DE1486001A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Nachfuellen von Zigaretten in den Trichter einer mit Schragen arbeitenden Zigarettenmaschine - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Nachfuellen von Zigaretten in den Trichter einer mit Schragen arbeitenden ZigarettenmaschineInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
- B65B19/00—Packaging rod-shaped or tubular articles susceptible to damage by abrasion or pressure, e.g. cigarettes, cigars, macaroni, spaghetti, drinking straws or welding electrodes
- B65B19/02—Packaging cigarettes
- B65B19/04—Arranging, feeding, or orientating the cigarettes
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24C—MACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
- A24C5/00—Making cigarettes; Making tipping materials for, or attaching filters or mouthpieces to, cigars or cigarettes
- A24C5/35—Adaptations of conveying apparatus for transporting cigarettes from making machine to packaging machine
- A24C5/352—Adaptations of conveying apparatus for transporting cigarettes from making machine to packaging machine using containers, i.e. boats
- A24C5/356—Emptying the boats into the hopper of the packaging machine
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Description
- Verfahren und Vorrichtung zum Nachfüllen von Zigaretten in den Trichter einer mit Schragen arbeitenden Zigarettenpackmaschine@ Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Nachfüllen von Zigaretten in den Trichter einer mit Schragen.arbeitenden Zigarettenpackmaschine, der die zu verpackenden Zigaretten regelmäßig und in gleich großen Mengen portionsweise zugeführt werden. Hei derartigen Verpackungsmaschinen wird der unten offene Schragen mit den Zigaretten auf den mit einem verschiebbaren Abschlußorgan versehenen Trichter aufgeschoben und der Trichter schnell geöffnet, damit ein gleichmäßiges Herausfallen der Zigaretten aus dem Schragen in den Trichter erfolgt. Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art ist an der Verschlußkante des Trichters eine Überwachungseinrichtung, beispielsweise eine Selenzelle,vorgesehen, die das Auswechseln des leeren Schragens gegen einen gefüllten Schragen steuert. Nach dem Ansprechen der Selenzelle, das beispielsweise erfolgt, wenn der-obere Rand des Trichters nicht mehr mit Zigaretten angefüllt ist,wird das Abschlug- organ den Trichters geschlossen, der leere Schragen abge- führt und ein neuer Schragen aufgesetzt sowie anschliessend das Abschlußorgan des Trichters geöffnet.
- Dieser Wechsel des Schragens beansprucht eine gewisse Zeit, in der die in dem Trichter noch vorhandenen Zigaretten weiterhin entnommen werden. Hierdurch entsteht eine Fallhöhe zwischen dem Absehlußorgan des Trichters und der Oberfläche der noch irn Trichter vorhandenen Zigarettenschicht. Wenn dieser Abstand über ein gewisses I.Iaß hinausgeht, geraten die aus dem Schragen herausfallenden Zigaretten durcheinander, so daß sich Störungen beim Zigarettennachschub ergeben.
- Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, derartige Störungen beim Nachfallen der Zigaretten zu beseitigen, indem die Fallhöhe zwischen dem Absehlußorgan des Zigarettentrichters und der Oberfläche der noch im Trichter vorhandenen Zigarettenschicht auf einen Wert begrenzt wird, der mit Sicherheit Störungen ausschließt. .Zu diesem Zweck wird mit der Erfindung vorgeschlagen, in der Pause zwischen zwei NachfUllvorgängen,während der die Nachfüllmenge herbeigeschafft wird, das Niveau der noch im Trichter vorrätigen Zigarettenmenge in Abhängigkeit von der Füllhöhe der Zigaretten durch Querkontraktion hochzuhalten und nach dem Zuführen der Nachfüllmenge durch Querexpansion wieder abzusenken.
- Zur Durchführung dieses erfindungsgemäßen Verfahrens auf einer mit unten offenen Schragen arbeitenden Zigarettenpackmaschine,die mit einem verschiebbaren Abschlußorgan für den Trichter versehen ist,wird gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung vorgeschlagen,die Seitenwände des Zigarettentrichters am Trichterauslauf schwenkbar zu lagern und mit Stellgliedern zu verbinden. Erfindungsgemäß können die Stellglieder zum Verstellen der Seitenwände des Zigarettentrichters in Richtung zueinander als Federn ausgebildet sein,wogegen die Stellglieder für die Auseinanderbewegung der Seitenwände des Trichters jeweils als ein Druckmittelmotor ausgebildet sind.
- Mit den Vorschlägen der Erfindung wird erreicht, daß der Abstand zwischen den im zu entleerenden Schragen befindlichen Zigaretten und der obersten Zigarettenschicht im Trichter stets derart gering gehalten wird, daß sich die herabfallenden Zigaretten weder rauerlegen, noch anderweitig zu Störungen Anlaß geben können.
- Es ist an sich bekannt, die Seitenwände des Trichters einer Zigarettenpackmaschine verstellbar auszuführen,wobei es sich jedoch im Gegensatz zur vorliegenden Erfindung darum handelt, einen Speicherraum für die ankommenden Zigaretten zu.schaffen,wenn beispielsweise die Verpackungsmaschine oder eine andere nachfolgende Maschine zum Stillstand kommt, ohne da8 die Zufuhr der Zigarettenschragen abgestoppt werden muB.
- Es handelt sich somit bei den bekannten Einrichtungen nicht darum, die Fallhöhe der Zigaretten bei mit Schragen arbeitenden Zigarettenpackmaschinen zu verringern.
- Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung schematisch dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 eine Vorderansicht des Zigarettentrichters mit dem dar(iber befindlichen Schragen und Fig. 2 eine Seitenansicht zur Darstellung in Figur 1. Die in der Zeichnung nicht dargestellte Zißarettenpackmaschine besitzt in bekannter 6Jeise einen Trichter 1, in den von oben her die mit Zigaretten gefüllten Schragen 2 entleert werden. Der Einlauf des Trichters 1 ist beim dargestellten Ausführungsbeispiel durch ein Stahlband 3 abschließbar, das sich beim Öffnen auf eine Trommel 4 aufwickelt. Die Füllhöhe im Trichter 1 wird in bekannter Weise durch eine am Einlaufrand des Trichters 1 vorgesehene Lichtschranke überwacht,deren Lichtquelle 5 auf der einen Seite und deren Selenzelle 6 auf der anderen Seite des Trichtereinlaufes in bekannter Weise angeordnet sind. Die Seitenwände la und 1b des Trichters 1 sind um ihre untere Kante schwenkbar gelagert,wobei dieser Schwenkbereich an der oberen Kante der Seitenwände la und 1b durch feststehende Bleche 7 abgedeckt ist, um ein Herausfallen der Zigaretten nach oben über die Seitenwände hinaus zu verhindern. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel erfolgt die Verstellung der Seitenwände la und 1b nach innen durch Federn 8, wogegen für die Bewegung nach aussen je ein Druckluftzylinder 9 angeordnet ist. Wenn bei der Füllvorrichtung durch die Lichtschranke 5,6 das Kommando gegeben wird, den leeren Schragen 2 durch einen vollen Schragen zu ersetzen,so schließt das Stahlband 3 den Trichter 1 an seiner Oberseite ab. Sofort anschließend werden die Seitenwände la und 1b durch den Druck der Federn 8 nach innen geschwenkt, indem die in den Druckluftzylindern 9 vorhandene Luft abgelassen wird. Hierdurch füllen die im Trichter 1 befindlichen Zigaretten den Trichterraum unter dem Stahlband 3 vollständig aus. Dieser Zustand bleibt auch dann erhalten,wenn am unteren Ende des Trichters 1 weitere Zigaretten entnommen werden, da die Federn 8 die Seitenwände la und 1b ständig naehrUcken. Sobald der neu ankommende und mit Zigaretten gefüllte Schragen 2 auf den Trichter l aufgesetzt ist,wird das Stahlband 3 durch Aufwickeln auf die Trommel 4 zurückgezogen. Die aus dem Schragen ?. austretenden Zigaretten finden hierbei direkten Anschluß an die unter dem Stahlband 3 befindlichen Zigaretten,so daß die Fallhöhe lediglieh der Stärke des Stahlbandes 3 entspricht und somit vernachlässigbar klein ist. Sobald das Stahlband 3 die Öffnung des Trichters 3 freigegeben hat,wird ein Signal gegeben, das ein Aufschwenken. der Seitenwände la und 1b durch entsprechende Beaufschlagung der Druckluftzylinder 9 bewirkt,die auf diese Weise langsam in ihre in Figur 1 dargestellte Ausgangslage zurückkehren. Hierdurch wird der Speicherraum des Trichters 1 vergrößert, so daß alle im Schragen 2 befindlichen Zigaretten langsam und damit. ordnungsgemäß nachfallen können. Der voranstehend beschriebene Vorgang wiederholt sieh bei jedem Auswechselvorgang eines Schragens,der durch die Lichtschranke eingeleitet wird. selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt. Es kann beispielsweise anstelle des in der Zeichnung dargestellten Stahlbandes 3 als Abschlußorgan für den Trichter fauch eine parallel zur Breitseite verschiebbare Abschlußleiste angeordnet sein,die in gleicher Weise über eine Lichtschranke betätigt wird. Weiterhin können anstelle der Druckluftzylinder 9 mit pneumatisch beaufsehlagten Kolben auch andere Verstelleinriehtungen benutzt werden. Schließlich liegt es im Rahmen der Erfindung, anstelle einer Lichtschranke einen Taster oder ein ähnliches Überwachungsorgan vorzusehen.
Claims (5)
- Patent a n s p r ü ehe 1. Verfahren zum Nachfüllen von Zigaretten in den Trichter einer mit Schragen arbeitenden Zigarettenpaekmasehine, der die zu verpackenden Zigaretten regelmäßig und in gleich großen Mengen portionsweise zugeführt werden, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß in der Pause zwischen zwei Nachfüllvorgängen,während der die Nachfiillmenge herbeigeschafft wird, das Niveau der noch im Trichter vorrätigen Zigarettenmenge in Abhängigkeit von der Füllhöhe der Zigaretten durch Querkontraktion hochgehalten und nach dem Zuführen der Nachfüllmenge durch Querexpansion wieder abgesenkt wird. ?..
- Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch 1 auf einer mit unten offenen Schragen arbeitenden Zigarettennaekmasehine mit einem verschiebbaren Abschlußorgan für den Trichter, d a d u r c h g e k e n n z e i c hn e t, daß die Seitenwände (la,lb) des Trichters (1) in an sich bekannter Weise am Trichterauslauf schwenkbar gelagert und durch Stellglieder (8,9) beweglich sind.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,daß die Stellglieder zum Verstellen der Seitenwände(la, 1b) in Richtung zueinander als Federn (8) ausgebildet sind.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellglieder zum Verstellen der Seitenwände (la, 1b) in entgegengesetzter Richtung als Druckluftzylinder (9) ausgebildet sind. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (la, 1b) des Zigarettentrichters (1) im Schwenkbereich der Seitenwände (la,1b) am Trichtereinlauf mittels feststehender Bleche (7) abgedeckt sind. Bezugsziffernliste 1 Trichter la Seitenwand 1b Seitenwand ?_ Schragen 3 Stahlband 4 Trommel
- 5 Lichtquelle G Selenzelle 7 Blech 8 Feder Druckluftzylinder
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