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DE2147922C3 - Spritzgießform zur Fertigung von Rohren aus Spritzgußmaterial - Google Patents

Spritzgießform zur Fertigung von Rohren aus Spritzgußmaterial

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DE2147922C3
DE2147922C3 DE2147922A DE2147922A DE2147922C3 DE 2147922 C3 DE2147922 C3 DE 2147922C3 DE 2147922 A DE2147922 A DE 2147922A DE 2147922 A DE2147922 A DE 2147922A DE 2147922 C3 DE2147922 C3 DE 2147922C3
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Spritzgießform der durch den Oberbegriff des Anspruchs 1 gekennzeichneten Gattung.
Für eine einfache Steckverbindung bei Rohren ist es !häufig erforderlich, daß die Rohre mit von innen nach außen gerichteten Sicken ausgestattet werden. Bei metallischen Rohren bereitet dies kaum Schwierigkeiten, da es Vorrichtungen gibt, mit denen man die Sicken auf einfache Weise roilen kann. Bei Kunststoffrahmen hingegen ist dies nicht ohne weiteres möglich, da solche Rohre erst wieder erhitzt werden müssen, was wertvolle Zeit und Energie kostet, ganz abgesehen davon, daß das Erzeugen der Sicken auf jeden Fall weitere Arbeitsgänge erforderlich macht. Für das Einformen von Sicken im Zuge der Herstellung von Rohren durch Spritzgießen ist bereits eine Vorrichtung bekannt (DT-Gbm 18 99 588), bei der ein Kernstück aus acht keilförmigen Einzelsegmenten besteht, die bei Radialverschiebung nach außen einen geschlossenen Innenring bilden. Diese Segmente sind zwischen zwei Scheiben geführt und würden ihrer Funktion vollauf genügen, wenn die Einzelsegmente nach dem Spritzgießvorgang wieder einzeln einziehbar wären. Bei der Vorrichtung wird jedes zweite Segment zwangsgeführt und somit sicher in die Ausgangslage zurückgeholt, während die jeweils zwischengeoidneten Segmente von Flachfeuern zurückgedrückt werden sollen. Abgesehen davon, daß diese Flachfedern im Laufe der Zeit brechen und ihre Funktion nicht mehr ausüben können, sind die Einzelsegmente durch den hohen Erstellungsdruck in der Sicke recht festgeklemmt, so daß die Flachfedern das Zurückdrücken der nicht zwangsgeführten Einzelsegmente oft nicht bewirken können.
Es ist ferner eine Vorrichtung zum Erstellen von Sikken bekannt (FR-PS 13 44 185), bei der schwenkbar gelagerte Einzelsegmente durch einen zentralen Stempe nach außen gedrückt werden oder radial beweglich! Segmente an schräg zur Vorrietuungsachse verlaufen den Trägern geführt sind, 4ie aber nach erfolgter Ferti gung vom Stempel oder dw Sehrägflächen der Träge nur freigegeben werde» und dann mittels kleiner Fe dem in ihre Ausgangslage zurückzudrücken sind. Di< kleinen Federn vermögen aber Verkantungen und Ver klemmungen der einzelnen Segmente nicht zu überwin den und drücken dann die Segmente nicht in ihre Aus gsngsstellung zurück.
Demgegenüber ist es Aufgabe der vorliegenden Er findung, eine Vorrichtung zu schaffen, bei der ein funk tionssicherer Ablauf während der Herstellung vor Rohren mit angeformten Sicken durch Spritzgießen ge währleistet ist. Die Vorrichtung soll in ihrem Aufbai möglichst einfach sein, trotzdem eine schnelle Ferti gung zulassen. Außerdem soll sich die Vorrichtung ir einem wirtschaftlich tragbaren Rahmen bewegen, keinem vorzeitigen Verschleiß unterliegen und auch in de» Bedienung einfach sein. Schließlich besteht die Forderung, daß sie mil einem geringen Zeitaufwand auf andere Abmessungen der Rohre und der Sicken umstellbar ist.
