DE19928424A1 - Substituierte Benzimidazole - Google Patents
Substituierte BenzimidazoleInfo
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Abstract
Verbindungen der Formel I DOLLAR F1 eignen sich zur Herstellung von Arzneimitteln zur Prophylaxe und Therapie von Erkrankungen, an deren Verlauf eine verstärkte Aktivität von NF¶K¶B beteiligt ist.
Description
Die Erfindung betrifft neue substituierte Benzimidazole, Verfahren zu ihrer Herstellung
und Verwendung derselben als Arzneimittel.
In der Anmeldung WO 94/12478 werden Benzimidazolderivate beschrieben, die die
Blutplättchen-Aggregation inhibieren.
NFκB ist ein heterodimerer Transkriptionsfaktor, der eine Vielzahl von Gene aktivieren
kann, die unter anderen für proinflammatorische Cytokine wie IL-1, IL-2, TNFα oder IL-6
kodieren. NFκB liegt im Cytosol von Zellen komplexiert mit seinem natürlich
vorkommenden Inhibitor IκB vor. Die Stimulation von Zellen, beispielsweise durch
Cytokine, führt zur Phosphorylierung und anschließenden proteolytischen Abbau von
IκB. Dieser proteolytische Abbau führt zur Aktivierung von NFκB, das anschließend in
den Kern der Zelle wandert und dort eine Vielzahl von proinflammatorischen Genen
aktiviert.
In Erkrankungen wie Rheumatoider Arthritis (bei der Entzündung), Osteoarthritis,
Asthma, Herzinfarkt, Alzheimer-Erkrankung oder Arteriosklerose ist NFκB über das
normale Maß hinaus aktiviert. Die Hemmung von NFκB ist auch in der Krebstherapie
von Nutzen, da sie dort zur Verstärkung der Cytostatika-Therapie eingesetzt wird. Es
konnte gezeigt werden, daß Arzneimittel wie Glucocorticoide, Salicylate oder Goldsalze,
die in der Rheumatherapie eingesetzt werden, an verschiedenen Stellen in die NFκB-
aktivierende Signalkette inhibierend eingreifen oder direkt mit der Transkription der
Gene interferieren.
Der erste Schritt in der genannten Signalkaskade ist der Abbau von IκB. Diese
Phosphorylierung wird durch die spezifische IκB-Kinase reguliert. Bisher sind keine
Inhibitoren bekannt, die spezifisch IκB-Kinase inhibieren.
In dem Bestreben, wirksame Verbindungen zur Behandlung von Rheumatoider Arthritis
(bei der Entzündung), Osteoarthritis, Asthma, Herzinfarkt, Alzheimer-Erkrankung,
Krebserkrankungen (Potenzierung von Cytotoxica-Therapien) oder Arteriosklerose zu
erhalten, wurde nun gefunden, daß die erfindungsgemäßen Benzimidazole starke und
sehr spezifische Inhibitoren der IκB-Kinase sind.
Die Erfindung betrifft daher die Verbindung der Formel I
und/oder eine stereoisomere Form der Verbindung der Formel I und/oder ein
physiologisch verträgliches Salz der Verbindung der Formel I, wobei
einer der Substituenten R1, R2, R3 und R4 für einen Rest der Formel II steht,
worin
D für -C(O)-, -S(O)- oder -S(O)2- steht,
R8 für Wasserstoffatom oder (C1-C4)-Alkyl steht,
R9 für
D für -C(O)-, -S(O)- oder -S(O)2- steht,
R8 für Wasserstoffatom oder (C1-C4)-Alkyl steht,
R9 für
- 1. charakteristischen Rest einer Aminosäure,
- 2. Aryl, unsubstituiert oder substituiert,
- 3. Heteroaryl mit 5 bis 14 Ringgliedern, unsubstituiert oder substituiert,
- 4. Heterocyclus mit 5 bis 12 Ringgliedern, unsubstituiert oder substituiert,
- 5. (C1-C6)-Alkyl, gerade oder verzweigt, welcher ein- oder zweifach
unabhängig voneinander substituiert ist durch
- 1. 5.1 Aryl, unsubstituiert oder substituiert,
- 2. 5.2 Heteroaryl mit 5 bis 14 Ringgliedern, unsubstituiert oder substituiert,
