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DE2833499A1 - Anode fuer elektrolytische zellen - Google Patents

Anode fuer elektrolytische zellen

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Publication number
DE2833499A1
DE2833499A1 DE19782833499 DE2833499A DE2833499A1 DE 2833499 A1 DE2833499 A1 DE 2833499A1 DE 19782833499 DE19782833499 DE 19782833499 DE 2833499 A DE2833499 A DE 2833499A DE 2833499 A1 DE2833499 A1 DE 2833499A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
anode
thread
anodes
elements
lead
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19782833499
Other languages
English (en)
Inventor
Piervincenzo Benvenuti
Este Arturo Dr D
Renato Prof Guerriero
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ammi SpA
Original Assignee
Ammi SpA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ammi SpA filed Critical Ammi SpA
Publication of DE2833499A1 publication Critical patent/DE2833499A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25CPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC PRODUCTION, RECOVERY OR REFINING OF METALS; APPARATUS THEREFOR
    • C25C7/00Constructional parts, or assemblies thereof, of cells; Servicing or operating of cells
    • C25C7/02Electrodes; Connections thereof
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25CPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC PRODUCTION, RECOVERY OR REFINING OF METALS; APPARATUS THEREFOR
    • C25C1/00Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of solutions
    • C25C1/16Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of solutions of zinc, cadmium or mercury

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Electrolytic Production Of Metals (AREA)

Description

Dipl.-lng. Th. Hoefer ,, 4βοο Bielefeld 1, den 28.701978
0 ' J KreuzstraBe 32
Telefon (0521) 171072 - Telex 9-32449
% Bankkonten: Commerzbank AG, Bielefeld 6851471 (BLZ 48040035)
^ Spatkasse Bielefeld 72001563 (BLZ 48050161)
Postscheckkonto: Amt Hannover 68928-304
diess. Akt.Z.: 4386/78
Firma Ammi S.p.A., Via Po, 19 Rom/Italien
Anode für elektrolytische Zellen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anode für elektrolytische Zellen.
Bei den bekannten elektrolytischen Zellen für die Elektrolyse von Metallen aus ihren Lösungen, insbesondere von Zink, sind die Anoden durch ebene oder gelochte Tafeln aus einer Legierung Blei-Silber (Pb-Ag) (0,7 bis 1% Ag) gebildet.
Entsprechend den erhöhten Kosten für Silber läßt eine elektrolytische industrielle Investition, die tausende oder zehntausende
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von Anoden aufweist s die Investierungskosten sehr hoch ansteigen und außerdem sind im Hinblick auf die mittlere Lebensdauer der Anoden,, die verhältnismäßig kurz ist, sehr hohe Kosten für die laufende Unterhaltung notwendige
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist ess Anoden für elektrolytische Zellen zu schaffen9 die bei gleicher Leistung eine geringere Menge einer Blei-Silber=Legierung benötigen^ so daß daraus folgend die Investitionskosten und die laufenden Unterhaltungskosten der Installation sich reduzieren
Eine andere Aufgabe der Erfindung ist ess Anoden zu schaffens die ein besseres Zirkulieren des Elektrolyten innerhalb der Zelle ermöglichenο
Eine weitere Aufgabe der Erfindung ists die Herstellung von festeren Anoden im Hinblick auf bekannte Anoden zu ermöglichen und die Zahl der Kursschlüsse«, die sich aus ihrer Deformation ergeben können«, zu reduzieren«,
Eine breitere Aufgabe der Erfindung ist es,, Anoden zu schaffens die eine leichtere Unterhaltung erlaubens die sich auf die periodische Entfernung von Anodenschlämmen beziehte
Diese Aufgaben werden gemäß der Erfindung bei einer Anode für elektrolytische Zellen dadurch gelösts daß an einer Schiene für die Zuführung des Stromes eine Vielzahl von fadenförmigen (kabeiförmigen) Elementen befestigt sind9 die eine steife Tragseele mit einer umkleidenden Schicht aus einer Blei-Silber-Legierung aufweisen«,
909807/0897
Vorzugsweise kann die Seele Jedes fadenförmigen Elementes durch eine runde Stange oder durch ein metallisches Rohr gebildet sein, das - vorzugsweise im Strangpressen hergestellt - mit einer dünnen Schicht aus einer Blei-Silber-Legierung umkleidet ist.