Dieses Ziel wird nach der Erfindung bei einer Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 dadurch erreicht, daß die Segmente mit dem kleineren Zentriwinkel an schräg zur Vorrichtungsachse verlaufende!; Auslegern geführt sind und die jeweils aneinanderliegenden Flanken der Segmente durch hinterschnittene Gleitführungen miteinander verbunden sind. Durch die besondere Ausbildung der Flanken und das gegenseitige Ineinandergreifen werden die Segmente alle gleichzeitig verschoben, wenn bereits ein einziges Segment nach innen oder außen gedrückt wird. Damit sind alle Segmente zwangsgeführt und bei dem Zurückziehen in den Innenteil aus der geformten Sicke kann kein Segment mehr hängenbleiben. Selbst wenn Verklemmungen auftreten sollten, werden diese durch die Zwangsführung überwunden. Der geforderte Funktionsablauf ist damit gesichert und die Vorrichtung kann durch die besondere Ausbildung sehr schnell gefahren werden. Die Danken sind dabei in einer Winkelstellung angeordnet, durch die keine langen Kraftwege notwendig sind und bei denen trotzdem Reibungsverluste weitgehend vermieden sind.
Zur Bewegung dienen die schräg verlaufenden Ausleger, die außerdem hinterschnittene Nasen aufweisen, mit denen sie das Segment jeweils zusätzlich von innen nochmals erfassen, wenn das Segment in der Spritzgießstellung steht. Hiermit ergibt sich eine sehr steife Ausbildung im ausgefahrenen Zustand, was sich recht positiv für die Toleranzhaltung beim Spritzvorgang auswirkt; denn es sind erhebliche Drücke zu überwinden. Durch diesen bevorzugten Halt sind die Segmente in ihrer Führung kaum einem Verschleiß unterworfen, so daß eine lange Lebensdauer gewährleistet ist.
Da nur jedes zweite Segment von den Auslegern radial verschoben wird, ist nach der Erfindung vorgesehen, daß die Segmente mit dem größeren Zentriwinkel mit zur Formachse parallelen Langlöchern versehen sind, durch die für die zusätzliche radiale Gleitführung Bundschrauben greifen, welche die Scheiben verbinden. Damit werden auch die übrigen Segmente in einfacher Weise genau geführt und garantieren für einen exakt ausformenden Kern, dessen Segmente einfach, leicht und exakt verstellbar sind, so daß Verkantungen, die einen erhöhten Kraftaufwand erfordern würden, ausee-
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schlossen erscheinen. Außerdem wird durch diese besondere Zwangsführung und zusätzliche Halterung die Forderung der Funktionssicherheit und Langlebigkeit unterstützt
Schließlich ist nach der Erfindung vorgesehen, daß die durch die Segmente mit dem kleinen Zentriwinkel greifenden Ausleger im Querschnitt rechteckig ausgebildet sind und mit einem Ende an einer axial beweglichen Aufnahmeplatte befestigt sind. Durch diese Bauart werden beim axialen Verschieben der Aufnahmeplatte durch die Ausleger alle Segmente auf einfache Weise von innen nach außen bzw. von außen nach innen bewegt, ohne daß dazu hohe Kräfte erforderlich wären. Mit der vorgeschlagenen Frofilierung der Ausleger ergibt sich eine gute und genaue Führung der Segmente, die Bewegungsschwierigkeiten vermeidet. Dies ist um so wichtiger, weil im Spritzgußverfahren sehr hohe Drücke auf den Segmenten lasten und auf längere Zeit gesehen die gute Führung erhalten bleiben soll. ao
In der Zeichnung ist die Erfindung nun an Hand eines Ausführungsbeispiels veranschaulicht. Es zeigt
Fig. 1 einen Schnitt durch die erfindungsgemäße Vorrichtung längs der Linie I-l der F i g. 2,
F i g. 2 einen Schnitt längs der Linie 11-11 der F i g. 1, as
Fig.3 die eine Hälfte des Schnittes längs der Linie IH-III der F ig. 2 und
F i g. 4 den Bereich gemäß F i g. 3, wobei der innere Teil der Vorrichtung in Entformungsstellung steht.
Wie besonders die F i g. 1 und 2 erkennen lassen, ist die Vorrichtung 1 mit einem Formring 2 ausgestattet, der aus vier großen Segmenten 3 und vie; kleineren Segmenten 4 besteht. Alle Segmente $sind keilförmig gestaltet und weisen außen eine Wulst 5 auf, die dem gewünschten Sickenquerschnitt entspricht.
Die F i g. 2 zeigt in ihrer unteren Hälfte, daß die Segmente 3, 4 in ihrer radial nach außen gefahrenen Stellung einen Ring bilden, während die obere Hälfte erkennen läßt, daß die Wulst 5 bzw. die Segmente 3, 4, auch zurückgezogen werden können. Dies ist dadurch ermöglicht, daß die Segmente 3, 4 an ihren einander zugekehrten Flanken 6, 7 mit hakenartigen Hinterschneidungen ineinanderfassen, so daß beim radialen Einziehen der kleineren keilförmig gestalteten Segmente 4 diese die größeren Segmente 3 zwangläufig mit nach innen nehmen. Auf jeden Fall sind die Zentriwinkel, den die Flanken 7 der Keilsegmente 4 miteinander einschließen, wesentlich kleiner als die von den Flanken 6 eingeschlossenen Zentriwinkel der Segmente 3.