- 3. 5.3 Heterocyclus mit 5 bis 12 Ringgliedern, unsubstituiert oder substituiert,
- 4. 5.4 -O-R11,
- 5. 5.5 = O,
- 6. 5.6 -SO-R11,
- 7. 5.7 -SO2-R11,
- 8. 5.8 -S-R11,
- 9. 5.9 -N(R11)2 oder
- 10. 5.10. (C3-C6)-Cycloalkyl, worin
R11
- a) Wasserstoffatom,
- b) (C1-C6)-Alkyl, worin Alkyl unsubstituiert oder durch Aryl, Heteroaryl mit 5 bis 14 Ringgliedern oder Heterocyclus mit 5 bis 12 Ringgliedern substituiert ist,
- c) Aryl
- d) Heteroaryl mit 5 bis 14 Ringgliedern oder
- e) Heterocyclus mit 5 bis 12 Ringgliedern bedeutet und im Fall des (R11)2 unabhängig voneinander die Bedeutung von a) bis e) für R11 hat oder
- f) (C1-C4)-Alkyl, welches gerade oder verzweigt ist, steht,
R10
für
- 1. -O-R11 oder
- 2. -N(R11)2, steht, oder
R8
und R9
bilden zusammen mit dem Stickstoff- und Kohlenstoffatom, an das sie
jeweils gebunden sind, einen heterocyclischen Ring der Formel IIa,
worin D und R10 wie in Formel II definiert sind,
A für Stickstoffatom oder den Rest -CH2- steht,
B für Sauerstoffatom, Schwefelatom, Stickstoffatom oder den Rest -CH2- steht,
X für Sauerstoffatom, Schwefelatom, Stickstoffatom oder den Rest -CH2- steht,
Y fehlt oder für Sauerstoffatom, Schwefelatom, Stickstoffatom oder den Rest -CH2- steht, oder
X und Y zusammen einen Phenyl-, 1,2-Diazin-, 1,3-Diazin- oder einen 1,4-Diazinrest bilden,
wobei das durch N, A, X, Y, B und Kohlenstoffatom gebildete Ringsystem nicht mehr als ein Sauerstoffatom enthält, X nicht Sauerstoffatom, Schwefelatom oder Stickstoffatom darstellt, wenn A Stickstoffatom ist, nicht mehr als ein Schwefelatom enthält, 1, 2, 3 oder 4 Stickstoffatome enthält und
wobei nicht gleichzeitig ein Sauerstoff- und Schwefelatom vorkommen,
wobei das durch N, A, X, Y, B und Kohlenstoffatom gebildete Ringsystem unsubstituiert ist oder ein- bis dreifach unabhängig voneinander substituiert ist durch
A für Stickstoffatom oder den Rest -CH2- steht,
B für Sauerstoffatom, Schwefelatom, Stickstoffatom oder den Rest -CH2- steht,
X für Sauerstoffatom, Schwefelatom, Stickstoffatom oder den Rest -CH2- steht,
Y fehlt oder für Sauerstoffatom, Schwefelatom, Stickstoffatom oder den Rest -CH2- steht, oder
X und Y zusammen einen Phenyl-, 1,2-Diazin-, 1,3-Diazin- oder einen 1,4-Diazinrest bilden,
wobei das durch N, A, X, Y, B und Kohlenstoffatom gebildete Ringsystem nicht mehr als ein Sauerstoffatom enthält, X nicht Sauerstoffatom, Schwefelatom oder Stickstoffatom darstellt, wenn A Stickstoffatom ist, nicht mehr als ein Schwefelatom enthält, 1, 2, 3 oder 4 Stickstoffatome enthält und
wobei nicht gleichzeitig ein Sauerstoff- und Schwefelatom vorkommen,
wobei das durch N, A, X, Y, B und Kohlenstoffatom gebildete Ringsystem unsubstituiert ist oder ein- bis dreifach unabhängig voneinander substituiert ist durch
- 1. 1.1. (C1-C8)-Alkyl, unsubstituiert oder ein- oder zweifach substituiert
durch
- 1. 1.1.1 -OH,
- 1. 1.2. (C1-C8)-Alkoxy,
- 2. 1.3. Halogen,
- 3. 1.4. -NO2,
- 4. 1.5. -NH2,
- 5. 1.6. -CF3,
- 6. 1.6. -OH,
- 7. 1.7 Methylendioxy,
- 8. 1.8 -C(O)-CH3,
- 9. 1.9. -CH(O),
- 10. 1.10. -CN,
- 11. 1.11. -COOH,
- 12. 1.12. -C(O)-NH2,
- 13. 1.13. (C1-C4)-Alkoxycarbonyl,
- 14. 1.14. Phenyl,
- 15. 1.15. Phenoxy,
- 16. 1.16. Benzyl,
- 17. 1.17. Benzyloxy oder
- 18. 1.18. Tetrazolyl, oder
R9
und R10
bilden zusammen mit den Kohlenstoffatomen, an das sie jeweils
gebunden sind, einen heterocyclischen Ring der Formel IIc,
worin D, R8 und R11 wie in Formel II definiert sind,
