DE7529767U - Stabbetaetigte jalousie - Google Patents
Stabbetaetigte jalousieInfo
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Levelor Lorentzen, Ine»
Hoboken, N.Je, VeSt«Ae
Hoboken, N.Je, VeSt«Ae
UNSER ZEICHEN: MÜNCHEN, DEN M Λ
BETRIFFT: « 9'
Stabbetätigte Jalousie
Die Neuerting betrifft eine verbesserte Jalousie mit kippbaren
Lamellen.
Die Lamellen einer stabbetätigten Jalousie werden durch von Hand erfolgendes Verdrehen eines Stabs geneigt oder
gekippt, welcher die Schnecke eines Schnecken-Schneckenrad-Kippmechanismus antreibt« Die Schnecke versetzt dabei
das Schneckenrad in Drehung, wobei die Bewegung des Schnekkenrads über zweckmäßige bekannte Einrichtungen auf die
Bandleitern übertragen wird, um dabei effektiv die Lamellen der Jalousie zu verkippen, indem die hinteren Seitenteile
der Bandleitern hochgezogen und die vorderen Seitenteile abgelassen werden oder umgekehrt·
bei fortgesetzter Kippbewegung der Lamellen wird die Jalousie in ihren größtmöglichen normalen Schließzustand
gebracht. Bei der üblichen Jalousie ist der Punkt des
Ke/Bl/ro -
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größtmöglichen Schließgrads erreicht, bevor sich die Kante
einer Lamelle an die Fläche einer benachbarten Lamelle anlegt, wobei die Ziehschnüre dieses vollständige Schließen
behindern, außer im Fall der sogo vollschließenden Jalousie,
wie sie z.B, in der US-PS 3 170 505 beschrieben ist. Wenn der Punkt des größtmöglichen normalen Schließgrads erreicht
ist, beendet die die Jalousie schließende Person üblicherweise das Drehen des Stabs« Es kann jedoch vorkommen, daß
eine Person die rechtzeitige Beendigung der Drehung des Stabs versäumt, weil sie entweder unaufmerksam ist oder aber
annimmt, daß die Jalousie bei Weiterdrehung am Stab noch weiter geschlossen werden könnte.
Nach Erreichen des größten normalen Schließzustands hat die Weiterdrehung am Stab ein Überspannen bzw« Überdehnen der
Bandleitern zur Folge, was auf die eine oder andere Weise schädlich sein kann. Hierbei kann die oberste Lamelle an
der Kopfleiste der Jalousie anschlagen« Außerdem kann dabei, speziell im Fall einer Jalousie mit schmalen Lamellen, die
oberste Lamelle herumklappen oder zu einem Herumklappen neigen. Im Fall der Jalousie gemäß der US-PS 3 799 237» bei welcher die oberste Lamelle mit einem Schnursperren-Betätigungsglied zusammenwirkt, kann eine Überspannung oder Überdehnung
der Bandleitern eine Beschädigung der Sohnursperre hervorrufen« In jedem Fall kann bei übermäßiger Weiterdrehung des
Stabs, nachdem die Jalousie Ihren größten normalen Sohlleßzustand erreicht hat, eine übermäßig große Zugspannung auf
die Seltenteile der Bandleitern und/oder auf diejenigen Sprossen der Bandleitern ausgeübt werden, welohe die oberste
Lamelle gegen die Unterseite des Kopfprofils ziehen«
Das Schnecken- oder Zahnrad des Kippmechanismus 1st ein Zahnradsegment von weniger als 360°, so daß es außer Eingriff
mit der Sohnecke gelangen kaan« Neuerungsgemäß sind nun Konstruktior und Anordnung so getroffen, daß das Zahnrad bei
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III
Erreichen des größten normalen Schließzustands der Jalousie im Begriff steht, außer Eingriff mit der Schnecke zu gelangen;
d.h. daß das Zahnrad bei einer geringfügigen Weiterbewegung desselben außer Eingriff mit der Schnecke gelangt.