Zur axialen Führung der Segmente 3, 4 liegen diese zwischen zwei Scheiben 8, 9, die über Bundschrauben 10 (vgl. F i g. 2 und 3) fest miteinander verbunden sind. Diese Bundschrauben 10 durchsetzen achsparallele Langlöcher 11 der Segmente 3, so daß diese ein radiales Bewegungsspiel haben.
Die Scheibe 8, die in ihrem Durchmesser der lichten Weite der zu fertigenden Rohre entspricht und ein Kopfstück bildet, geht in einen Auslegerbolzen 12 über, der einen Vierkantquerschnitt hat. Damit die Segmente 3,4 nicht verspannt werden, ist der Auslegerbolzen bei 13 abgesetzt, d.h. die Seheibe 9 findet an dem Absatz 13 ein festes Widerlager.
Außerdem ist erkennbar, dal.i der Aiislcgerbolzcn 12 eine tiefe Bohrung 14 aufweist, in die ein Kühlmittelrohr 15 mit Anschlußstück 16 eingreift.
Auf dem Auslegerbolzen 12 ist eine Aufnahmeplatte 17 drehsicher, aber axial verschiebbar gelagert, die als Träger für Schieberteile 18 dient Diese Schieberteile
18 weisen zur Achse hin geneigte Ausiger 19 auf, die einen rechteckigen Querschnitt haben und in entsprechende Ausnehmungen 20 der Segmente 4 eingreifen. Die Aufnahmeplatte 17 kann sich zwischen einem Stellring 21 und der Scheibe 9 bewegen, so daß die Ausleger
19 die aus der Fi g. 1 ersichtlichen Stellungen einnehmen können und dadurch die Segmente 4 nach innen ziehen bzw. nach außen drücken. Zur besseren Führung der Aufnahmeplatte 17 sind rcoch Führungsbolzen 22 vorgesehen.
Zum Bewegen der Aufnahmeplatte 17 dienen weitere Führungsbolzen 23, die in eine mit der Aufnahmeplatte 17 verbundene Platte 24 eingreifen. Die freien Enden der Führungsbolzen 23 sind an eine Spannplatte 25 angeschlossen, die ihrerseits unter dem Einfluß eines Hydraulikzylinders oder einer sonstigen Kraftquelle stehen kann.
Wie insbesondere der F i g. 1 zu entnehmen ist, stellt die Scheibe 8 mit dem Auslegerbolzen 12 den tragenden Teil der beweglichen Teile der Vorrichtung 1 dar. Um diese Einheit als einheitliches Ganzes verwenden zu können und um außerdem das Anpassen der Vorrichtung an die verschiedenen Rohr- und Sickenquer schnitte zu ermöglichen, ist die Einheit in zwei Schalenhälften 26, 27 eingesetzt, die mix Schrauben 28, 29 gegeneinander verspannbar sind. Außerdem ist ein rückwärtiger Deckel 30 zur einfacheren Montage vorhanden; er könnte auch den Schalen angehören. Der Dekkel stützt das freie Ende des Auslegerbolzen 12 in einer Buchse 31 ab. Außerdem sind in dem Deckel 30 Führungen 32 zu erkennen, welche der Abstützung der Führungsbolzen 23 dienen. Nach vorn ist die Einheit mit Sicherungsplatten 33 festgelegt, die über Schrauben 34 mit den Schalenhälften 26. 27 lösbar verbunden sind. In die Innenmantelfläche 35 der Schalenhälften 26, 27 sind Nuten 36 eingearbeitet, welche Sicherungskeile 37 aufnehmen, die den in F i g. 3 gezeigten Abstand a zwischen der Scheibe 9 und der Aufnahmeplattc 17 halten wenn die Scheibe 8 mit dem Auslegerbolzen 12 nicht ir ihrer Endstellung für den Spritzvorgang steht. Ander« ausgedrückt bedeutet dies, daß die Sicherungskeile 37 garantieren, daß die Segmente 4 erst ausgefahren werden können, wenn der innere Bewegungsteil der ge samten Vorrichtung axial in die Spritzstellung verschoben ist. Die Sicherungskeile 37 fassen mit einem haken förmigen Ende 38 in eine Aussparung 39 der Scheibe 9 welche mit einer dünnen Scheibe 40 abgedeckt ist.