T für Sauerstoffatom, Schwefelatom, Stickstoffatom oder den Rest -CH2- steht,
W für Sauerstoffatom, Schwefelatom, Stickstoffatom oder den Rest -CH2- steht,
V fehlt oder für Sauerstoffatom, Schwefelatom, Stickstoffatom oder den Rest -CH2- steht, oder
T und V oder V und W zusammen einen Phenyl-, 1,2-Diazin-, 1,3-Diazin oder einen 1,4-Diazinrest bilden,
wobei das durch N, T, V, W und zwei Kohlenstoffatome gebildete Ringsystem nicht mehr als ein Sauerstoffatom, nicht mehr als ein Schwefelatom und 1, 2, 3 oder 4 Stickstoffatome enthält, wobei nicht gleichzeitig ein Sauerstoff- und Schwefelatom vorkommt, und wobei das durch N, T, V, W und zwei Kohlenstoffatome gebildete Ringsystem unsubstituiert ist oder ein- bis dreifach unabhängig voneinander substituiert ist durch die oben unter 1.1. bis 1.18. definierten Substituenten, und
die jeweils anderen Substituenten R1, R2, R3 und R4 unabhängig voneinander für
T für Sauerstoffatom, Schwefelatom, Stickstoffatom oder den Rest -CH2- steht,
W für Sauerstoffatom, Schwefelatom, Stickstoffatom oder den Rest -CH2- steht,
V fehlt oder für Sauerstoffatom, Schwefelatom, Stickstoffatom oder den Rest -CH2- steht, oder
T und V oder V und W zusammen einen Phenyl-, 1,2-Diazin-, 1,3-Diazin oder einen 1,4-Diazinrest bilden,
wobei das durch N, T, V, W und zwei Kohlenstoffatome gebildete Ringsystem nicht mehr als ein Sauerstoffatom, nicht mehr als ein Schwefelatom und 1, 2, 3 oder 4 Stickstoffatome enthält, wobei nicht gleichzeitig ein Sauerstoff- und Schwefelatom vorkommt, und wobei das durch N, T, V, W und zwei Kohlenstoffatome gebildete Ringsystem unsubstituiert ist oder ein- bis dreifach unabhängig voneinander substituiert ist durch die oben unter 1.1. bis 1.18. definierten Substituenten, und
die jeweils anderen Substituenten R1, R2, R3 und R4 unabhängig voneinander für
- 1. Wasserstoffatom
- 2. Halogen oder
- 3. (C1-C4)-Alkyl stehen und
bis zu zwei der anderen Substituenten R1
, R2
, R3
und R4
unabhängig voneinander für
- 1. -CN,
- 2. -NO2,
- 3. -O-(C0-C4)-Alkyl-Aryl,
- 4. -O-(C1-C4)-Alkyl,
- 5. Wasserstoffatom,
- 6. -OH,
- 7. -N(R11)2,
- 8. -SR11
- 9. Halogen oder
- 10. -CF3 stehen,
R5
für
- 1. Wasserstoffatom,
- 2. -OH oder
- 3. =O steht, und
R6
für
- 1. Phenyl, ein oder zweifach substituiert durch
- 1. 1.1 -CN,
- 2. 1.2 -NO2,
- 3. 1.3 -O-(C1-C4)-Alkyl,
- 4. 1.4 -N(R11)2
- 5. 1.5 -NH-C(O)-R11,
- 6. 1.6 -SR11,
- 7. 1.6 -C(O)-R11 oder
- 8. 1.7 -(C1-C4)-Alkyl-NH2 oder
- 2. Heteroaryl mit 5 bis 14 Ringgliedern, unsubstituiert oder ein- bis dreifach substituiert ist, oder
- 3. Heterocyclus mit 5 bis 12 Ringgliedern, unsubstituiert oder ein- bis dreifach substituiert ist, steht.
Bevorzugt ist eine Verbindung der Formel I, wobei
einer der Substituenten R1, R2, R3 und R4 für einen Rest der Formel II steht, worin
R8 für Wasserstoffatom steht,
R9 für
R8 für Wasserstoffatom steht,
R9 für
- 1. charakteristischen Rest einer Aminosäure,
- 2. (C1-C6)-Alkyl, gerade oder verzweigt, welches ein- oder zweifach substituiert ist durch einen Rest aus der Gruppe Pyrrol, Pyrazol, Imidazol, Triazol, Thiophen, Thiazol, Oxazol, Isoxazol, Pyridin, Pyrimidin, Indol, Benzothiophen, Benzimidazol, Benzoxazol, Benzothiazol, Azetidin, Pyrrolin, Pyrrolidin, Piperidin, Isothiazol, Diazepin, Thiomorpholin, Morpholin, Azepin, Pyrazin oder (C3-C6)-Cycloalkyl oder
- 3. (C1-C4)-Alkyl, welches gerade oder verzweigt ist, steht, oder