An diesem Punkt würde die die Jalousie schließende Person normalerweise aufhören, den Stab zu drehen. Ist dies nicht
der Fall, so kommt das Zahnrad sofort außer Eingriff mit der Schnecke, so daß die Kippbewegung des Kippmechanismus
unterbrochen wird, bevor eine schädliche Überdehnung der Bandleitern auftreten kann. Eine Weiterdrehung des Stabs
ist daraufhin wirkungslos und somit auch unschädlich*
Viele, möglicherweise die meisten Jalusien sind so ausgelegt, daß die Lamellen in beiden Richtungen verkippbar sind.
Wenn es sich bei der Jalousie um eine in beiden Richtungen schließbare Jalousie handelt, ist der Kippmechanismus für
das Ausrücken des Schneckenrads aus der Schnecke in beiden Drehrichtungen ausgelegt, sofern die Drehung des Stabs nicht
augenblicklich beendet wird, wenn der größte normale Schließzustand der Jalousie erreicht ist« Wenn die Jalousie nur in
einer Richtung schließbar ist, braucht der Kippmechanismus nur für ein Ausrücken des Schneckenrads aus der Schnecke in
der einen Drehrichtung zu sorgen.
Wie erwähnt, erfolgt das Verkippen der Lamellen in die Schließstellung durch Hochziehen entweder des vorderen oder
des hinteren Seitenteils der Bandleitern. Ein auf die Seitenteile einwirkender Zug bedeutet, daß ein Gegenzug durch die
Seitenteile selbst verbanden 1st, der ziemlich groß ist, wenn sich die Jalousie dem normalen größten Schließzustand nähert.
Der Gsgsnzsg wird dabei auf den l^ppmechanismus übertragen,
und er belastet das Schneckenrad in Rücklaufrichtung vor. Nachdem der Endzahn des Schneckenrads außer Eingriff mit der
Schnecke gelaufen und der Schneckengang der Schnecke über den Endzahn hinweggerutscht ist, läßt die Gegenvorbelastung
»52S7I7 UK.»
des Schneckenrads dieses sich ein kleines Stück zurückdrehen, wobei diese Rückdrehung durch den Endzahn des Zahnradsegments aufgehalten wird, welches etwas hinter der Stelle,
an welcher der Zahn aus dem Schneckengang ausgetreten ist, an letzterem angreift« Um eine Rückbewegung der Jalousie aus
dem normalen größten Schließzustand zu verhindern oder zumindest zu begrenzen, ist die Stelle, an welcher das Schnekkenrad außer Eingriff mit der Schnecke gelangen soll, etwas
hinter die Stelle verlegt, an welcher der größte normale Schließzustand der Jalousie erreicht ist, so daß die gesamte Rückdrehung des Schneckenrads oder ein Teil derselben
stattfindet, bevor es sich bis zu dem Punkt zurückgedreht hat, an welchem der normale größte Schließzustand der Jalousie
erreicht wurde,
Aufgabe der Neuerung ist damit die Schaffung einer konstruktionsmäßig verbesserten Jalousie mit verkippbaren Lamellen,
welche die Nachteile bekannter Jalousien vermeidet, bei der insbesondere eine Überdehnung der Bandleitern vermieden wird·
Diese Aufgabe wird bei einer Jalousie, bei welcher die Lamellen zur Einstellung unterschiedlicher Schließgrade der Jalousie durch von Hand erfolgende Drehung eines Stabs kippbar
sind, mit dessen Hilfe die Schnecke eines Schnecken-Schneckenrad-Kippmechanismus in Drehung versetzbar ist, neuerdings gemäß dadurch gelöst, daß das Schneckenrad des Kippmechanismus
ein Zahnradsegment von weniger als 360° ist, das sich stets kurz vor dem Auslauf- oder Ausrückpunkt mit der Schnecke befindet, wenn die Jalousie in zumindest einer Richtung in ihre
größte normale Schließstellung gebracht wird, und welches sich außer Eingriff mit der Schnecke dreht, wenn die Drehung des
Stabs beim Erreichen dieser Schließstellung der Jalousie nicht augenblicklich beendet wird, wobei die Jalousie vor der Möglichkeit einer schädlichen Überdehnung bzw· eines Überzugs an
den Bandleitern infolge einer Weiterdrehung des Stabs ge-
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schützt ist, indem das Senneckenrad nach dem Ausrücken aus
der Schnecke ein kleines Stück zurückdrehbar ist und der
Punkt, an welchem das Schneckenrad außer Eingriff mit der Schnecke gelangt bzw· aus ihr ausrückt, etwa« hinter dem
Funkt liegt, an welchem die größte normale Schließstellung der Jalousie erreicht ist, so daß das Schneckenrad ohne Rückbewegung
der Jalousie aus dieser Schließstellung bis zu dem dieser Schließstellung entsprechenden Funkt zurückdrehbar und
die Rückbewegung der Jalousie aus der größten normalen Schließstellung auf eine solche Bewegung begrenzt ist, die, falls
überhaupt, bei der weiteren Rückdrehurig des Schneckenrads
auftreten kann.