Weiterhin kann gemäß einem weiteren bevorzugtem Ausführungsbeispiel der Erfindung jedes benachbarte Paar von faden- oder kabeiförmigen Elementen in Form eines U verdoppelt und an der Schiene mit seinen oberen (freien) Enden befestigt sein, wobei jedes Elemt durch ein einziges fadenförmiges Element gebildet sein kann.
Vorzugsweise können die fadenförmigen Elemente jeder Anode in einem Abstand voneinander gehalten sein, entsprechend den rohrförmigen Elementen aus isolierendem Werkstoff, welche die Wirkung haben, diese Elemente zu versteifen und die benachbarten Kathoden im Abstand zu halten.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
909807/08 9 7
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt j das jedoch nicht die Erfindung begrenzt.
Es zeigen:
Pig. I eine perspektivische Ansicht einer Anode gemäß der Erfindung;
Fig. 2 eine perspektivische Teilansicht in vergrößerter Darstellung eines fadenförmigen (kabeiförmigen) Elementes der Anode;
Fig«, 3 einen senkrechten Schnitt in vergrößerter Darstellung des Endes eines fadenförmigen Elementes in abgeändeter Ausführung.
Wie die Figuren zeigen, hat die Anode gemäß der Erfindung eine Schiene 1 als Stromzuführung in einer an sich bekannten Ausführung mit einer Seele aus Kupfer 2 und mit einer Beschichtung aus metallischem Blei 3·
An die Schiene 1 sind mehrere Elemente 4 angeschlossen, die im wesentlichen aus einer runden Aluminiumstange 5 bestehen und - vorzugsweise durch Strangpressen - mit einer Schicht aus Blei-Silber-Legierung (bis o,8# Ag) ummantelt sind. Jedes Element 4 ist in Form eines sehr schmalen U gebogen und mit Blei an die Bleischicht der Schiene 1 angeschweißt.
909807/0897
Die verschiedenen Elemente 4 oder besser gesagt die beiden Arme der verschiedenen Elemente 4 sind durch horizontale Rohre 7 aus Kunststoff zusammengehalten, die im geeigneten Abständen mit Querlöchern ausgestattet sind, durch welche die genannten Elemente 4 hindurchgeführt sind. Diese Rohre 7 haben die Wirkung, die Anode zu verstärken und die gleichmäßige Verteilung der Elemente 4 zu gewährleisten und gleichfalls den Anodenabstand von den benachbarten Kathoden der elektrolytischen Zelle aufrechtzuerhalten.
Entsprechend der erfindungsgemäßen Ausführung einer Anode im Verhältnis zu bekannten plattenförmigen Anoden haben die erfindungsgemäßen Anoden zahlreiche Vorteile, und zwar u.a.:
Eine bemerkenswerte Verringerung des Gewichtes der Blei-Silber-Legierung bei gleichbleibenden Leistungen sowie eine beachtliche Verminderung der Kosten für Investitionen und der Unterhaltung.
Eine bessere Zirkulation des Elektrolyten im Inneren der Zelle ist gegeben.
Eine größere Festigkeit der Anode und daraus folgend eine Verlängerung der mittleren Lebensdauer, die sieh daraus ergibt, daß die Zahl der Kurzschlüsse, die durch Deformationen der Anoden üblicherweise hervorgerufen werden,sich verminderte
Eine größere Leichtigkeit in der Befestigung des Anodenkopfes und dadurch eine leichtere periodische Wartung der Zellen.
