DE2433398C3 - Hydraulischer Bremskraftverstärker für Kraftfahrzeuge - Google Patents
Hydraulischer Bremskraftverstärker für KraftfahrzeugeInfo
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- B60T13/144—Pilot valve provided inside booster piston
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Description
Die Erfindung betrifft einen hydraulischen Bremskraftverstärker gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches.
Bei einem bekannten Bremskraftverstärker der gattungsgemäßen Art (US-PS 3 252382) ist das Ventilgehäuse, das innerhalb des Verstärkergehäuses angeordnet ist und die beiden Ventile umschließt, axial
neben dem Arbeitskolben angeordnet, was bedeutet,
daß die Baulänge dieses Bremskraftverstärkers ein
bestimmtes, durch eine konstruktive Grenze vorgegebenes Minimum nicht unterschreiten kann. Hinzu
kommt, daß die Rückholfeder für den Arbeitskolben
ebenfalls axial neben diesem auf dessen dem Ventilgehäuse abgekehrter Seite angeordnet ist, was nicht
nur aufgrund dieses konstruktiven Umstandes die Baulänge des Bremskraftverstärkers zwangsläufig
weiter vergrößert, sondern auch deswegen, weil eine
ίο solche Rückholfeder naturgemäß relativ lang sein soll,
da sie eine besonders große Kraft ausüben können muß und in erwünschter Weise eine relativ weiche Federcharakteristik besitzen soll. Die Baulänge des vorbekannten Bremskraftverstärkers kann im übrigen,
soweit sie durch den Arbeitskolben und das axial neben diesem angeordnete Ventilgehäuse bestimmt ist,
deswegen nicht verkürzt werden, weil bei Ausfall der Druckquelle das Betätigungsglied den Arbeitskolben
über das Ventilgehäuse verschiebt.
ao Hiervon ausgehend, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, den Bremskraftverstärker der gattungsgemäßen Art derart auszugestalten, daß er bei
gleichbleibend einfacher Konstruktion eine verringerte Baulänge aufweist.
Die Merkmale der zur Lösung dieser Aufgabe geschaffenen Erfindung ergeben sich aus dem kennzeichnenden Teil des einzigen Patentanspruches.
Bei dem erfindungsgemäßen Bremskraftverstärker ist der Arbeitskolben nicht axial neben einem Ventil
gehäuse angeordnet, sondern statt dessen teleskopar
tig auf einem Führungsteil geführt, das dem Verstärkergehäuse zugeordnet ist und seinerseits als Ventilgehäuse für die beiden Ventile dient. Außerdem ist
die Rückholfeder für den Arbeitskolben nicht axial
neben diesem angeordnet, sondern umgibt den
Außenumfang des tassenförmig ausgebildeten Arbeitskolbens, so daß dadurch nicht nur die für die
Rückholfeder ansonsten erforderliche zusätzliche Baulänge wegfällt, sondern a;sch dv; Rückholfeder,
die ja in der erwähnten Weise eine besonders große Kraft aufbringen muß und aufgrund der gewünschten
relativ weichen Federcharakteristik lang sein soll, nach Belieben in der gewünschten Länge und Federcharakteristik vorgesehen werden kann. Weiterhin ist
auch das Ventilglied innerhalb des Arbeitskolbens geführt, wodurch in Verbindung mit dem weiteren erfindungsgemäßen Merkmal, daß der Arbeitskolben bei
Ausfall der Druckquelle über das Ventilglied mit dem Betätigungsglied kraftschlüssig verbindbar ist, insge-
jo samt gewährleistet ist, daß die Baulänge des erfindungsgemäßen Bremskraftverstärkers entscheidend
redrziert und dadurch auch der zur Montage erforderliche, in einem Kraftfahrzeug üblicherweise kostbare Raum verringert wird, da einerseits der Arbeits-
S5 kolben sämtliche wesentlichen Teile des Bremskraftverstärkers beinhaltet und andererseits die Rückholfeder den Außenumfang des Arbeitskolbens umgibt.