Im folgenden ist eine bevorzugte AusfUhrungsform der Neuerung
anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine weitgehend scheaatische Vorderansicht einer
Jalousie mit Merkmalen nach der Neuerung, bei welcher die "Vorderseite" die dem Raum zugekehrte Seite
ist,
Fig. 2 eine in stark vergrößertem Maßstab gehaltene Teilvorderansicht
des Kopfteils oder -profils der Jalousie, wobei ein Teil der Stirnwand des Kopfprofils zur Darstellung
des Kippmechanismus weggebrochen ist,
Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie 3-3 in Fig. 2, in welchem ein Teil einer Bandleiter-Lamellen-Anordnung mit
einem Stück der Ziehschnur dargestellt ist und in welchem die Jalousie bei waagerecht stehenden, d.h.
unverkippten Lamellen voll geöffnet ist,
Fig. 4 eine Fige 3 ähnelnde Darstellung, in welcher sich die
Jalousie und der Kippmechanismus jedoch am größtmöglichen Schließpunkt befinden, an welchem die Lamellen
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nach vorn verkippt, d.h, mit nach unten verschwenken
Lamellenvorderkanten geneigt sind, und
Fig· 5 eine Fig· 3 ähnelnde Darstellung, in welcher sich die
Jalousie und die Lamellen am größten normalen Schließpunkt mit rtlokwärts verkippten Lamellen, d.h. mit
naoh unten versohwenkten Hinterkanten der Lamellen befinden·
In der Zeichnung 1st eine derzeit bevorzugte Ausführungsform der Neuerung dargestellt, In weloher die Neuerung auf derzeit
günstigste Weise verwirklicht werden kann· Soweit nicht anders angegeben, bezieht sich die folgende Beschreibung nur auf die
in der Zeichnung veranschaulichte spezielle Ausführungsform· Trotzdem soll die Offenbarung lediglich als erläuternd und
beispielhaft verstanden werden, da innerhalb des Rahmens der Neuerung weitere Ausführungsformen möglich sind.
Mit Ausnahme des Kippmechanismus sowie dessen Zuordnung zu den Bandleitern, die noch näher erläutert werden, kann die
Jalousie eine stabbetätigte Jalousie zweckmäßiger bekannter Konstruktion und Anordnung sein, beispielsweise diejenige gemäß der US-PS 3 425 479· Die in der Beschreibung erläuterten
bekannten Bauteile und Anordnungen entsprechen dabei der genannten US-Patentschriftβ
j Eine als Ganzes mit 15 bezeichnete Bandleiter-Lamellen-Anordnung ist unterhalb eines Kopfteils oder «profile 16 angeordnet. Die Anordnung 15 umfaßt eine Reihe von Lamellen 17» die
in an sich bekannter Weise durch zwei oder mehr Bandleitern 18 getragen werden und mit ihrer Hilfe gelenkig verbunden sind.