0O98O7/O891/
Bei dem in Figo 3 dargestellten Ausführungsbeispiel sind die fadenförmigen Elemente (anstelle in U-Form verdoppelt) durch eine zylindrische Stange 4 gebildets die mit ihren Enden an den Bleimantel der Schiene 1 angeschweißt ist und die an ihren inneren Enden einen Abschlußdeckel 8 aus Kunststoff oder einem anderen isolierenden Material trägts das den Kontakt der inneren Seele aus Aluminium 5 niit der elektrolytischen Lösung verhindert«,
Dieses Ausführungsbeispiel ist besonders vorteilhaft9 da die Seele 5 in Form eines Rohres ausgebildet ist und nicht in Form einer runden Stange oder in einer solchen Art mit einem Durchmessers der ein Biegen in ein Unförmiges Element nicht ratsam erscheinen läßt«,
Beispiel I0
Eine elektrolytische Zelle mit 21 Anoden und 2o Kathoden ist vorgesehene Der Abstand zwischen den Anoden beträgt 9o nrnio Jede Anode wird durch Io Doppelelemente in Form von U-förmig gebildeten Armen von 1 Meter Länge gebildets wobei der Abstand zwischen diesen 2 cm beträgt. Die Elemente Io sind jeweils durch eine runde Stange aus AIu= minium mit einem Durchmesser von 3 nun gebildets die durch eine durch Strangpressen hergestellte dünne Schicht mit einer Dicke von 3 mm aus einer Legierung von Blei und Silber . (os8jä Silber) umkleidet ist« Dementsprechend ist die Gesamtlänge der Anode gleichmäßig einen Meter und ihre Gesamtbreite beträgt 56 cm. Die Gesamtlänge des eingetauchten Teiles der U-förmigen Elemente ist gleichmäßig 88 cms der Raumbedarf % der eingetauchten Anode ist im wesentlichen gleich derjenigen Anode, wie diese üblich ist (88 cm mal 57 cm)o
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-JT-
In der angehängten Tabelle 1 werden gewisse Charakteristiken angegeben (aktive Oberfläche, Gewicht der Blei-Silber-Legierung, Kosten jeder Anode) für zwei Anodenarten, von denen eine (Anode A) von dem üblichen Tyb ist, während die zweite (Anode B)entsprechend der Erfindung ausgebildet ist. Beide haben den gleichen Raumbedarf.
Die Prüfung der Tabelle 1 ergibt t (bei äußeren gleichen Abmessungen),bei einer Anode gemäß der Erfindung eine 6o%ige wirtschaftliche Verbesserung gegenüber einer üblichen Anode. An Hand derselben Tabelle 1 kann man auch festeilen:
Die Kosten des Schweißens der Tafeln einer üblichen Anode an eine Schiene 1 und dieselben Kosten der fadenförmigen Elemente 4 gemäß der Erfindung sind nicht angegeben, da sie eine begrenzte Übereinstimmung zeigen, die im wesentlichen in beiden Fällen nicht differiert. Deshalb ist die Aussage über die beiden Kosten nicht weiter erläutert worden.
Die Kosten des Walzens der Blei-Silber-Tafeln sind nicht angegeben worden: Deshalb ist ein reeller Vergleich der sich ergebenden Kosten besser bei einer Anode gemäß der Erfindung.
Die Kosten für das Strangpressen der fadenförmigen Elemente entsprecht denjenigen, die man effektiv für eine beschränkte Anzahl gebauter Elemente bewertet hat; es ist offensichtlich, daß, wenn diese Menge ansteigt, die fixen Kosten des Verfahrens verringern sich in einer annehmbaren Weise; deshalb ergibt sich auch in Beziehung zu diesem Punkt eine sehr vorteilhafte Angabe der reellen Kosten t>ei einer Anode gemäß der Erfindung.
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Λ<0
In der angehängten Tabelle 2, hat man die Gegebenheiten an Messungen, die im Laufe von einigen Monaten der Beobachtung sich periodisch ergaben, gesammelt, und zwar in einer Zelle (Nr. 3), die mit Anoden gemäß der Erfindung ausgestattet war, verglichen mit den relativen Gegebenheiten der durchgeführten Messungen in identischen Zellen (Nr. 1 und 2), die mit üblichen Anoden ausgestattet waren.
Die Angaben gemäß der Tabelle 2, welche Variationen herausstellt, sind oft vorteilhaft in Bezug auf die amperometische Leistung: Diese Variationen sind oftmals nicht den fadenförmigen Anoden zuzuordnen, sie sind vielmehr dadurch gegeben, daß die Verschiedenheiten der gleichen Größenordnung auch bei den geprüften Zellen festzustellen sind: Sie sind anderen Gründen zuzuschreiben, die von außergewöhnlichen Situationen abhängen, die im Zellenraum auftreten: Irrtümliche Messungen oder Fehler in den Angaben der Gewichte beschädigter Kathoden; in unrichtigen Kalkulationen der pro Stunde verbrauchten Ampere?nicht ausreichender Kontakte zwischen den Kathoden und der Schiene; Kurzschlüsse.