R8
und R9
bilden zusammen mit dem Stickstoff- und Kohlenstoffatom an das sie jeweils
gebunden sind einen Ring der Formel IIa aus der Gruppe Pyrrol, Pyrrolin, Pyrrolidin,
Pyridin, Piperidin, Piperylen, Pyridazin, Pyrimidin, Pyrazin, Piperazin, Pyrazol, Imidazol,
Pyrazolin, Imidazolin, Pyrazolidin, Imidazolidin, Oxazol, Isoxazol, 2-Isoxazolidin,
Isoxazolidin, Morpholin, Isothiazol, Thiazol, Isothiazolidin, Thiomorpholin, Indazol,
Thiadiazol, Benzimidazol, Chinolin, Triazol, Phthalazin, Chinazolin, Chinoxalin, Purin,
Pteridin, Indol, Tetrahydrochinolin, Tetrahydroisochinolin und Isochinolin, oder
R9
R9
und R10
bilden zusammen mit den Kohlenstoffatomen an das sie jeweils gebunden
sind einen Ring der Formel IIc aus der Gruppe Pyrrol, Pyrrolin, Pyrrolidin, Pyridin,
Piperidin, Piperylen, Pyridazin, Pyrimidin, Pyrazin, Piperazin, Pyrazol, Imidazol,
Pyrazolin, Imidazolin, Pyrazolidin, Imidazolidin, Oxazol, Isoxazol, 2-Isoxazolidin,
Isoxazolidin, Morpholin, Isothiazol, Thiazol, Isothiazolidin, Thiomorpholin, Indazol,
Thiadiazol, Benzimidazol, Chinolin, Triazol, Phthalazin, Chinazolin, Chinoxalin, Purin,
Pteridin, Indol, Tetrahydrochinolin, Tetrahydroisochinolin und Isochinolin, und
R10
R10
für
- 1. -O-R11 oder
- 2. -N(R11)2, worin
R11 unabhängig voneinander- a) Wasserstoffatom,
- b) (C1-C4)-Alkyl oder
- c) (C0-C4)-Alkyl, ein- oder zweifach substituiert durch Aryl oder Phenyl bedeutet, steht
und die jeweils anderen Substituenten R1
, R2
, R3
und R4
unabhängig voneinander für
- 1. Wasserstoffatom
- 2. Halogen oder
- 3. (C1-C4)-Alkyl stehen und
bis zu zwei der anderen Substituenten R1
, R2
, R3
und R4
unabhängig voneinander für
- 1. -CN,
- 2. -NO2,
- 3. -O-(C0-C4)-Alkyl-Aryl,
- 4. -O-(C1-C4)-Alkyl,
- 5. -N-(C0-C4)-Alkyl-Aryl,
- 6. -N-(C1-C4)-Alkyl oder
- 7. -CF3 stehen,
R5
für
- 1. Wasserstoffatom,
- 2. -OH oder
- 3. =O steht, und
R6
für
- 1. Phenyl, ein oder zweifach substituiert durch
- 1. 1.1 -CN,
- 2. 1.2 -NO2,
- 3. 1.3 -O-(C1-C4)-Alkyl,
- 4. 1.4 -NH2 oder
- 5. 1.5 -(C1-C4)-Alkyl-NH2 oder
- 2. Heteroaryl mit 5 bis 14 Ringgliedern, unsubstituiert oder ein- bis dreifach substituiert durch Halogen, -OH oder -(C1-C4)-Alkyl, oder
- 3. Heterocyclus mit 5 bis 12 Ringgliedern, unsubstituiert oder ein- bis dreifach substituiert durch Halogen, -OH oder -(C1-C4)-Alkyl, steht.
Unter dem Begriff "Halogen" wird Fluor, Chlor, Brom oder Jod verstanden. Unter dem
Begriff "(C1-C4)-Alkyl" werden Kohlenwasserstoffreste verstanden, deren Kohlenstoff
kette gerade oder verzweigt ist und 1 bis 4 Kohlenstoffatome enthält. Unter dem Begriff
"C0-Alkyl" wird eine kovalente Bindung verstanden. Cyclische Alkylreste sind
beispielsweise 3- bis 6-gliedrige Monocyclen wie Cyclopropyl, Cyclobutyl, Cyclopentyl
oder Cyclohexyl.
Unter dem Begriff "R8 und R9" bilden zusammen mit dem Stickstoff- und Kohlenstoffatom
an das sie jeweils gebunden sind einen heterocyclischen Ring der Formel IIa" werden
Reste verstanden die sich von Pyrrol, Pyrrolin, Pyrrolidin, Imidazol, Pyrazol, Oxazol,
Isoxazol, Tetrazol, Isoxazolin, Isoxazolidin, Morpholin, Thiazol, Isothiazol, Isothiazolin,
Purin, Isothiazolidin, Thiomorpholin, Pyridin, Piperidin, Pyrazin, Piperazin, Pyrimidin,
Pyridazin, Indol, Isoindol, Indazol, Benzimidazol, Phthalazin, Chinolin, Isochinolin,
Chinoxalin, Chinazolin, Cinnolin, Pteridin, Imidazolidin, Carbolin und benz-anellierte
Derivate dieser Heterocyclen ableiten.