Jede Bandleiter 18 weist einen vorderen Seitenteil 18a und einen hinteren Seitenteil 18b auf, die durch auf lotrechte Abstände verteilte Querstücke oder Sprossen 18c miteinander verbunden sind, auf denen die Lamellen 17 aufliegen· Die darge-
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• 1 I
stellte Bandleiter 1st vom sog· "Strang-" oder "Schnur-Typ", bei dem die Seltenteile 18a und 18b aus umsponnenen Schnüren
bestehen und jedes Querstück 18c aus einer Vielzahl von Fäden besteht) die zu einem oder mehreren Strängen geflochten oder
verdrallt sein könnenβ
Der Kopfteil 16 besteht Im wesentlichen aus einem Stahlblechprofil 20 und dem darin untergebrachten Mechanismus« Das Profil 20 weist eine Stirnseite 2Oa1 eine Rückseite 20b und
einen Boden 2Oo auf0 Längs der Oberkanten von Stirn- und Rückwand 20a bzw* 20b sind längsverlaufende Flansohe 2Od vorgesehen» die nach innen und unten umgebogen sind« Der Boden 2Oo
ist auf bekannte, nicht dargestellte Weise mit Öffnungen versehen, über welche die Seitenteile 18a und 18b der Bandleitern
sowie die einzelnen Ziehschnüre 22 (von denen nur eine dargestellt ist) in das Profil 20 eingeführt sind«,
Die in Fig· 1 allgemein mit 14 bezeichnete Jalousie ist» wie schematisch dargestellt» auf übliche Weise in einer Fensteröffnung montiertο Der Kopfteil 16 der Jalousie ist dabei an
herkömmlichen Einbauhalterungen 5 montiert» die jeweils an einer Wange 6 der Fensteröffnung befestigt sind. Die Laibung
der Fensteröffnung ist bei 7 und das Fensterbrett bei 8 angedeutet.
Im folgenden sind Konstruktion» Anordnung und Arbeitsweise des Kippmechanismus beschrieben· Der allgemein mit 40 bezeichnete Kippmechanismus weist ein Gehäuse auf» das in das
Kopfprofil 20 eingebaut ist» Im Gehäuse sind eine Hoppelgang-Schnecke 41 und ein Schneckenrad 42 drehbar gelagert· Die
Schnecke ist dabei einstückig mit einer Welle 45 gegossen oder anderweitig geformt» welche auf die dargestellte Weise
eine öffnung 20g im Kopfprofil durchsetzt, die sich ihrerseits über eine Fläche erstreckt, welche den Übergang zwischen
Stirnwand 20a und Boden 20c einschließt. Vorderhalb der Band-
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m Q m
leiter-Lamellen-Anordnung 15 (Fig· 1) hängt ein auf passende
Weise mit der Schneckenwelle 45 verbundener Stab 38 herab, der zum Drehen der Sohnecke 41 von Hand verdrehbar ist·
Der Stab 36 nebst seiner Verbindung mit der Welle 45 kann der Konstruktion gemäß der US-FS 3 425 479 entsprechen· Mit
Ausnahme des Sehneokenrads 42, seiner Zuordnung zur Schnecke
41 und zu den Bandleitern 16 entspricht der Kippmechanismus nebst seiner Anordnung im Kopfprofil 20 der Anordnung gemäß
der US-PS 3 425 479· Fig· 3 veranschaulicht die Beziehung zwischen der Schnecke 41 und dem Schneckenrad 42, wenn sich
letzteres in seiner Mittenstellung, d.h. halbwegs zwischen den Grenzpunkten seiner Drehung im Uhrzeigersinn und entgegen
dem Uhrzeigersinn befindet· Aus Gründen der mechanischen Vereinfachung schneidet der Radius des Schneckenrads 42 die
Schnecke 41 nicht auf halber Länge zwischen ihren Enden, sondern mehr zu ihrem oberen Ende hin.
Das Sohneckenrad 42 ist ein Zahnradsegment von weniger als
360°; bei der dargestellten Ausführungsform besitzt dieses Schneckenradsegment eine Eretreckung von 8/13 von 360°. Das
Schneckenrad wird durch die Schnecke angetrieben, wobei seine Drehbewegung in beiden Richtungen dadurch begrenzt wird, daß
der Endzahn de& Schneckenradsegments in die Schnecke hineingeführt und dann so weit vorgeschoben wird, wie dies durch die
Schnecke möglich ist· Fig. 4 zeigt die Lagenbeziehung zwischen der Schnecke 41 und dem Schneckenrad 42, wenn letzteres
bei seiner Drehung im Uhrzeigersinn kurz vor dem Punkt steht, an welchem es außer Eingriff mit der Schnecke gelangt. Fig.
veranschaulicht dagegen die Lagenbeziehung zwischen der Schnecke 41 und dem Sohneckenrad 42, wenn sich letzteres bei
seiner Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn kurz vor dem Ausrücken aus der Schnecke befindet.