Die Anodendichte ist bei den fadenförmigen Anoden erhöht, was sich daraus ergibt, daß die aktive Oberfläche niedriger ist; daraus ergibt sich eine Spannung an den Köpfen der Zelle, die ungefähr o,35 Volt der üblichen Zellen überschreitet,
Eine solche Steigerung des Spannungswertes entspricht etwa gleichmäßig lo% und überträgt sich in eine Steigerung in der Ansammlung spezifischer Energieο
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ΛΛ
Die erhöhte Anodendicht erhöht die Nichtlösbarkeit des Bleies der Anode so, daß demzufolge eine erhöhte Haltbarkeit des Metalles sich ergibt in den Zinkathoden und eine höhere Lebensdauer dieser Anoden, die schon aufgrund der begrenzten Menge der Blei-Silber-Legierung vorteilhaft ist.
Selbstverständlich kann man fadenartige Anoden konstruieren,, die eine unterschiedliche Form mit einer größeren Anzahl von Elementen oder mit Elementen haben, die einen größeren Durchmesser besitzen und ensprechend den Ausführungsbeispielen gleiche Anodendichte bieten oder weniger vergrößert sind als die üblichen Anoden.
In diesem Fall ergibt sich eine Sammlung gleicher oder etwas niedriger Energie, als diejenige im Verhältnis der Zellen mit ebenen Anoden; die Menge des Bleies verringert sich in Kathoden und verlängert die Lebensdauer der Anoden, Um eine gleichmäßige Schicht der Ummantelung zu erreichen«, ist es notwendig, die Menge der Blei-Silber-Legierung su erhöhen und die Kosten der Legierung und deren Herstellung,,
Die Menge der Blei-Silber-Legierung kann reduziert werden durch die Verkleinerung der Dicke der Umkleidungsschicht und dadurch eine teilweise Verbesserung der Lebensdauer der Anoden« Unter diesem Gesichtspunkt muß man feststellen, daß die theoretische mittlere Lebensdauer von fadenförmigen Anoden (d.h. die Lebensdauer der natürlichen Lösung des Bleies durch Fehlen eines Säurefraßes oder Kurzschlüssen) offensichtlich kürzer ist, als diejenige der traditionellen Anoden in einem Maße, die im Verhältnis zur Menge der verringerten Blei-Silber-Legierung steht (bezogen auf ihre Herstellung). Man hat festgestellt, daß die große Festigkeit
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— ie" —
weiche die Anoden gemäß der Erfindung besitzen, und die bemerkenswerte daraus folgende Verringerung der Zahl der Säurebrüche oder der Kurzschlüsse, eine mittlere Lebensdauer der Anoden gemäß der Erfindung ergibt, die im wesentlichen gleich derjenigen der bekannten Anoden ist«,
Beispiel II
Eine elektrolytische Zelle mit 13 Anoden und 12 Kathoden ist vorgesehen. Der Abstand zwischen den Anoden beträgt 9o mm; jede Anode ist gebildet durch 2o Elemente 9 die zu einem TJ gebogen sind, mit Armen von 1,37 Meter Länge und verteilt auf die Länge der Stromzuführungsschiene 1 auf einem Strang von O98 me Jedes Element enthält eine runde Aluminiumstange mit einem Durchmesser von 3 mms die mit einer durch Strangpressen hergestellten Schicht aus Blei~Silber~Legierung (os'j% Silber) mit einer Dicke von 3 mm besteht ο
Dementsprechend beträgt die vollständige Länge der Anode 1,37 Meter und ihre vollständige Breite 8o cm und entsprechend der Wirkungsweise hat man eine Länge der eingetauchten Elemente (in U~Form) gleichmäßig auf 125 cm festgelegt« Der Raumbedarf der eingetauchten Anode ist im wesentlichen gleich mit derjenigen einer traditionellen Anode (125 cm mal 8o cm).
In der angehängten Tabelle 3 sind gewisse charakteristische Eigenschaften wiedergegeben (aktive Oberfläche; Gewicht der Legierung bei Silber, Kosten jeder Anode) für zwei Anodenarten, von denen eine (Anode C) dem traditionellen Typ entspricht, die eine Anodenoberfläche von 2 qm aufweist j die andere (Anode D) gemäß der Erfindung ausgebildet
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In der angehängten Tabelle sind Angaben zusammengefaßt über periodische Messungen im Laufe von einigen Monaten. In der einen Zelle (Nr. 1O sind Anoden gemäß der Erfindung angeordnet und in einer gleichen Zelle (Nr 5) bekannte Anoden.