Unter dem Begriff Aryl werden aromatische Kohlenstoffreste verstanden mit 6 bis 14
Kohlenstoffatomen im Ring. (C6-C14)-Arylreste sind beispielsweise Phenyl, Naphthyl,
zum Beispiel 1-Naphthyl, 2-Naphthyl, Biphenylyl, zum Beispiel 2-Biphenylyl, 3-Biphenylyl
und 4-Biphenylyl, Anthryl oder Fluorenyl. Biphenylylreste, Naphthylreste und
insbesondere Phenylreste sind bevorzugte Arylreste. Arylreste, insbesondere
Phenylreste, können einfach oder mehrfach, bevorzugt einfach, zweifach oder dreifach,
durch gleiche oder verschiedene Reste substituiert sein, bevorzugt durch Reste aus der
Reihe (C1-C8)-Alkyl, insbesondere (C1-C4)-Alkyl, (C1-C8)-Alkoxy, insbesondere (C1-C4)-
Alkoxy, Halogen, Nitro, Amino, Trifluormethyl, Hydroxy, Hydroxy-(C1-C4)-alkyl wie
Hydroxymethyl oder 1-Hydroxyethyl oder 2-Hydroxyethyl, Methylendioxy, Ethylendioxy,
Formyl, Acetyl, Cyano, Hydroxycarbonyl, Aminocarbonyl, (C1-C4)-Alkoxycarbonyl,
Phenyl, Phenoxy, Benzyl, Benzyloxy, Tetrazolyl substituiert sein. Entsprechendes gilt
beispielsweise für Reste wie Arylalkyl oder Arylcarbonyl. Arylalkylreste sind
insbesondere Benzyl sowie 1- und 2-Naphthylmethyl, 2-, 3- und 4-Biphenylylmethyl und
9-Fluorenylmethyl. Substituierte Arylalkylreste sind beispielsweise durch einen oder
mehrere (C1-C8)-Alkylreste, insbesondere (C1-C4)-Alkylreste, im Arylteil substituierte
Benzylreste und Naphthylmethylreste, zum Beispiel 2-, 3- und 4-Methylbenzyl, 4-
Isobutylbenzyl, 4-tert-Butylbenzyl, 4-Octylbenzyl, 3,5-Dimethylbenzyl, Pentamethyl
benzyl, 2-, 3-, 4-, 5-, 6-, 7- und 8-Methyl-1-naphthylmethyl, 1-, 3-, 4-, 5-, 6-, 7- und 8-
Methyl-2-naphthylmethyl, durch einen oder mehrere (C1-C8)-Alkoxyreste, insbesondere
(C1-C4)-Alkoxyreste, im Arylteil substituierte Benzylreste und Naphthylmethylreste, zum
Beispiel 4-Methoxybenzyl, 4-Neopentyloxybenzyl, 3,5-Dimethoxybenzyl, 3,4-Methylen
dioxybenzyl, 2,3,4-Trimethoxybenzyl, Nitrobenzylreste, zum Beispiel 2-, 3- und 4-
Nitrobenzyl, Halobenzylreste, zum Beispiel 2-, 3- und 4-Chlor- und 2-, 3-, und 4-
Fluorbenzyl, 3,4-Dichlorbenzyl, Pentafluorbenzyl, Trifluormethylbenzylreste, zum Beispiel
3- und 4-Trifluormethylbenzyl oder 3,5-Bis(trifluormethyl)benzyl.
In monosubstituierten Phenylresten kann sich der Substituent in der 2-Position, der 3-
Position oder der 4-Position befinden. Zweifach substituiertes Phenyl kann in der 2,3-
Position, der 2,4-Position, der 2,5-Position, der 2,6-Position, der 3,4-Position oder der
3,5-Position substituiert sein. In dreifach substituierten Phenylresten können sich die
Substituenten in der 2,3,4-Position, der 2,3,5-Position, der 2,4,5-Position, der 2,4,6-
Position, der 2,3,6-Position oder der 3,4,5-Position befinden.
Die Erläuterungen zu den Arylresten gelten entsprechend für zweiwertige Arylenreste,
zum Beispiel für Phenylenreste, die beispielsweise als 1,4-Phenylen oder als 1,3-
Phenylen vorliegen können.
Phenylen-(C1-C6)-alkyl ist insbesondere Phenylenmethyl (-C6H4-CH2-) und
Phenylenethyl, (C1-C6)-Alkylen-phenyl insbesondere Methylenphenyl (-CH2-C6H4-).
Phenylen-(C2-C6)-alkenyl ist insbesondere Phenylenethenyl und Phenylenpropenyl.