Die Konstruktion gemäß der US-PS 3 425 479 wird bei der dargestellten Ausführungsform zur Übertragung der Bewegung des
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Schneckenrads 42 auf die Bandleitern 15 sowie dazu benutzt, infolge der Bewegung des Schneckenrads die Lamellen 17 durch
Hochziehen der vorderen Seitenteile 18a bei gleichzeitigem Ablassen der hinteren Seitenteile 18b oder umgekehrt effektiv
zu verkippen. Wie bei der Jalousie gemäß obiger US-PS ist das Schneckenrad 42 koaxial zu einer aus Stahl bestehenden,
auch als D-Welle bezeichneten Kippstange oder -welle 24 mit D-förmigem Querschnitt angeordnet. Die Welle 24 ist mit Gleitsitz
in eine D-förmige Bohrung 24' in der Nabe des Schneckenrads 42 eingesetzt, und sie erstreckt sich quer über die
Oberseiten der Bandleitern 15. An den Bandleitern trHgt die Kippwelle 24 nicht dargestellte Trommeln, mit denen die Seitenteile
18a und 18b der Bandleitern auf passende, z.B. in der genannten US-PS beschriebene Weise verbunden sind.
Ein kleiner Teil der Winkelbewegung des Schneckenrads 42 bewirkt zunächst keine besonders große Kippbewegung der Lamellen
17, und zwar unabhängig von den Einrichtungen, durch welche die Bewegung des Schneckenrads auf die Lamellen übertragen
wird, oder unabhängig von der Breite der Lamellen, Eine bruchstück- oder schrittweise Winkelbewegung des Schneckenrads 42
bewirkt vielmehr eine gleich große Winkelbewegung der Kippwelle 24 und der daran angebrachten Trommeln, mit denen die
Bandleiter-Seitenteile 18a und 18b verbunden sind. Der Betrag, um den die Seitenteile der Bandleitern bei einem vorgegebenen
Stück der Winkelbewegung der Trommeln hochgezogen oder abgelassen werden, wird durch den Radius der Trommeln bestimmt.
Die Größe der Neigung oder Kippbewegung der Lamellen bei einer bestimmten Größe der Aufwärts- und Abwärtsbewegung der
Seitenteile 18a und 18b wird durch den Abstand zwischen den beiden Seitenteilen einer Bandleiter beeinflußt, der seinerseits
durch die Breite der Lamellen bestimmt wird. Insgesamt ergibt sich hieraus, daß das Schneckenradsegment 42 auf die
Lamellen der betreffenden Jalousie, bei welcher der Kippmechanismus angewandt wird, abgestimmt sein muß.
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Bei der Jalousie gemäß der US-PS 3 425 459 befinden sich die Trommeln, an denen die Bandleitern angebracht sind, in einer
Mittelposition, und die Lamellen sind auf die in Fig· 3 dargestellte Weise unverkippt, wenn sich die Flachseite der
D-Welle 24 in waagerechter Lage und an der Oberseite befindet· Wenn sich das Schneckenradsegment 42 in seiner mittleren
Drehstellung gemäß FIg0 3 befindet, kann die erforderliche
Drehschaltstellung (rotative indexing) der D-förmigen Boh-I rung 24· in der Nabe des Schneckenrads 42 festgelegt werden·
] ihre Flachseite waagerecht und an der Oberseite liegt, wenn
sich die Trommeln in der Mittelstellung befinden und die La- |; mellen unverkippt sind. Sodann können die Zähne des Schnek-
! kenradsegments 42 festgelegt werden. Die Kreisteilung dieser
j Zähne und ihre Zahl zu beiden Seiten des Mittelpunkts werden
,; so gewählt, daß sich das Schneckenrad kurz vor dem Ausrück-
U
punkt aus dem Eingriff mit der Schnecke befindet, wenn die
stands der Lamelle verkippt worden sind·
'» Bei der dargestellten Ausführungsform besitzt das Schnecken-
:■
rad 42 acht Zähne, die 8/13 seines Umfangs einnehmen· Da die
