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DE874219C - Kartoffelerntemaschine - Google Patents

Kartoffelerntemaschine

Info

Publication number
DE874219C
DE874219C DEB5732D DEB0005732D DE874219C DE 874219 C DE874219 C DE 874219C DE B5732 D DEB5732 D DE B5732D DE B0005732 D DEB0005732 D DE B0005732D DE 874219 C DE874219 C DE 874219C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
potato harvester
shovel
coulter
harvester according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB5732D
Other languages
English (en)
Inventor
Martin Bardowieck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEB5732D priority Critical patent/DE874219C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE874219C publication Critical patent/DE874219C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D17/00Digging machines with sieving and conveying mechanisms
    • A01D17/06Digging machines with sieving and conveying mechanisms with rollers or disc screens

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvesting Machines For Root Crops (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Kartoffelerntemaschine, bei welcher im Anschluß an das Schar eine oder mehrere, in Hintereinanderfolge waagerecht gelagerte Schaufeltrommeln mit achsparallel durchgehenden Schaufeln zum Fördern und Durchschütteln der mit den Kartoffeln ausgehobenen Erdschollen angeordnet sind. Bei den bekannten Maschinen dieser Art sind die Trommeln mit achsparallelen Stäben entweder nur als Fördersiebtrommeln ohne schlägerartige Wirkung oder nur als Schaufeltrommeln mit sternkranzartiger Anordnung der achsparallelen Stäbe ausgeführt. Im ersteren Falle ist die an das Schar anschließende Trommel zu hoch über der hinteren Scharkante angeordnet, so daß die Erdschollen mit den Kartoffeln sich vor der Fördersiebtrommel stauen, bevor sie von dieser erfaßt werden. Infolge Fehlens der durch Schaufeln erzeugbaren Schlägerwirkung erfolgt selbst bei umständlicher Hintereinanderanordnung von zahlreichen Fördersiebtrommeln nur eine ungenügende Trennung der Kartoffeln von den Erdschollen und eine unzureichende Aussiebung der Erdteilchen. Diese Schwierigkeiten erhöhen sich bei schwerem oder lehmigem Boden.
Bei der bekannten Ausführung mit schaufelartiger Anordnung der achsparallelen Stäbe auf einem Sternkranz fördert dieser durch Eingreifen in den Boden hinter dem Schar zusätzlich Erde hoch und bringt wohl eine Förderung der Erdschollen mit den Kartoffeln nach einer dahinter
angeordneten Siebvorrichtung, aber keine ausreichende Zerkleinerung der Erdschollen, Siebung und Trennung der Erdteilchen von den Kartoffeln und deren Ableitung nach unten zustande, zumal die achsparallelen Stäbe sehr enge Roste bilden.
Andere Kartoffelerntemaschinen mit um eine senkrechte oder geneigte Achse drehbarem Ablegesiebrad haben unzureichende Siebeinrichtungen, so· daß die Erdschollen größtenteils unzerkleinert mit ίο den Kartoffeln abgelegt werden und die Kartoffeln nicht frei auf der Erde liegen. Bei allen bekannten Kartoffelerntemaschinen dieser Art erfolgt das Zerkleinern der Erdschollen, das Trennen der Kartoffeln von den vom Schar ausgehobenen Erdschollen oder das möglichst zusammenhängende Ablegen der Kartoffeln ohne deren erneutes Bedecken mit Erdteilchen unvollkommen. Andere Siebeinrichtungen mit Schüttelrosten hinter dem Schar sind im Aufbau sehr umständlich und kostao spielig und sind schneller Abnutzung der beweglichen Rostteile und ihrer Antriebsmittel unterworfen, so daß sie nicht betriebssicher arbeiten und häufigen Störungen durch Verstopfungen oder Festsetzen der beweglichen Teile ausgesetzt sind. Zweck der Erfindung ist die Beseitigung der vorgenannten Nachteile und die Schaffung einer im Aufbau und in der Arbeitsweise möglichst einfachen Kartoffelerntemaschine," bei welcher einzelne Merkmale der verschiedenen bekannten Maschinen dieser Art in einem solchen Zusammenhang und in solcher Anordnung zur Anwendung kommen, daß ■wohl- gewisse Vorteile der bekannten Maschinen voll ausgenutzt oder noch verbessert, die Nachteile der bekannten Anordnungen aber beseitigt werden.