Der Begriff "Heteroaryl mit 5 bis 14 Ringgliedern" steht für einen Rest eines
monocyclischen oder polycyclischen aromatischen Systems mit 5 bis 14 Ringgliedern,
das 1, 2, 3, 4 oder 5 Heteroatome als Ringglieder enthält. Beispiele für Heteroatome
sind N, O und S. Sind mehrere Heteroatome enthalten, können diese gleich oder
verschieden sein. Heteroarylreste können ebenfalls einfach oder mehrfach, bevorzugt
einfach, zweifach oder dreifach, durch gleiche oder verschiedene Reste aus der Reihe
(C1-C8)-Alkyl, insbesondere (C1-C4)-Alkyl, (C1-C8)-Alkoxy, insbesondere (C1-C4)-Alkoxy,
Halogen, Nitro, -N(R11)2, Trifluormethyl, Hydroxy, Hydroxy-(C1-C4)-alkyl wie
Hydroxymethyl oder 1-Hydroxyethyl oder 2-Hydroxyethyl, Methylendioxy, Formyl, Acetyl,
Cyano, Hydroxycarbonyl, Aminocarbonyl, (C1-C4)-Alkoxycarbonyl, Phenyl, Phenoxy,
Benzyl, Benzyloxy, Tetrazolyl substituiert sein. Bevorzugt steht Heteroaryl mit 5 bis 14
Ringgliedern für einen monocyclischen oder bicyclischen aromatischen Rest, der 1, 2, 3
oder 4, insbesondere 1, 2 oder 3, gleiche oder verschiedene Heteroatome aus der
Reihe N, O und S enthält und der durch 1, 2, 3 oder 4, insbesondere 1 bis 3, gleiche
oder verschiedene Substituenten aus der Reihe (C1-C6)-Alkyl, (C1-C6)-Alkoxy, Fluor,
Chlor, Nitro, -N(R11)2, Trifluormethyl, Hydroxy, Hydroxy-(C1-C4)-alkyl, (C1-C4)-
Alkoxycarbonyl, Phenyl, Phenoxy, Benzyloxy und Benzyl substituiert sein kann.
Besonders bevorzugt steht Heteroaryl für einen monocyclischen oder bicyclischen
aromatischen Rest mit 5 bis 10 Ringgliedern, insbesondere für einen 5-gliedrigen oder
6-gliedrigen monocyclischen aromatischen Rest, der 1, 2 oder 3, insbesondere 1 oder 2,
gleiche oder verschiedene Heteroatome aus der Reihe N, O und S enthält und durch 1
oder 2 gleiche oder verschiedene Substituenten aus der Reihe (C1-C4)-Alkyl, Halogen,
Hydroxy, -N(R11)2, (C1-C4)-Alkoxy, Phenyl, Phenoxy, Benzyloxy und Benzyl substituiert
sein kann.
Der Begriff "Heterocyclus mit 5 bis 12 Ringgliedern" steht für einen monocyclischen oder
bicyclischen 5-gliedrigen bis 12-gliedrigen heterocyclischen Ring, der teilweise gesättigt
oder vollständig gesättigt ist. Beispiele für Heteroatome sind N, O und S. Der
Heterocyclus ist unsubstituiert oder an einem oder mehreren Kohlenstoffatomen oder
an einem oder mehreren Heteroatomen durch gleiche oder verschiedene Substituenten
substituiert. Diese Substituenten sind oben beim Rest Heteroaryl definiert worden.
Insbesondere ist der heterocyclische Ring einfach oder mehrfach, zum Beispiel einfach,
zweifach, dreifach oder vierfach, an Kohlenstoffatomen durch gleiche oder verschiedene
Reste aus der Reihe (C1-C6)-Alkyl, zum Beispiel (C1-C4)-Alkyl, (C1-C8)-Alkoxy, zum
Beispiel (C1-C4)-Alkoxy wie Methoxy, Phenyl-(C1-C4)-alkoxy, zum Beispiel Benzyloxy,
Hydroxy, Oxo, Halogen, Nitro, Amino oder Trifluormethyl substituiert und/oder er ist an
den Ring-Stickstoffatome/en im heterocyclischen Ring durch (C1-C8)-Alkyl, zum Beispiel
(C1-C4)-Alkyl wie Methyl oder Ethyl, durch gegebenenfalls substituiertes Phenyl oder
Phenyl-(C1-C4)-alkyl, zum Beispiel Benzyl, substituiert. Stickstoffheterocyclen können
auch als N-Oxide vorliegen oder als Quartärsalze.