Es ist daher die Baulänge des erfindungsgemäßen Bremskraftverstärkers grundsätzlich ausschließlich
gQ durch die Länge des Arbeitskolbens bestimmt.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnung näher erläutert. Diese zeigt jeweils im
Längsschnitt in
sehen Bremskraftversiärkers,
Fig. 2 eine abgewandelte Ausführungsform,
Fig. 3 eine gegenüber Fig. 2 abgewandelte Ausführungsform,
Fig, 4 eine weitere, gegenüber Fig. 2 abgewandelte Ausführungsform und
Fig. 5 eine gegenüber Fig. 4 abgewandelte Ausführungsform,
Der aus Fig. 1 ersichtliche hydraulische Bremskraftverstärker weist ein Verstärkergehäuse 1 auf, das
über ein zylindrisches Abstandsglied 2 fest mit einem Hauptbremszylinder 3 verbunden ist und ein vorstehendes
Führungen 4 besitzt, das in Richtung auf den
Hauptbremszylinder 3 ragt. Ein tassenförmig ausgebildeter Arbeitskolben S besteht aus einem Teil größeren
Durchmessersund einem Teil kleineren Durchmessers, wobei das Teil größeren Durchmessers ein
offenes Ende 5« besitzt und hierin abgedichtet verschieblich den Außenumfang des Führungsteils 4 aufnimmt;
das kleinere Teil des Arbeitskolbens 5 besitzt ein verschlossenes Ende Sb, mittels dem ein Hauptzylinderkolben
6 des Hauptbremszylinders 3 betätigt werden kann. Zwischen der Stirnseite des Führungsteils 4 und dem Arbeitskolben 5 ist eine Arbeitskammer
7 gebildet.
Eine Rückholfeder 8 umgibt den Außenumiang des
Arbeitskolbens 5. Sie stützt sich mit ihrem einen Ende an einem am offenen Ende 5a des Arbeitskolbens 5
vorgesehenen Ringflansch und mit ihrem anderen Ende am Hauptbremszylinder 3 ab, so daß der Arbeitskolben
5 unter der Wirkung der Rückholfeder 8 gegen ein Anschlagteil la des Verstärkergehäuses 1
gedrückt wird.
Eine Bohrung 9 erstreckt sich koaxial zum Hauptzylinderkolben 6 durch das Verstärkergehäuse
1 und weist in ihrem mittleren Teil einen Ventilsitz 10 auf, der die Grenze zwischen einem Bohrungsteil
9a größeren Durchmessers und einem Bohrungsteil 9b verkleinerten Durchmessers bildet.
In das größere Bohrungsteil 9a ist abgedichtet ein Deckel 11 eingepaßt, der das offene Ende der Bohrung
9 nahe der Arbeitskammer 7 verschließt. Ein Ventilglied 12 durchsetzt abgedichtet und verschieb-Iich
den Deckel 11 und ist in diesem gelagert. Das
Ventilglied 12 weist ein Ende 12a auf, das sich derart innerhalb des größeren Bohrungsteils 9a erstreckt,
daß ein am freien Ende des Ventilgliedes 12 vorgesehenes Ventilteil 12b in Anlage an den Ventilsitz 10
kommen kann oder sich von diesem entfernt. Das andere Ende 12c des Ventilgliedes 12 erstreckt sich soweit
in die Arbeitskammer 7 hinein, daß sein freies Ende 12d in der Nähe des verschlossenen Endes Sb
des kleineren Teiles des Arbeitskolbens 5 angeordnet ist. Das innerhalb der Arbeitskammer 7 angeordnete
Teil des Ventilgliedes 12 weist zwei Teile unterschiedlichen Durchmessers auf, die durch eine Schulter 12e
voneinander getrennt sind. Zwischen der Schulter 12e und dem Arbeitskolben S ist eine Feder 13 angeordnet,
die das Ventilglied 12 in Richtung auf den Ventil sitz 10 drückt, so daß das Ventilglied 12b auf dem
Ventilsitz 10 aufliegt. Ei wird daher durch den Ventilsitz
10 und das Ventilteil 12b ein normalerweise geschlossenes erstes Ventil 10, 12b gebildet.
Es ist weiterhin eine Druckkammer 14 vorgesehen, die durch die Innenumfangswand des größeren Bohrungsteiles
9a, die Außenumfangswand des Ventilgliedes 12a, den Ventilsitz 10 und den Deckel 11 begrenzt
ist. Durch einen Druckmitteleinlaß 15 und einen Durchlaß 16 hindurch wird in diese Druckkammer
14 normalerweise Druckmittel eingeleitet.
In das kleinere Bohruiigsteil 9b ist abgedichtet und
vcrschieblich ein Betätigungsglied 17 eingepaßt, das ein Teil lib kleineren Durchmessers und - hiervon
durch eine Schulter 17a getrennt - ein Teil größeren Durchmessers aufweist. Das kleinere Teil ITb des Betätigungsgliedes
17 erstreckt sich unter Belassung eines entsprechenden freien Raumes so weit in eine
axiale Bohrung 19 des Ventilgliedes 12, daß das Ende 17c des Betätigungsgliedes 17 in die Nähe eines Ventilsitzes
18 zu liegen kommt, der im Boden der axialen Bohrung 19 vorgesehen ist.