Erreicht wird dies dadurch, daß bei einer Maschine der vorgenannten Art die Schaufelflächen als radial verlaufende Schlägerfiächen ausgebildet sind und die Achse der hinter dem Schar gelagerten Schaufeltrommel etwa in Höhe der hinteren Scharkante liegt. Dabei ist unter dem Schar ein bis an die S char hinter kante reichendes Schutzblech angeordnet, das tiefer als der Bewegungsbereich der Schaufeltrommel liegt. Im weiteren Verfolg der Erfindung ist im Anschluß an die Schaufeltrommelanordnung ein Ablegesiebrad mit einer zur Senkrechten wenig geneigt gelagerten Drehachse vorgesehen, wobei die zwischen der hinteren Trommel und dem Siebrad frei bleibenden Eckräume durch in der Fahrtrichtung verlaufende Roststäbe überbrückt sind.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt
Abb. ι eine Ausführungsform einer Kartoffelerntemaschine in Seitenansicht, teilweise im Vertikalschnitt,
Abb. 2 eine zugehörige Drauf sieht, Abb. 3 eine Ausführungsform der Schaufel-6d. trommelanordnung mit dem Schar in Seitenansicht,
Abb. 4 ein Schema der Zahnräderübertragung von dem Kettenrad auf die Schaufel trommeln.
In Abb. ι bis 3 ist 1 das Fahrgestell der Kartoffelerntemaschine mit den Laufrädern 2, auf deren Achse 3 das Kegelrad 4 befestigt ist, welches über das Kegelritzels, die Welle6, die Kegelräder 7, 8 und die Welle 9 das Ablegesiebrad 10 mit den kurvenförmig gekrümmten Stäben 11 antreibt. Die Welle 6 ist in der Traverse 38 und dem U-förmigen Träger 12 des Fahrgestells 1 gelagert. An dem U-förmigen Träger 12 ist gleichzeitig ein U-förmiger Halter 13 für die Kegelräder 7, 8 und die Lagerungen der Welle 9 befestigt, der durch ein Blechgehäuse 14 abgedeckt ist. An einem ebenfalls U-förmigen Träger 12 oder am Gestell 1 befestigten Träger 15 ist das Schar 16 angebracht, welches in üblicher Weise ansteigend mit einer gewissen Wölbung ausgeführt bzw. angeordnet ist und an der Unterseite mit einem Schutzblech 17 versehen ist. Der Träger 15 ist durch eine schräge Strebe 18 am Gestell 1 abgestützt. Im Anschluß an das Schar 16 sind hintereinander zwei Schaufeltrommeln 19, 20 auf am Schar 16 bzw. am Träger
15 befestigten Trägern mit .Achsen 21, 22 drehbar gelagert. Die Achse 22 der Schaufeltrommel .2.0 liegt bei der Ausführungsform etwas höher als die Achse 21 der Schaufeltrommel 19. Die Schaufeltrommel 20 hat entsprechend größeren Durchmesser als die Schaufeltrommel 19. An die zweite Schaufel- 9c trommel 20 schließt sich das mit annähernd lotrechter bzw. etwas zur Senkrechten geneigter Achse gelagerte Ablegesiebrad 10 an, dessen unterem Kreisumfang der Umfang der Schaufeltrommel 20 angepaßt ist. Der dabei entstehenden kreisbogenförmigen Einbuchtung des Trommelumfanges der Schaufeltrommel 20 ist der Umfang der vorhergehenden Schaufeltrommel 19 und deren Umfang wieder die rückwärtige Abschlußkante des Schars
16 angepaßt. Die Schaufeltrommeln 19 und 20 besitzen beispielsweise je vier radiale Schaufeln 23, 24, welche von achsparallelen Stäben innerhalb von Rahmen oder zwischen Endscheiben gebildet werden. Auf den Trommelachsen 21, 22 sind Zahnräder 25, 26 befestigt, die miteinander über ein Zahnrad 27 in Verbindung stehen. Das Zahnrad 25 kämmt mit einem Zahnrad 28 und dieses wiederum mit einem auf dem Zapfen 29 sitzenden Zahnrad 30, welches über ein Kettenrad 31, die Kette 32 und das Kettenrad 33 auf der Achse 3 des Fahrgestells angetrieben wird, wie dies aus Abb. 1 und 4 zu ersehen ist.
Die Enden der Schaufeltrommeln 19, 20 und deren Lagerstellen sind durch von dem Schar 16 ausgehende Bleche 34 nach oben abgedeckt. Die Zahnräder 25, 26, 27, 28, 30 werden in einem geschlossenen Räderkasten 35 untergebracht, der an anderen Teilen der Maschine lösbar befestigt ist oder auch als gegossenes Gehäuse ausgeführt werden kann.