Bei der Prüfung der Tabelle 3, über welche dieselben PestStellungen im Hinblick auf die Kosten zu treffen, und der Tabelle H kann man feststellen, daß mit den erfindungsgemäßen Anoden eine um %o% erhöhte Wirtschaft" lichkeit vorliegt im Hinblick auf die Spannung an den Köpfen der Zellen. Diese ist kaum höher als o,o5 - o,l V im Hinblick auf die sich ergebende Spannung in der anderen Zelle. Dabei ist die Haltbarkeit des Bleies in Kathoden beider Zellen praktisch gleiche
Selbst in einem Falle wie vorhergehend dargestellt, ist die theoretische mittlere Lebensdauer der Anoden gemäß der Erfindung geringer als die theoretische Lebensdauer bekannter Anoden, die ein höheres Gewicht haben.
Jedoch ist praktisch die mittlere Lebensdauer der Anoden gemäß der Erfindung etwa gleich derjenigen bekannter Anoden, und zwar aufgrund der erhöhten Festigkeit und der sich daraus ergebenden geringeren Zahl der Säurebrüche und der Kurzschlüsse,,
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Anhang Λ
Tabelle 1 : Eigenschaften und Kosten einer bekannten Anode (A) und einer Anode (B) gemäß der Erfindung
bei gleichem Raumbedarf i
Aktive Oberfläche (m2) :
Gewicht jaer Pb-Ag Legierung (Kg)
Kosten des Pb (1,25 DM/Kg ) Kosten des Ag ( 325,-DM/Kg) Kosten des Al ( 3,85 DM/Kg) Kosten '( 2ί52 DM/Kg) des Strangpressens
Gesamtkosten DM 222,50 DM 86,30
ode A 58.174 Anode B 12.80
1 ^72,5O 0,5 — 16,00
-150,- ~ 33,30
- 1,40
~ 35,60
Tabelle 3 : Eigenschaften und Kosten einer bekannten Anode (C) und einer Anode (D) gemäß der Erfindung
Aktive Oberfläche ( (m 2) Anode
2
C . 75 Anode D
1,53
,80
Kosten des Pb 'C 1,25 DM/Kg) ~ 136, 50 ~Ä3 t-
Kosten des Ag ( 325, - /Kg) - 286, «-92 ,15
Kosten des Al 3,85 DM/Kg) "" 4 ,35
Kosten ( 2 52
des Strangpressens
DM/Kg) ^98
Gesamtkosten DIi 423,25 238,30
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Tabelle 2
An&ang B
Vergleich zwischen Messungen in einer Zelle
(Nr. 3) mit Anoden gemäß der Erfindung
und in Zellen ( Nr. 1 und Nr. 2) mit bekannten
Anoden.
Leistung (amp er omeT; r i s ch)
gr. Zn /1000 Amph Zellen
Leistung
p( amp erometrisch)
Zellen
Gehalt an Pb. in gr/t in den Kathoden
Zellen
1126 1103 1072 92,4 90,5 88,0 6 9 26
1162 1162 1157 95,3 95,3 94,9 5 6 19
1169 1159 1129 95,9 95,1 92,6 5 6 35
. 1111 1157 1007 91,1 94,9 82,7 •9 4 " 16 .
