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DE8911980U1 - Vorrichtung zum Verhindern des Eindringens von Cerumen und anderen Fremdstoffen in Schalleitungs- und Luftleitungsöffnungen von Hörgeräten - Google Patents

Vorrichtung zum Verhindern des Eindringens von Cerumen und anderen Fremdstoffen in Schalleitungs- und Luftleitungsöffnungen von Hörgeräten

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Publication number
DE8911980U1
DE8911980U1 DE8911980U DE8911980U DE8911980U1 DE 8911980 U1 DE8911980 U1 DE 8911980U1 DE 8911980 U DE8911980 U DE 8911980U DE 8911980 U DE8911980 U DE 8911980U DE 8911980 U1 DE8911980 U1 DE 8911980U1
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DE
Germany
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plug
sound
extension
channel
air
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE8911980U
Other languages
English (en)
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Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Publication of DE8911980U1 publication Critical patent/DE8911980U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R25/00Deaf-aid sets, i.e. electro-acoustic or electro-mechanical hearing aids; Electric tinnitus maskers providing an auditory perception
    • H04R25/65Housing parts, e.g. shells, tips or moulds, or their manufacture
    • H04R25/652Ear tips; Ear moulds
    • H04R25/654Ear wax retarders

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Neurosurgery (AREA)
  • Otolaryngology (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Exhaust Silencers (AREA)
  • Soundproofing, Sound Blocking, And Sound Damping (AREA)