f] Zähne geradzahlig sind, weist das Schneckenradsegment anstelle
- gemäß Fig· 3 mit der Schnecke 41 kämmt· In Richtung entgegen
^ dem Uhrsseigersinn vom mittleren Zahnpaar aus ist das Schnek-
l·
kenradsegment 42 mit drei Zähnen versehen, deren Endzahn durch
»ι den Zahn t1 gebildet wird· Im Uhrzeigersinn vom mittleren Zahn»
|i paar aus besitzt das Schneckenradsegment 42 drei Zähne, deren
i: Endzahn mit t9 bezeichnet ist· Wenn der Stab 38 in Richtung
ί des Pfeils gemäß Fig· 4 gedreht wird, wird der Endzahn t^ in
die Schnecke 41 hineingeführt, wobei er sich kurz vor dem Punkt, an welchem er außer Eingriff mit der Schnecke gelangt,
befindet, wenn die Jalousie durch Vorwärtsneigung der Lamellen auf die in Fig· 4 dargestellte Weise in ihren größten nor-
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- 11 -
malen Schließzustand gebracht worden ist. Bei der Drehung des Stabs 38 in Richtung des Pfeils gemäß Fig. 5 wird der
Endzahn t£ in die Schnecke 41 hineingeführt, wobei er sich
kurz vor seinem Ausrückpunkt aus der Schnecke befindet, wenn die Jalousie auf die in FIg0 5 gezeigte Weise durch Rückwärtskippen
der Lamellen in ihre größte normale Schließstellung gebracht worden ist.
Sobald in der einen oder anderen Richtung die größte normale Schließstellung der Jalousie eingestellt worden ist, kommt
das Schneckenrad 42 außer Eingriff mit der Schnecke 41,sofern nicht die Drehung des Stabs 38 augenblicklich beendet
wird. Dabei ist jedoch eine geringfügige zusätzliche Drehung des Schneckenrads 42 erforderlich, um das Schneckenrad außer
Eingriff mit der Schnecke gelangen zu lassen. Wenn das Schnekkenrad
dann außer Eingriff mit der Schnecke gelangt, dreht es sich auf die vorher erläuterte Weise ein kleines Stück
zurück. Sofern jedoch das Schneckenrad bei dieser Rückdrehung nicht weiter als bis zu dem Punkt zurückbewegt wird, an
welchem die Jalousie vollständig geschlossen worden ist, erfolgt keine Rückbewegung der Jalousie aus ihrer größten normalen
Schließstellung· Die Rückbewegung der Jalousie aus dieser Schließstellung wird somit begrenzt und kann völlig verhindert
werden. Vorzugsweise sind die Endzähne t«j und t2 so
angoordnet, daß das Schneckenrad mit der Schnecke 41 in Eingriff
bleibt, bis der Winkel, über den sich das Schneckenrad bei Erreichen der größten normalen Schließstellung bewegt hat,
mindestens so groß ist wie der maximale Rückdrehwinkel des Schneckenrads, wenn dieses außer Eingriff mit der Schnecke
gelangt. Hierdurch wird gewährleistet, daß keine RUckbewegung der Jalousie aus der größten normalen Schließstellung auftritt,
wenn das Schneckenrad aus der Schnecke ausgreift.
Es ist somit ersichtlich, daß die Jalousie automatisch vor der Möglichkeit einer schädlichen Überdehnung der Bandleitern
durch Weiterdrehen des Stabs nach Erreichen des größten nor-
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v . . β
- 12 -
malen Schließzuatands geschützt ist. Außerdem ist ersichtlich, daß die Rückbewegung der Jalousie aus der größten normalen
Schließstellung begrenzt und vorzugsweise sogar verhindert wird·
Bei der Jalousie gemäß der US-PS 2 174 994 kann das Schnekkenrad zeitweilig außer Eingriff mit der Schnecke gelangen·
Die Schnecke wird dabei durch eine schnurgetriebene Schnurscheibe in Drehung versetzt, und das Schneckenrad wird nur
dann außer Eingriff mit der Schnecke gebracht, wenn der aufgelaufene Schlupf der Schnur an der Schnurscheibe korrigiert
werden soll.