ίο Der zwischen der axialen Bohrung 19 des Ventilgliedes
12 und dem Betätigungsglied 17 gebildete freie Raum nimmt eine Feder 20 auf, die mit ihrem einen
Ende das Betätigungsglied 17 gegen ein Anschlagteil Ib des Verstärkergehäuses 1 drückt und sich mit ihrem
anderen Ende am Ventilglied 12 abstützt.
Die axiale Bohrung des Ventilgliedes 12 kann durch entsprechendes Betätigen des Ventilteiles 12Z>
in oder außer Verbindung mit der Druckkammer 14 gebracht werden, wobei gleichzeitig die axiale Bohrung 19 über
einen im Ventilglied 12 vorgesehen-,« radial verlaufenden
Durchlaß 21 mit der Arbeitskamrner 7 in oder
außer Verbindung steht. Die axiale Bohrung 19 kann aber auch mittels einer Ablaufbohrung 22, die das Betätigungsglied
17 in Längsrichtung durchsetzt, mit einem Ausiaß 23 verbunden werden, der zu einem nicht
dargestellten Druckmittelbehälter führt. Die Herstellung bzw. Unterbrechung dieser Verbindung erfolgt
je nachdem, ob das linke Ende 17c des Betätigungsgliedes 17 vom Ventilsitz 18 gelöst bzw. mit diesem
in Berührung gebracht wird.
Es bilden daher der Ventilsitz 18 und das Ende 17c des kleineren Teils 17 b des Betätigungsgliedes 17
zwischen der Arbeitskammer 7 und der Ablaufbohrung 22 ein normalerweise geöffnetes zweites Ventil
18- 17c.
Eine mit einem nicht dargestellten Bremspedal verbundene Stange 24 stützt sich mit ihrem einen Ende
am Betätigungsglied 17 ab und weist dort jinen Durchlaß 25 auf, der die axiale Ablaufbohrung 22 des
Betätigungsgliedes 17 mit dem Auslaß 23 verbindet. W^nn zur Betätigung des beschriebenen Bremskvaftverstärkers
das Bremspedal niedergetreten und dadurch der Bremskraftverstärker aus der Ruhestellung
gemäß Fig. 1 in die Betriebsstellung gebracht wird, wird das Betätigungsglied 17 durch die Stange
24 nach links gemäß Fig. 1 bewegt. Dadurch kommt das linke Ende 17c des Betätigungsgliedes 17 in Anlage
an den Ventilsitz 18, wodurch das normalerweise geöffnete zweite Ventil 18, 17c geschlossen und die
Verbindung der Arbeitskammer 7 mit der Ablaufbohrung 22 unterbrochen wird. Wenn das Betätigungsglied
17 weiter nach links bewegt wird, wird das Ventilated 12 mittels des Ventilsitzes 18 in derselben
Richtung bewegt, wodurch sich das Ventilteil 12 b vom Ventilsitz 10 löst und das normalerweise geschlossene
erste Ventil 10,12f> geöffnet wird. Dadurch wird die
Druckkammer 14 über die axiale Bohrung 19 des Ventilgliedes 12 und dessen radialen Durchlaß 21 mit
der Arbeitskammer 7 verbunden, so daß von der Druckkammer 14 Druckmittel über den Durchlaß 21
in die Arbeitskammer 7 eingeleitet wird. Hierdurch bewegt sich der Arbeitskolben 5 nach linrts, wodurch
der Hauptzylinderkolben 6 des Hauptbremszylinders 3 in der gleichen Richtung betätigt und auf diese
t5 Weise die Bremswirkung ausgeübt wird. Da das Betätigungsglied
17 in seinem den Druck aufnehmenden Teil, das in der Arbeitskammer 7 vorgesehen ist, dem
Druck unterworfen wird, spürt der Fahrer über das
Betätigungsglied 17, die Stange 24 und das Bremspedal eine entsprechende, der weiteren Betätigung des
Bremspedals einen Widerstand entgegensetzende Reaktionskraft.