1072 1138 1091 88,0 93,4 89,6 12 8 16
1134 1061 1091 93,1 87,0 89,6 7 19 9
1034 1038 1088 84,8 85,2 89,3 14 11 20
1053 1142 1057 86,4 93,7 86,7 7 13 20
1122 1076 1134 92,1 88,3 93,0 8 7 16
1036 1069 1017 85,0 87,7 83,4 8 12 24
1099 1154 1045 90,2 94,6 85,7 8 12 22
1045 1146 1099 85,7 94,0 90,2 5 8 15
1180 1022 1076 96,8 83,9 88,3 9 5 8
1084 1023 1073 88,9 83,9 88,0 IQ 13 16
1131 1028 1087 92,8. 84,3 89,2 19 14 15
1149 1169 • 1129 94,3 95,9 92,6 11 17 22
1149 1111 1115 94,3 91,2 91,5 9 17 27 -
1138 1166 1103 93,4 95,6 90,5 14 20 25
1100 . 1176 1115 90,2 96,5 91,5 6 17 15
1158 1176 1129 95,0 96,5 92,6 6 20
1153 1168 1157 94,6 95,9 94,9 14
1134 1169 1080 93,0 95,9 88,6 6
1133. 1179 33,0 36,7 94,2
7/03^7
/14
Anhang
Tabelle 4 Vergleich zwischen Messungen in einer Zelle (Nr.4) mit Anoden gemäß der Erfindung und in einer Zelle mit bekannten Anoden (Hr, 5 )
Lexstung. ·
(amperometrisch)
gr. Zn /1000 Amph
4 . 5
1047 Leistung
(amperometrie ch)
%
4 5
85,9 Gehalt an
in gr/t in
Kathoden
4
Pb
den
5
1052 1048 86,3 85,9 12 11
1064 1136 87,4 93,2 10 14
1023 1033 83,9 84,8 21 24
1096 1010 89,9 82,9 25 33
1070 1052 Ό7,8 86,3 16 22
1095 1032 89,9 84,7 14 20
1107 1158 90,8 95,1 - -
1133 1076 93,0 88,3 7 10
1056 1094 86,6 89,8 - -
1089 1067 89,3 87,6 - -
1069 1062 87,7 87,1 - -
1088 ■1137 89,3 93S4 - ■ -
1110 1114 9I5O 91,5 17 9 V
1007 1027 82,6 84S2 - -
1001 1030 82,2 84,6 - -
1057 1088 • 86,4 89,3 - -
1055 1005 86,5 82,4 10 7
1052 1139 86,3 93,4 8 -
1114 1129 91,4 93,8 - -
1042 1039 . 85S7 85,3 13 25
1023 83,9
Π 7 / Π θ. @ 1

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1.) Anode für elektrolytische Zellen, dadurch gekennzeichnet, daß an einer Schiene (1) zur Zuführung des Stromes mehrere fadenförmige Elemente (4,4s) befestigt sind, die eine steife Seele als Halterung mit einer umkleidenden Schicht (6) aus einer Blei-Silber-Legierung aufweisen.
    2.) Anode nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jedes fadenförmige Element durch eine runde Stange (5,5*) gebildet ist, die von einer dünnen Schicht (6) aus einer Blei-Silber-Legierung, vorzugsweise mittels Strangpressen umkleidet ist.
    3·) Anode nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Jedes fadenförmige Element (4,4f) durch ein metallisches Rohr (5f) gebildet ists das mittels einer Schicht (6) aus einer Blei-Silber-Legierung, vorzugsweise durch Strangpressen^, umkleidet ist«
    4.) Anode nach den Ansprüchen 1 bis 39 dadurch gekennzeichnet 9 daß die runde Stange (595S) innerhalb des fadenförmigen Elementes (Hbk^) aus Aluminium gebildet ist.
    5.) Anode nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Paar benachbarter fadenförmiger Elemente (4,4*) durch eine U-Form verdoppelt ist, dessen freie Enden an der Schiene (1) befestigt sind.
    909807/0897
    6o) Anode nach den Ansprüchen 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet j daß jedes fadenförmige Element (4,4·) an seinem unteren Ende mit einem Deckel aus isolierendem Werkstoff versehen ist„
    7.) Anode nach den Ansprüchen 1 bis 6S dadurch gekennzeichnet s daß die fadenförmigen Elemente (H,48) in gleichen Abständen zueinander stehen und mittels
    daran angeordneter Rohre (7) od„ dgl. aus isolierendem Werkstoff gehalten sind*
    8e) Anode nach den Ansprüchen 1 bis 7S dadurch gekenn= zeichnet, daß die fadenförmigen Elemente (4S4») mittels rohrförmiger Stangen (7) aus Kunststoff zusammengehalten sinds durch deren Querlöcher (9) die fadenförmigen Elemente (4s4f) hindurchfasseno
DE19782833499 1977-08-03 1978-07-31 Anode fuer elektrolytische zellen Withdrawn DE2833499A1 (de)

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