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Claims (2)
- SchutzansprUche1» Jalousie, bei welcher die Lamellen zur Einstellung unterschiedlicher Schließgrade der Jalousie durch von Hand erfolgende Drehung eines Stabs kippbar sind, mit dessen Hilfe die Schnecke eines Schnecken-Sehneckenrad-Kippraeohanlemus in Drehung versetzbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Schneckenrad (42) des Kippmechanismus (40) ein Zahnradsegment . von wenigerals 360° ist, das sich stets kurz vor dem Auslauf- oder Ausrückpunkt mit der Schnecke (41) befindet, wenn die Jalousie in zumindest einer Richtung in ihre größte normale Schließstellung gebracht wird, und welches sich außer Eingriff mit der Schnecke dreht, wenn die Drehung des Stabs (38) beim Erreichen dieser Schließstellung der Jalousie nicht augenblicklich beendet wird, wobei die Jalousie vor der Möglichkeit einer schädlichen Überdehnung bzw· eines Überzugs an den Bandleitern (18) infolge einer Weiterdrehung des Stabs geschützt ist, indem das Schneckenrad nach dem Ausrücken aus der Schnecke ein kleines Stück zurückdrehbar ist und der Punkt, an welchem das Schneckenrad außer Eingriff mit der Schnecke gelangt bzw« aus ihr ausrückt, etwas hinter dem Punkt litegt, an welohem die größte normale Schließstellung der Jalousie erreicht ist, so daß das Schneckenrad ohne Rückbewegung der Jalousie aus dieser Schließstellung bis zu dem dieser Schließstellung entsprechenden Punkt zurückdrehbar und die Rückbewegung der Jalousie aus der größten normalen Schließstellung auf eine solche Bewegung begrenzt ist, die, falls überhaupt, bei der weiteren Rückdrehung des Schneckenrads auftreten kann·
- 2. Jalousie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schneckenrad (42) jedesmal kurz vor dem Auslauf- oder Ausrückpunkt aus der Schnecke (41) angeordnet ist, wenn die Jalousie (17) in der einen oder anderen Richtung in der größten normalen Schließstellung steht.7529787 oe.ot.763« Jalousie nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Punkt, an welohem das Schneckenrad (42) außer Eingriff mit der Schnecke (41) gelangt, nicht nur hinter dem Punkt der größten normalen Schließstellung der Jalousie, sondern auch um einen Betrag hinter diesem Punkt liegt, weloher mindestens der maximalen Rückdrehung des Schnekkenrads entspricht, wenn dieses außer Eingriff mit der Schnecke gelangt, so daß keine Rückbewegung der Jalousie aus ihrer größten normalen Schließstellung auftritt·4« Jalousie, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 3, die in beiden Richtungen, d„h. durch Verkippen der Lamellen in beiden Richtungen aus einer waagerechten Stellung schließbar ist, wobei die Lamellen durch die auf sie von einem Schneckenrad übertragene Bewegung kippbar sind und das Schneckenrad durch eine Schnecke in Drehung versetzbar ist, die ihrerseits mit Hilfe eines mit ihr verbundenen, von Hand drehbaren Stabs verdrehbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Schneckenrad (42) ein Zahnradsegment von weniger als 360° ist, das kurz vor seinem Ausrückpunkt aus der Schnecke (41) steht, wenn die Jalousie (13) in der einen oder anderen Richtung ihre Schließstellung erreicht, wobei sich das Schneckenrad (42) beim Ausrücken aus der Schnecke ein geringes Stück zurückdreht, und daß der Punkt, an welchem das Schneckenrad sich aus dem Eingriff mit der Schnecke herausdreht, ein kleines Stück hinter dem Punkt, an welchem die Jalousie ihre Schließstellung erreicht, und zumindest so weit hinter diesem Punkt liegt wie die RUckdrehung des Schneckenrads nach seiner Drehung außer Eingriff mit der Schnecke, wobei die Rückdrehung des Schneckenrads vollständig hinter dem Punkt stattfindet, an welchem die Jalousie ihre Schließstellung erreicht, so daß eine rückläufige Öffnungsbewegung der Jalousie verhindert werden kann.7529767 oe.8i.78
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Also Published As
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