Wenn das Bremspedal losgelassen wird, wird das Betätigungsglied 17 unter der Wirkung des Druckmittels
und der Feder 20 zurückgedrückt, bis das rechte Ende des Betätigungsgliedes 17 das Anschlagventil
\b des Verstärkergehäuses 1 berührt. Demgemäß entfernt sich auch das Ende 17c des kleineren Teils
17b des Betätigungsgliedes 17 von dem Ventilsitz 18, wodurch über die axiale Bohrung 19 die Verbindung
zwischen der Arbeitskammer 7 und der Ablaufbohrung 22 hergestellt wird. Es wird daher auch der Arbeitskolben
S unter der Wirkung der Rückholfeder 8 und einer weiteren nicht dargestellten Feder, die innerhalb
des Hauptbremszylinders 3 vorgesehen ist und den Kauptzyüiiueikuiueii 6 in seine Äü&gai'ig?>stellung
drängt, so weit nach rückwärts gedruckt, bis der am offenen Ende 5fl des Arbeitskolbens 5 vorgesehene
Ringflansch das Anschlagteil la des Verstärkergehäuses 1 berührt; hierbei wird gleichzeitig das
in der Arbeitskammer 7 enthaltene Druckmittel über den radialen Durchlaß 21, die axiale Bohrung 19 und
die Ablaufbohrung 22 zum Druckmittelbehälter ausgetragen.
Wenn die Druckquelle ausfällt, wird die dem Bremspedal aufgebrachte Betätigungskraft direkt auf
den Hauptbremszylinder 3 übertragen, wobei der Arbeitskolben 5 über das Ventilglied 12 kraftschlüssig
mit dem Betätigungsglied 17 verbunden ist. In dem genannten Fall werden die Stange 24 und das Betätigungsglied
17 zusammen betätigt, worauf das linke Ende 17c des Betätigungsgliedes 17 in Anlage an den
Ventilsitz 18 kommt und dadurch das Ventilglied 12 nach links verschoben wird; sodann kommt das Ende
12 d des Ventilgliedes 12 in Berührung mit dem geschlossenen Ende 5b des Arbeitskolbens 5, wodurch
letzterer betätigt wird.
Da entweder der Zwischenraum zwischen dem Ende 17c des Betätigungsgliedes 17 und dem Ventilsitz
18 oder der Zwischenraum zwischen dem Ende 12d des Ventilgliedes 12 und dem geschlossenen Ende
Sb des Arbeitskolbens 5 außerordentlich klein ist, ist
auch der bei einem Ausfall der Druckquelle durchzuführenden Leerhub klein.
Die auf das Ventilglied 12 einwirkende Feder 13 muß im übrigen selbst dann, wenn der Arbeitskolben
5 den Hauptzylinderkolben 6 betätigt, d. h. selbst dann, wenn der Ar'jeitskolben 5 maximal ausgefahren
ist. eine ausreichend große Federkraft aufweisen, um das Ventilglied 12 wieder in die Ventilschließrichtung
drücken und den Verschiebewiderstand der zwischen dem Deckel 11 und dem Ventilglied 12 vorgesehenen
Dichtung überwinden zu können. Da diese Dichtung, beispielsweise ein Dichtring, einen vergleichsweise
großen Durchmesser aufweist und auch der Innendruck in der Druckkammer 14 beträchtlich hoch ist,
ist ebenfalls der Verschiebewiderstand hoch. Dies hat auch eine relativ große Federkraft der Feder 13 zur
Folge, insbesondere dann, wenn sich der beschriebene Bremskraftverstärker in der Ruhestellung gemäß
Fig. 1 befindet. Dies führt auch dazu, daß für den Fahrer die zum Verschieben des Ventilgliedes 12 gegen
die Wirkung der Feder 13 erforderliche Betätigungskraft nachteilig vergrößert wird.
Unter der Annahme, daß S1 = die wirksame QuerschnittsflächedesVentilteilesl2b,daß
S2 = die wirksame Querschnittsfläche des den Deckel 11 durchsetzenden
Teiles des Ventilgliedes 12 und daß S, < S2,
wirkt die Kraft Fp = (S1 - S2) x (Druck P in der
Druckkammer 14) auf das Ventilglied 12 und drückt
S dieses in eine Richtung, in der das erste Ventil 10, 12b geöffnet wird. Je mehr daher die Kraft F der Feder
13 der vorerwähnten Kraft Fp entspricht, um so mehr wird auch die zum anfänglichen Verschieben des
Ventilgliedes 12 erforderliche Betätigungskraft in erwünschter Weise verkleinert.