In Fig.4 sieht man, wie der innere verschiebbare Teil der Vorrichtung 1 zum Ausstoßen des erstellter Rohres zurückgefahren ist und die Sicherungskeile 3> den notwendigen Abstand a einhalten.
Die Vorrichtung arbeitet nun '.vie folgt:
Angenommen die Vorrichtung steht in der Positior gemäß F i g. 1 untere Hälfte, dann fährt lediglich noch der nicht dargestellte Außenmantel über die Scheibe f und die Segmente 3, 4 bis an die Schalenhälften 26, 2/ und der Spritzvorgang kann beginnen. Nach dem Erstarren des Rohres fährt die Hydraulik die Spannplatte 25 und den Führungsbolzen 33 zurück und zieht dabei die Aufnahmeplatte 17 und schließlich die Schieberteile 18 mit den geneigten Auslegern 19 zurück. Dadurch werden tut; Segmente 3 und 4 radial zusammengezogen und kommen in die Stellung gemäß F i g. 1 obere Hälfte b/w. der F i g. 5. Die Hydraulik zieht die Führungsbolzen 23 dann weiter zurück und durch den Stellring 21 einerseits und die Fülvungsbolzen 22 andererseits werden die Scheibe 8 mit dem Auslegerbolzen 12 und
die Scheibe 9 mit allen Teilen, die dazwischen sitzen, in die Vorrichtung mit hineingezogen, und das aufgespritzte Rohr wird dabei abgestoßen. Bei diesem Rücktransport hebt sich der Sicherungskeil 37 aus seiner vertieften Nut 36a, schiebt sich in die Aussparung 41 der Aufnahmeplatte 17 und sichert damit den Abstand a zwischen der Aufnahmeplatte 17 und der Scheibe 9.
Nachdem das erstellte Rohr ausgestoßen ist, fährt die Hydraulik mit dem inneren Teil der gesamten Vorrichtung wieder vor. Die Platte 9 schiebt sich dabei bis an die Sicherungsplatten 33, und in diesem Augenblick erreicht der Keil 37 wieder seine vertiefte Nut 36a und gibt für die Aufnahmeplatte 17 den Weg frei zum wei teren Vorschub bis an die Scheibe 9. Bei dem weiteret Vorschieben der Aufnahmeplalte 17 längs des Weges , bis an die Scheibe 9 werden die Segmente 3 und 4 mit tcls der Schieberteile 18 bzw. ihrer Ausleger 19 in du ausgefahrene Stellung gebracht und der nächste Spritz Vorgang kann, nach dem der Außenmantel wiede übergezogen ist, erfolgen.
Daß mit dieser Vorrichtung die unterschiedlichste Rohrformen und die verschiedensten Sicken mit weil gehend beliebiger Größe erstellt werden können, bc darf keiner besonderen Erwähnung.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Spritzgießform zur Fertigung von Rohren aus Spritzgußmaterial, die im Mantel nach außen gerichtete Sicken aufweisen, wobei zwischen zwei Scheiben zur Bildung der Sicke ein innerer Formring mit durch Verstellmittel radial verstellbaren keilförmigen Einzelsegmenten vorgesehen ist, die abwechselnd einen großen und einen kleinen Zen- to triwinkel aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmente (4) mit dem kleineren Zentriwinkel an schräg zur Vorrichtungsachse verlaufenden Auslegern (19) geführt sind und die jeweils aneinanderliegenden Flanken (6, 7) der Segmente (3.4) durch hinterschnittene Gleitführungen miteinander verbunden sind.
2. Spritzgießform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Segn.ente (3) mit dem größeren Zentriwinkel mit zur Formachse parallelen »o Langlöchern (11) versehen sind, durch die für die zusätzliche radiale Gleitführungen Bundschrauben (10) greifen, welche die Scheiben (8.9) verbinden.
3. Spritzgießform nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Segmen- as te (4) mit dem kleineren Zentriwinkel greifenden Ausleger (19) im Querschnitt rechteckig ausgebildet sind und mit einem·Ende an einer axial beweglichen Aufnahmeplatte (17) befestigt sind.
30
DE2147922A 1971-09-25 1971-09-25 Spritzgießform zur Fertigung von Rohren aus Spritzgußmaterial Expired DE2147922C3 (de)

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