32) des zweiten Planetengetriebes (16) ausgebildet ist,und einer axialen Verlängerung
(83) bestehen, die einstückig mit dem Planetenträger (45) des dritten Planetengetriebes (41) ausgebildet ist,
und daß die Verlängerungen sich nahe der äußeren Umfangsflachen
der Zwischenwelle (40) befinden und sich in Axialrichtung aneinander abstützen können.
21. Getriebe nach Anspruch 19 oder 20, dadurch g e k e η η zeichnet,
daß das weitere Element des Planetengetriebes (41) der Schnellgangeinheit (13) das Sonnenrad (42)
des dritten Planetengetriebes (41) ist und daß die Ringscheibe (103) axial zwischen dem Sonnenrad und dem Planetenträger
(45) des dritten Planetengetriebes angeordnet ist und am Sonnenrad sowie am Planetenträger anliegt.
22. Getriebe nach einem der Ansprüche 19 bis 21, dadurch .
gekennzeichnet , daß die Übertragungseinheit ein Ausgangsrad (53) , das axial zwischen der Untersetzungseinheit
(12) und der Schnellgangeinheit (13) angeordnet ist und mit dem Ringrad (44) des Planetengetriebes (41)
der Schnellgangeinheit gekoppelt ist und von diesem angetrieben wird, ein Übertragungsgetriebe (71) und ein Achsgetriebe
(60) umfaßt, wobei das Übertragungsgetriebe und das Achsgetriebe die Drehung des Ausgangsrades zu den Achsen
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(62, 63) des Kraftfahrzeuges übertragen, und daß ein Sicherungsring
(95) quer in Eingriff mit den Umfangsflachen des Hohlrades des Planetengetriebes der Schnellgangeinheit
und des Ausgangsrades steht, die miteinander gekoppelt sind, so daß der Sicherungsring eine axiale Relativbewegung
des Ausgangsrades und des Hohlrades verhindert und die Druckkräfte des Ausgangsrades und des Hohlrades kompensiert.
23. Getriebe nach einem der Ansprüche 18 bis 22, dadurch -gekennzeichnet , daß das Planetengetriebesystem
(15, 16) der Untersetzungseinheit (12) zwei oder mehr
Übersetzungsverhältnisse mit einem Wert gleich oder größer als 1 liefert und daß das Planetengetriebe (41) der Schnellgangeinheit
(13) ein Übersetzungsverhältnis mit einem Wert gleich oder größer als 1 liefert.
24. Kompaktes Getriebe für ein Kraftfahrzeug mit quer eingebauter Brennkraftmaschine, wobei die Kurbelwelle der Brennkraftmaschine
parallel zu den Achsen des Kraftfahrzeuges verläuft und das Getriebe antreibt, dessen Ausgang die Räder
des Kraftfahrzeuges antreibt, gekennzeichnet durch
(a) einen hydraulischen Drehmomentwandler (3), der koaxial zur Kurbelwelle (2) der Brennkraftmaschine (1) angeordnet
ist und von dieser angetrieben wird;
(b) eine Untersetzungseinheit (12) mit einer Eingangswelle (14), die koaxial an den Drehmomentwandler angeschlossen
ist und von diesem angetrieben wird, wobei die Untersetzungseinheit umfaßt:
(1) ein erstes Planetengetriebe (15) mit einem Sonnenrad (17), einem innenverzahnten Hohlrad (19), Planetenrädern
(18) und einem Planetenträger (20), wobei die Eingangswelle mit dem innenverzahnten Hohlrad
des ersten Planetengetriebes gekoppelt ist und
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dieses antreibt,
(2) eine Zwischenwelle (40) , die koaxial zum Planetenträger des ersten Planetengetriebes angeordnet ist
und von diesem angetrieben wird;
(3) ein zweites Planetengetriebe (16). mit einem Sonnenrad
(30), einem innenverzahnten Hohlrad (32), Planetenrädern (31) und einem Planetenträger (33), wobei
die Zwischenwelle koaxial mit dem Hohlrad des ■ zweiten Planetengetriebes gekoppelt ist und dieses
antreibt,
(4) ein eine erste axiale Verlängerung (84) bildendes Element am Hohlrad des zweiten Planetengetriebes,
wobei sich die Verlängerung dicht bei der äußeren Umfangsfläche der Zwischenwelle befindet, und
.15 (5) erste hydraulisch gesteuerte Eingriffsmittel (23,
24, 25, 35, 37) zum wahlweisen Verbinden und Festhalten von Elementen des ersten Planetengetriebes
und des zweiten Planetengetriebes;
(c) eine Schnellgangeinheit (13), die koaxial mit der Zwischenwelle
gekoppelt ist und von dieser angetrieben wird, wobei die Schnellgangeinheit umfaßt:
(1) ein drittes Planetengetriebe (41) mit einem Sonnenrad (42), einem innenverzahnten Hohlrad (44), Planetenrädern
(43) und einem Planetenträger (45), wobei die Zwischenwelle den Planetenträger des drit
ten Planetengetriebes antreibt;
(2) ein eine zweite axiale Verlängerung (83) bildendes Element am Planetenträger des dritten Planetengetriebes,
wobei sich die Verlängerung dicht bei der , Zwischenwelle befindet und wobei die erste Verlängerung
und die zweite Verlängerung sich axial aneinander abstützend in Eingriff miteinander treten
können und dadurch die Schubkraft des Hohlrades des zweiten Planetengetriebes mit der Schubkraft des
Planetenträgers des dritten Planetengetriebes korn-
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pensieren;
(3) eine Ringscheibe (103),'die axial zwischen dem Sonnenrad
und dem Planetenträger des dritten Planetengetriebes angeordnet ist und mit diesem Soniienrad
und dem Planetenträger in Eingriff steht, wobei die Ringscheibe eine Kompensierung der Schubkraft des
Sonnenrades des dritten Planetengetriebes mit der Schubkraft ermöglicht, die durch den Planetenträger
des dritten Planetengetriebes vom Hohlrad des zweiten Planetengetriebes übertragen wird, und
(4) zweite hydraulisch betätigte Eingriffsmittel (48,
49) zum wahlweisen Verbinden und Festlegen von Elementen des dritten Planetengetriebes;
(d) ein Ausgangsrad (53), das axial zwischen der Untersetzungseinheit
und der Schnellgangeinheit angeordnet ist und mit dem Hohlrad (44) des dritten Planetengetriebes
gekoppelt ist und von diesem angetrieben wird;
(e) einen Sicherungsring (95), der quer in Eingriff steht mit den Umfangsflachen' des Hohlrades des dritten Planetengetriebes
und des Ausgangsrades, die miteinander gekoppelt sind, wobei der Sicherungsring eine axiale Relativbewegung
zwischen dem Hohlrad und dem Ausgangsrad verhindert und die Schubkräfte des Hohlrades und des Ausgangsrades
kompensiert;
(f) ein Übertragungsgetriebe (71) mit einem getriebenen Zahnrad (56), einem treibenden Zahnrad (57) und einer
Übertragungswelle (55), die im wesentlichen parallel zur Zwischenwelle verläuft und das getriebene Zahnrad und
das treibende Zahnrad starr miteinander verbindet, wobei das getriebene Zahnrad mit dem Ausgangsrad kämmt
und von diesem angetrieben wird; und (g) ein Achsgetriebe (60) , das vom treibenden Zahnrad des
Übertragungsgetriebes angetrieben wird und die Räder des Kraftfahrzeuges antreibt, wobei das Achsgetriebe nahe
dem Drehmomentwandler angeordnet ist.
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