Description

Vorrichtung zum Verhindern des Eindringens von Ceruren und anderen Fremdstoffen in Schalleitungs- und Luftleitungsöffnungen von Hörgariten
Die Erfindung geht von einer Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 aus.
Stand der Technik
Zs ist eine derartige Vorficir ng bekannt (DE-GH 84 36 783), bsi der elsie Schalleitungsöffnung und ine Luftls +.ungsöffnung durch eins gt.;5einsame Kippe mit uurchtrittsöffnungen abgeschlossen sind, die das Eindringen von Cerumen in den Schall- bzw. _; eileiter erschweren. Wegen der konstruktiv bedingten sehr kleinen Schall- und Luftleitungsöffnungen ist der Größe und 6er Zo»il der Öffnungen in der Kappe eine Grenze gesetzt. Sind die Öffnungen seh* klein, so setzen sie sich verhältnismäßig schnell mit Cerumen zu, und sind die Öffnungen größer, so kann nicht vollständig verhindert werden, daß Cerumen durch die Öffnungen hindurch in die Schallbzw. Luftleiter gelangt. Es ist weiterhin bekannt (DE-PS 35 04 891), die Schallaustrittsöffnung eines im Ohr zu tragenden Hörgerätes durch eine biegsame Filterscheibe aus porösem Polyurethanschaum mit offenen Zellen gegen den Eintritt von Cerumen zu schützen. Dieses Material setzt sich beim Gebrauch in verhältnismäßig kurzen Zeitabständen zu, hält einer mechanischen Belastung, zum Beispiel bei der Reinigung, nicht stand und benötigt zum Reinigen bzw. Auswechseln geschultes Kundendienstpersonal.
Aufgabe
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 derart weiterzubilden, daß das Eindringen von Cerumen in Schalleitungs- bzw. Luftleitungsöffnungen verhindert wird, daß die Intervalle zwischen dem Auswechseln der Vorrichtungen verlängert werden und daß die Vorrichtung im laufenden Gebrauch des Hörgerätes auf einfache Weise mechanisch zu reinigen ist.
&phgr;. BE 37 - 2 -'
: Lösung
!| Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des An-
,4' rpruchs 1 durch die kennzeichnenden Merkmale dieses Anspruchs gelöst. Die &psgr;: mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, daß
%. über das gesamte Volumen der Vcrr? chturuj eine bestimmte, vorher festig
^ lesbare Porosität vorhanden ist. AIj weiterer, wesentlicher Vorteil ist
if anzuseher«, daß auch bei einer totalen Verstopfung der Vorrichtung kein
1 Cerumen aus dem Stopfen heraustreten kann, weil dies durch kapillaren
Ü Selbstverschluß verhindert wird. Weiterhin hat die Vorrichtung noch den
% Vorteil, daß sie in sich stabil und daher beim Auswechseln bzw. Reinigen
f- nicht verformbar und leicht handhabbar ist. Darüber hinaus ist eine par-
% tielle Verschmutzung der Vorrichtung aufgrund der großen wirksamen Ober-
% fläche ohne nachteilige Wirkung. Schließlich kann die Vorrichtung bei
[\ ständiger Benutzung des Hörgerätes auch nicht durch harte, große Cerümenpartikel zusammengedrückt und damit unbrauchbar werden.
Ein bevorzugtes Anwendungsgebiet für die vorliegende Erfindung sind in dem Ohr zu tragende Hörgeräte.
? Beschreibung
'.-■' Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung anhand mehrerer ; Figuren dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 eine vergrößerte Schnittansicht eines Hörgerätes ; mit einer durch eine erfindungsgemäße Vorrichtung
S abgeschlossenen Schalleitungsöffnung,
'I Fig. 2 eine Schnittansicht einer Schalleitungs- und einer
Luftleitungsöffnung mit gemeinsamer Vorrichtung,
Fig. 3 eine Schnittansicht einer Schalleitungsöffnung mit einer Vorrichtung, die in einem Flanschteil enthalten ist, und
\ Fig. 4 eine Schnittansicht einer Schalleitungs- und
Luftleitungsöffnung mit je einer Vorrichtung.
In Fig. 1 bezeichnet 10 das in ein Ohr einzuführende Ende eines Hörgerätes 11 bzw. einer Otoplastik. Das Ende enthält einen Schallkanal ■; 12, der in einer Erweiterung 13 endet. Der Schallkanal enthält einen '·$ Schlauch 14, dessen eines Ende unterhalb eines in den Schallkanal 12 'J von außen eingefügten Stopfens 15 endet und dessen anderes Ende die Verbindung zu einem Hörer des Hörgerätes 11 herstellt. Der Stopfen dient als Cerutnen-Schutz und besteht aus einem mechanisch stabilen, hochporösen Werkstoff. Als Werkstoff eignet sich vorzugsweise ein Sinterwerkstoff auf Metall-, Keramik- oder· Kunststoffbasis. Der Querschnitt des Stopfens 15 ist mindestens gleich dem inneren Querschnitt des Schlauches 14. Die Höhe des Stopfens 15 ist vorzugsweise mindestens gleich dem inneren Durchmesser des Schlauches. Bei dieser Dimensionierung des Stopfens ist sichergestellt, daß die für die Schal 1- bzw. Luftübertragung wirksame Oberfläche ,ies Stopfens größer ist als der Querschnitt der Schall- bzw. Luftkanäle.
Nach Fig. 2 enthält ein in das Ohr einzuführendes Ende 20 eines Hörgerätes 21 zwei parallele Kanäle, nämlich einen Schallkanal 22 und einen Luftkanal 23. Beide Kanäle 22, 23 enden in einer Erweiterung 24, deren Querschnitt größer ist als die Summe der Querschnitte von Schallkanal und Luftkanal. Die Erweiterung 24 nimmt einen Stopfen 25 auf, der aus dem gleichen Werkstoff wie der Stopfen 15 in Fig. 1 besteht. Der Schallkanal 20 enthält in analoger Weise zu dem Schlauch 14 in Fig. 1 einen Schlauch 25.
Nach Fig. 3 endet ein Schallkanal 30 eines Hörgerätsgehäuses 31 in einer Erweiterung 32, in der ein Manschettenteil 33 mit einem Flansch 34 befestigt ist. Das Manschettenteil 33 nimmt einen Stopfen 35 aus einem der im Zusammenhang mit der Fig. 1 aufgeführten Werkstoffe auf. Ein in dem Schallkanal 30 enthaltener Schlauch ist mit 36 bezeichnet. Das aus Metall oder Kunststoff bestehende Manschettenteil soll verhindern, daß die Erweiterung 32 des Gehäuses 31 beim Auswechseln des Stopfens 35 beschädigt wird. ;
Nach Fig. 4 weist ein in das Ohr einzuführendes Ende 40 eines Hörgerätes 41 zwei parallele Kanäle, nämlich einen Schallkanal 42 und einen Luftkanal 43, auf. Der Luftkanal 43 endet in einer Erweiterung 44, die in eine die Erweiterung 44 und den Schallkanal 42 umfassende größere Erweiterung 45 übergeht. Die Erweiterung 44 ist durch einen ersten Stopfen 46 und der Schallkanal 42 durch eine zweiten Stopfen 47 abgeschlossen. Beide Stopfen 46, 47 schließen mit der äußeren Begrenzung 48 des Endes 40 ab. In diesem Fall sind die Stirnflächen 49 und 50 der Stopfen 46, 47 der üußeren Begrenzung 48 angepaßt, das heißt zum Beispiel ballig geformt. Der Schallkanal 42 enthält einen Schlauch 51. Die vorzugsweise zyllinderförmigen Stopfen können als Schraubstopfen ausgebildet sein. D«r Schraubstopfen trägt ein Außengewinde, das in ein Innengewinde einer Erweiterung, zum Beispiel 24 in Fig. 2, oder einer Manschette, zum Beispiel 33 in Fig. 3, eingeschraubt wird. Die Schraubstopfen enthalten stirnseitig vorzugsweise einen Schlitz oder eine anders geformte Vertiefung zum Einführen eines Schraubwerkzeuges.
Im übrigen können die Stopfen gegebenenfalls auch pilzförmig ausgebildet sein.
Eine gelegentliche Reinigung der Außenseite der Stopfen 15, 25, 35, 46, 47 kann durch den Hörgerätebenutzer selbst mittels einer Bürste vorgenommen werden. Für eine gründlichere Reinigung wird der Stopfen entfernt und entweder in einer Reinigungsflüssigkeit gesäubert oder durch einen neuen Stopfen ersetzt. Geeignete Sinterwerkstoffe für die Stopfen sind die zum Beispiel unter der Bezeichnung SIPERM bekannten Werkstoffe der Firma Thyssen Edel Stahlwerke AG. Derartige Werkstoffe sind gegenüber Cerumen und anderen chemischen Einflüssen resistent.