An den Enden der Schaufeltrommel 20 sind zwischen dieser und dem Ablegesiebrad ro Rostflächen 36 angeordnet. An der Ablegeseite ist noch ein seitlicher Führungsrost 37 angebracht, welcher eine seitliche Begrenzung für die Erdschollen und die Kartoffeln bildet und die Kartoffeln erst an
dem seitlich am weitesten vorragenden Umfang der Ablegesiebtrommel io von dieser heruntergleiten läßt. Die Roststäbe der Schaufeln der Schaufeltrommeln werden zweckmäßig von Rundstäben gebildet. An Stelle des Stabrostes kann auch ein Siebrost gewählt werden. Die Zahl der Schaufeltrommeln kann beliebig vermehrt werden, so daß dadurch eine schüttelrostartige Anordnung von umlaufenden Schaufeltrommeln entsteht.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Kartoffelerntemaschine mit einer oder mehreren, an das Schar anschließenden, waagerecht gelagerten Schaufeltrommeln mit achsparallel durchgehenden Schaufeln, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufelflächen radial verlaufen und die Achse (21) der hinter dem Schar gelagerten Schaufeltrommel (19) etwa in Höhe der hinteren Scharkante (16) liegt.
  2. 2. Kartoffelerntemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß unter dem Schar (16) ein bis an die Scharhinterkante reichendes Schutzblech (17) angeordnet ist, das tiefer als der Bewegungsbereich der Schaufeltrommel liegt.
  3. 3. Kartoffelerntemaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Anschluß an die Schaufeltrommelanordnung ein Ablegesiebrad mit einer zur Senkrechten wenig geneigt gelagerten Drehachse vorgesehen ist, wobei die zwischen der hinteren S chaufel trommel (20) und dem Ablegesiebrad (10) frei bleibenden Eckräume durch in Fahrtrichtung verlaufende Roststäbe (36) überbrückt sind.
  4. 4. Kartoffelerntemaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Kanten der Schaufeln der hintersten Schaufeltrommel (20) in Anpassung an den Umfang des Ablegesiebrades (10) eingebuchtet sind, während die Schaufeln der vorgeordneten Schaufeltrommel (19) entsprechend ausgebuchtet sind.
  5. 5. Kartoffelerntemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse der nachfolgenden Schaufeltrommel zu der Achse der jeweils vorhergehenden Schaufeltrommel höher liegend angeordnet und die nachfolgende Schaufeltrommel im Durchmesser größer ausgebildet ist als die vorhergehende Schaufeltrommel.
  6. 6. Kartoffelerntemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Endlagerungen der Schaufeltrommeln vom Schar ausgehend abgedeckt sind.
  7. 7. Kartoffelerntemaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Ablegeseite von dem Ende der S chaufel trommeln bis in den Bereich des Ablegesiebrades dem Umfang des letzteren angepaßte, seitlich hochgeführte Führungsroststäbe, in Fahrtrichtung verlaufend, angeordnet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 5904 3.
DEB5732D 1941-11-15 1941-11-15 Kartoffelerntemaschine Expired DE874219C (de)

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DEB5732D DE874219C (de) 1941-11-15 1941-11-15 Kartoffelerntemaschine

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DEB5732D DE874219C (de) 1941-11-15 1941-11-15 Kartoffelerntemaschine

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DE874219C true DE874219C (de) 1954-04-05

Family

ID=6954149

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DEB5732D Expired DE874219C (de) 1941-11-15 1941-11-15 Kartoffelerntemaschine

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DE (1) DE874219C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1045144B (de) * 1954-08-12 1958-11-27 Heinrich Lanz Ag Erntemaschine fuer Wurzelfruechte, insbesondere Rueben

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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