Bei der abgewandelten Ausführungsform nach Fig. 2 besteht das Verstärkergehäuse 1 aus zwei Gehäuseteilen
Γ, 1". Hierbei weist das Gehäuseteil Γ in seinem zur Kupplung mit dem Gehäuseteil 1" dienenden
Teil eine mit der Bohrung 9 verbundene Bohrung 31 auf. Das Gehäuseteil 1" besitzt ein vorstehendes
Teil 32 kleineren Durchmessers, das sich in die
I UIIg
und der Bohrung 31 den Durchlaß 16 beläßt, durch
ao den Druckmittel zur Druckkammer 14 geleitet wird.
Das vorstehende Teil 32 dient mit seinem Ende als Ventilsitz 10. Der Deckel 11, der vom Ventilglied 12
durchsetzt wird, ist einstückig mit dem Gehäuseteil Γ ausgebildet.
Das Ventilglied 12 und das Betätigungsglied 17 sind nicht ineinander verschieblich angeordnet, sondern
liegen ki <ixial fluchtend hintereinander. Der Ventilsitz
18 ist am Ende 17c des Betätigungsgliedes 17 vorgesehen, so daß ein entsprechend ausgebildetes Ende
12g des Ventilgliedes 12 in Anlage an den Ventilsitz 18 kommen kann oder sich von diesem entfernt und
hierdurch das normalerweise geöffnete zweite Ventil gebildet wird, mittels dem die Verbindung zwischen
der Arbeitskammer 7 und der Ablaufbohrung 22 unterbrochen werden kann. Die auf das Betätigungsglied
17 wirkende Feder 20 ist zwischen der Schulter la" des Gehäuseteiles 1" und dem Betätigungsglied 17
angeordnet.
Aus alledem ergibt sich, daß die Ausführungsform gemäß Fig. 2 eine noch praktischere Konstruktion als
die zuvor beschriebene Ausführungsform darstellt. Bei der gegenüber Fig. 2 abgewandelten Ausführungsform
nach Fig. 3 ist das normalerweise geöffnete und die Arbeitskammer 7 mit der Ablaufbohrung 22
verbindende zweite Ventil 18, 17c durch das Ende 17c des Betätigungsgliedes 17 und den elastischen
Ventilsitz 18 gebildet, der im rechten Ende 12a des Ventilgliedes 12 imgeordnet ist. Das normalerweise
geschlossene erste Ventil 10, 12b, über das die Arbeitskammer
7 mit der Druckkammer 14 verbii.Jbar ist, wird durch den am Ende des Führungsteiles 4 vorgesehenen
Ventilsitz 10 und durch das Ventilteil 12b gebildet, das arrr Ventilglied 12 vorgesehen ist.
Bei der ebenfarrs gegenüber Fig. 2 abgewandelten A usf ührungsform gemäß F i g. 4 ist das normalerweise geöffnete zweite Ventil von dem durch das Ende des Betätigungsgliedes 17 gelagerten Ventilsitz 18' und von dem Ende 12g des Ventilgliedes 12 gebildet, jedoch besteht der Ventilsitz 18' nicht aus elastischem Material. Das normalerweise geschlossene erste Ventil 10,12b ist durebdas am Ventilglied 12 vorgesehene Ventilteil 12 b und den Ventilsitz 10 gebildet, der am linken Ende eines Freikolbens 33 vorgesehen ist. Di« nach links erfolgende Bewegung des Freikolbens 33
Bei der ebenfarrs gegenüber Fig. 2 abgewandelten A usf ührungsform gemäß F i g. 4 ist das normalerweise geöffnete zweite Ventil von dem durch das Ende des Betätigungsgliedes 17 gelagerten Ventilsitz 18' und von dem Ende 12g des Ventilgliedes 12 gebildet, jedoch besteht der Ventilsitz 18' nicht aus elastischem Material. Das normalerweise geschlossene erste Ventil 10,12b ist durebdas am Ventilglied 12 vorgesehene Ventilteil 12 b und den Ventilsitz 10 gebildet, der am linken Ende eines Freikolbens 33 vorgesehen ist. Di« nach links erfolgende Bewegung des Freikolbens 33
ist aufgrund eines elastischen Elementes 34 einer Re
aktionskraft unterworfen. Eine durch das rechte Endt des Freikolbens 33 und das Gehäuseteil 1" gebildet«
Kammer 35 steht mit der axialen Bohrung 19 in Ver
bindung, weswegen normalerweise das elastische Element
34 durch den Druck der Arbeitskammer 7 zusammengedrückt und dadurch das Ventilteil Hh
gegen den Ventilsitz 10 gepreßt wird. Auf diese Weise ist das erste Ventil 10, 12b normalerweise geschlossen.