Claims (1)

  1. MC2/PLI Scht-Li
    5.10.1989
    ROBERT BOSCH GMBH, 7000 Stuttgart 10
    Ansprüche
    1. Vorrichtung zum Verhindern des Eindringens von Cerumen und anderen Fremdstoffen in Schalleitungs- und Luftleitungsöffnungen von Hörgeräten, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung aus einem in die Öffnung (11) eingebrachten Stopfen (15) aus mechanisch stabilem, hochporösem Werkstoff besteht.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkstoff ein Sinterwerkstoff auf Metallbasis ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkstoff ein Sinterwerkstoff auf Kunststoffbasis ist.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkstoff ein Sinterwerkstoff auf Keramikbasis ist.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Stopfen (15) derart dimensioniert ist, daß der Querschnitt der Luft- bzw. Schal leitungskanal (22, 23) auf eine größere wirksame Oberfläche des Stopfens verteilt ist.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Stopfen (25) in einer Erweiterung (24) des Gehäuses (20) derc;t angeordnet ist, daß er etwas über die äußere Begrenzung der Erweiterung (24) hinausragt oder, wenn der Querschnitt der Erweiterung (45) größer als der Querschnitt des Schall- und/ oder Luftkanals ist, an die äußere Begrenzung (48) angepaßt ist.
    BE 37
    f 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekenn-
    &eacgr;: zeichnet, daß ein Schallkanal (22) und ein Luftkanal (23) in
    ' einer gemeinsamen Erweiterung (24) enden, in der ein Stopfen
    (25) angeordnet ist.
    8. Vorrichtung nacii Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt des Stopfens (25) größer ist als der Querschnitt des Schallkanals (22) und des Luftkanals (23).
    9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Schallkanal (30) an seiner Schallaustrittsseite in eine Erweiterung (32) übergeht, die ein den Stopfen (35) enthaltendes Manschettenteil (33) aufnimmt.
    10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Stopfen (25) in die Erweiterung (24) von Schallkanal (22) und/oder Luftkanal (23) eingepreßt ist.
    11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Stopfen (35) mit einem Außengewinde versehen ist, das mit einem Innengewinde der Erweiterung (32) oder des Manschettenteils (33) in Eingriff steht.
    12. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Manschettenteil (33) aus Kunststoff oder Metall besteht.
DE8911980U 1989-10-07 1989-10-07 Vorrichtung zum Verhindern des Eindringens von Cerumen und anderen Fremdstoffen in Schalleitungs- und Luftleitungsöffnungen von Hörgeräten Expired - Lifetime DE8911980U1 (de)

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