Beispiele für die Begriffe Heteroaryl mit 5 bis 14 Ringgliedern oder Heterocyclus mit 5
bis 12 Ringgliedern sind Reste, die sich von Pyrrol, Furan, Thiophen, Imidazol, Pyrazol,
Oxazol, Isoxazol, Thiazol, Isothiazol, Tetrazol, Pyridin, Pyrazin, Pyrimidin, Indol, Isoindol,
Indazol, Phthalazin, Chinolin, Isochinolin, Chinoxalin, Chinazolin, Cinnolin, -Carbolin und
benz-anellierte, cyclopenta-, cyclohexa- oder cyclohepta-anellierte Derivate dieser
Heterocyclen ableiten. Insbesondere bevorzugt sind die Reste 2- oder 3-Pyrrolyl,
Phenylpyrrolyl wie 4- oder 5-Phenyl-2-pyrrolyl, 2-Furyl, 2-Thienyl, 4-Imidazolyl, Methyl
imidazolyl, zum Beispiel 1-Methyl-2-, -4- oder -5-imidazolyl, 1,3-Thiazol-2-yl, 2-Pyridyl, 3-
Pyridyl, 4-Pyridyl, 2-, 3- oder 4-Pyridyl-N-oxid, 2-Pyrazinyl, 2-, 4- oder 5-Pyrimidinyl, 2-,
3- oder 5-Indolyl, substituiertes 2-Indolyl, zum Beispiel 1-Methyl-, 5-Methyl-, 5-Methoxy-,
5-Benzyloxy-, 5-Chlor- oder 4,5-Dimethyl-2-indolyl, 1-Benzyl-2- oder -3-indolyl, 4,5,6,7-
Tetrahydro-2-indolyl, Cyclohepta[b]-5-pyrrolyl, 2-, 3- oder 4-Chinolyl, 1-, 3- oder 4-
Isochinolyl, 1-Oxo-1,2-dihydro-3-isochinolyl, 2-Chinoxalinyl, 2-Benzofuranyl, 2-Benzo
thienyl, 2-Benzoxazolyl oder Benzothiazolyl oder Dihydropyridinyl, Pyrrolidinyl, zum
Beispiel 2- oder 3-(N-Methylpyrrolidinyl), Piperazinyl, Morpholinyl, Thiomorpholinyl,
Tetrahydrothienyl oder Benzodioxolanyl.
Die allgemeine Strukturformel von α-Aminosäuren ist wie folgt:
Die α-Aminosäuren unterscheiden sich untereinander durch den Rest R, der im
Rahmen der vorliegenden Anmeldung als "charakteristischer Rest" einer Aminosäure
bezeichnet wird.
Für den Fall, daß R9 den charakteristischen Rest einer Aminosäure bedeutet, werden
vorzugsweise die charakteristischen Reste der folgenden natürlich vorkommenden α-
Aminosäuren Glycin, Alanin, Valin, Leucin, Isoleucin, Phenylalanin, Tyrosin, Tryptophan,
Serin, Threonin, Cystein, Methionin, Asparagin, Glutamin, Lysin, Histidin, Arginin,
Glutaminsäure und Asparaginsäure eingesetzt. Insbesondere bevorzugt sind Histidin,
Tryptophan, Serin, Threonin, Cystein, Methionin, Asparagin, Glutamin, Lysin, Arginin,
Glutaminsäure und Asparaginsäure. Ferner sind bevorzugte charakteristische Reste
einer Aminosäure die eingesetzt werden als Rest R9 auch nicht natürlich vorkommenden
Aminosäuren wie 2-Aminoadipinsäure, 2-Aminobuttersäure, 2-Aminoisobuttersäure,
2,3-Diamino-propionsäure, 2,4-Diaminobuttersäure, 1,2,3,4-Tetrahydroisochinolin-1-
carbonsäure, 1,2,3,4-Tetrahydroisochinolin-3-carbonsäure, 2-Aminopimelinsäure,
Phenylglycin, 3-(2-Thienyl)-alanin, 3-(3-Thienyl)-alanin, 2-(2-Thienyl)-glycin, 2-Amino
heptansäure, Pipecolinsäure, Hydroxylysin, Sarkosin, N-Methylisoleucin, 6-N-Methyl
lysin, N-Methylvalin, Norvalin, Norleucin, Ornithin, allo-Isoleucin, allo-Threonin, allo-
Hydroxylysin, 4-Hydroxyprolin, 3-Hydroxyprolin, 3-(2-Naphthyl)-alanin, 3-(1-Naphthyl
alanin), Homophenylalanin, Homocystein, Homocysteinsäure, Homotryptophan,
Cysteinsäure, 3-(2-Pyridyl)-alanin, 3-(3-Pyridyl)-alanin, 3-(4-Pyridyl)-alanin,
Phosphinothricin, 4-Fluorphenylalanin, 3-Fluorphenylalanin, 4-Fluorphenylalanin, 3-
Fluorphenylalanin, 3-Fluorphenylalanin, 2-Fluorphenylalanin, 4-Chlorphenylalanin, 4-
Nitrophenylalanin, 4-Aminophenylalanin, Cyclohexylalanin, Citrullin, 5-Fluortryptophan,
5-Methoxytryptophan, Methionin-Sulfon, Methionin-Sulfoxid oder -NH-NR11-CON(R11)2,
die gegebenenfalls auch substituiert sind. Bei natürlichen aber auch nicht natürlichen
vorkommenden Aminosäuren, die eine funktionelle Gruppe wie Amino, Hydroxy,
Carboxy, Mercapto, Guanidyl, Imidazolyl oder Indolyl haben, kann diese Gruppe auch
geschützt sein.