Bf !,den zuvor beschriebenen Ausführungsformen
wird das Vcntilteil 12fr zur Schaffung eines Druckgleichgewichtes nach rechts bewegt, wobei das jeweils
vorgesehene elastische Element zusammengedrückt und hierdurch das Ventil 10, 12b geschlossen wird.
Demgegenüber drückt bei der Ausführungsform gemäß Fig. 4 der Freikolben 33 das elastische Element
34 zusammen und bewegt dieses nach links, wodurch das Ventil 10, 12b geschlossen wird. Wie aus Fig. 4
ersichtlich, sind im übrigen noch Dichtungen 36. 37 vorgesehen, mittels denen auf beiden Seiten des Frei-
kolbcns 33 unterschiedliche Druckaufnahmeflächen gebildet sind.
Hei der gegenüber F-"ig. 4 abgewandelten Ausführungsform
nach Fig. 5 nimmt die durch die rechte Seite des Freikolbens 33 begrenzte Kammer 35 ebenfalls
den Druck der Arbeitskammer 7 auf, jedoch ist nicht ein elastisches Element an der linken Seite des
Freikolbens 33 angeordnet, sondern es ist eine Kammer 38 gebildet, die den Druck vom Druckmittcleinlaß
15 aufnimmt. Die Kammer 35 enthält eine F3ruckfedcr
39, die den in der Kammer 35 herrschenden Druck in seiner Wirkung unterstützt. Dies bedeutet,
daß die zuvor durch das elastische Element 34 bewirkte axiale Bewegung des Ventilsitzes 10 nunmehr
über die Druckdifferenz zwischen den Kammern 35, 38 und die Reaktionskraft der Feder 39 erreicht wird.
Hier/u 5 I)UiU Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Hydraulischer Bremskraftverstärker für Kraftfahrzeuge, derein mit einem Hauptbremszylinder verbundenes Verstärkergehäuse aufweist, das einen zum Hauptbremszylinder koaxialen und mit diesem gegen die Wirkung einer Rückholfeder kraftschlüssig verbindbaren, auf einer vom Hauptzylinderkolben abgewandten Fläche vom Druck einer Arbeitskammer beaufschlagten Arbeitskolben, eine mit einer Druckquelle in Verbindung stehende Druckkammer sowie ein in einer Bohrung des Gehäuses geführtes, mit einer zu einem Druckmittelbehälter führenden Ablaufbohrung versehenes Betätigungsglied enthält, wobei die Verbindung Arbeitskammer/Druckkammer von einem ersten, normalerweise geschlossenen Ventil und die Verbindung Arbeitskammer/ Ablaufbohrung von einem zweiten, normalerweise geöffneten Ventil steuerbar ist und ein in die Arbeitskammer ragendes, gegen die Kraft einer Feder durch das Betätigungsglied bewegbares, beiden Ventilen gemeinsames Ventilglied vorgesehen ist und wobei ferner bei Ausfall der Druckquelle der Arbeitskolben durch das Betätigungsglied verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet,a) daß das Verstärkergehäuse (1) ein in Richtung zum Haupizylinderkolben (6) hin vorstehendes ^ührungsteil (4) aufweist, auf dessen Außenumfang der taf>enförmig ausgebildete Arbeitskolben (5) teleskopartig geführt ist, wobei die Arbeitskammer (7) zwischen der Stirnseite des Führungsteiles (4) und dem Arbeitskolben (5) gebildet ist,b) daß die Rückholfeder (8) den Außenumfang des tassenförmigen Arbeitskolbens (5) umgibt und sich mit ihrem einen Ende an einem am offenen Ende (5a) des Arbeitskolbens (5) vorgesehenen Ringflansch abstützt,c) daß das Ventilglied (12) in einer Bohrung (9) des Verstärkergehäuses (1) angeordnet ist und eine axiale Bohrung (19) aufweist, über die bei geöffnetem ersten Ventil (10, Ub) die Arbeitskammer (7) mit der Druckkammer (14) verbindbar ist, wobei die Druckkammer (14) einerseits vom Außenumfang des Ventilgliedes (12) und andererseits von der Bohrung (9) des Verstärkergehäuses (1) begrenzt ist, undd) daß der Arbeitskolben (5) bei Ausfall der Druckquelle über das Ventilglied (12) mit dem Betätigungsglied (17) kraftschlüssig verbindbar ist.
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