Als geeignete Schutzgruppe werden dafür vorzugsweise die in der Peptidchemie
gebräuchlichen N-Schutzgruppen verwendet, beispielsweise Schutzgruppen vom
Urethan-Typ, Benzyloxycarbonyl (Z), t-Butyloxycarbonyl (Boc), 9-Fluorenyloxycarbonyl
(Fmoc), Allyloxycarbonyl (Aloc) oder vom Säureamid-Typ insbesondere Formyl, Acetyl
oder Trifluoracetyl sowie vom Alkyl-Typ beispielsweise Benzyl. Für den Fall eines
Imidazols-Restes in R9 dient beispielsweise das für die Sulfonamidbildung eingesetzte
Sulfonsäurederivat der Formel IV als Schutzgruppe des Imidazol-Stickstoffs, die sich
insbesondere in Gegenwart von Basen wie Natronlauge wieder abspalten läßt.
Die Ausgangsstoffe der chemischen Umsetzungen sind bekannt oder lassen sich nach
literaturbekannten Methoden leicht herstellen.
Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zur Herstellung der Verbindung der Formel I
und/oder einer stereoisomeren Form der Verbindung der Formel I und/oder eines
physiologisch verträglichen Salzes der Verbindung der Formel I, das dadurch
gekennzeichnet ist, daß man
- a) eine Verbindung der Formel IV,
worin Pg eine geeignete Schutzgruppe (z. B. Methylester), eine Amidgruppe oder eine Hydroxy-Gruppe darstellt und R8 und R9 wie in Formel I definiert sind, mit einem Säurechlorid oder einem aktivierten Ester der Verbindung der Formel III,
wobei D1 -COOH oder Sulfonylhalogen bedeutet und R5 und R6 wie in Formel I definiert sind, in Gegenwart einer Base oder gegebenenfalls eines wasserentziehenden Mittels in Lösung umsetzt und nach Abspaltung der Schutzgruppe in eine Verbindung der Formel I überführt, oder - b) eine Verbindung der Formel IVa,
worin R8 und R9 wie in Formel I definiert sind und E eine N-Aminoschutzgruppe darstellt, mit ihrer Carboxylgruppe über eine Zwischenkette L an ein polymeres Harz der allgemeinen Formel PS ankoppelt, wobei eine Verbindung der Formel V
entsteht, die nach selektiver Abspaltung der Schutzgruppe E mit einer Verbindung der Formel III, wobei R5 und R6 wie in Formel I definiert sind, in Gegenwart einer Base oder gegebenenfalls eines wasserentziehenden Mittels zu einer Verbindung der Formel VI
umsetzt, und die Verbindung der Formel VI nach Abspaltung vom Trägermaterial in eine Verbindung der Formel I überführt, oder - c) eine Verbindung der Formel V, nach selektiver Abspaltung der Schutzgruppe E
mit einer Verbindung der Formel VII, wobei D1 für -COOH oder Sulfonylhalogen
steht und RX für Halogen und RY für einen Rest -NO2 oder -NH-E steht und E eine Schutzgruppe bedeutet, zu einer Verbindung der Formel VIII umsetzt
und anschließend die Verbindung der Formel VIII mit einer Verbindung der Formel IX
NH2-R6 (IX)
worin R6 wie in der Verbindung der Formel I definiert ist, zu einer Zwischenverbindung der Formel VIa umsetzt,
anschließend die Zwischenverbindung der Formel VIa entweder nach Abspaltung vom Trägermaterial in eine Verbindung der Formel I überführt oder beispielsweise mit Tributylphosphin, zu einer Verbindung der Formel VI reduziert und nach Abspaltung vom Trägermaterial in eine Verbindung der Formel I überführt.
In der Verfahrensvariante a) werden die Säurefunktionen der Verbindungen der Formel
IVa mit einer Schutzgruppe Pg versehen, diese selektive Carbonsäuren-Derivatisierung
erfolgt nach Methoden wie sie in Houben-Weyl "Methoden der Org. Chemie", Band 15/1
beschrieben sind. In der Verfahrensvariante b) wird die Aminofunktionen der
Ausgangsverbindungen der Formeln IVa mit einer Schutzgruppe E versehen, diese
selektive Aminogruppen-Derivatisierung erfolgt nach Methoden wie sie in Houben-Weyl
"Methoden der Org. Chemie", Band 15/1 beschrieben sind.
Als geeignete Schutzgruppe Pg wird dafür vorzugsweise die in der Peptidchemie
gebräuchlichen Carboxy-Schutzgruppen verwendet, beispielsweise Schutzgruppen vom
Alkylester-Typ, wie Methyl-, Ethyl-, tert.-Butyl-, iso-Propyl-, Benzyl-, Fluorenylmethyl-,
Allyl-, Arylester-Typ, wie Phenyl-, Amid-Typ, wie Amid- oder Benzhydrylamin.
Als geeignete Schutzgruppe E wird dafür vorzugsweise die in der Peptidchemie
gebräuchlichen N-Schutzgruppen verwendet, beispielsweise Schutzgruppen vom
Urethan-Typ, wie Benzyloxycarbonyl(Z), t-Butyloxycarbonyl (Boc), 9-Fluorenylmethoxy
carbonyl (Fmoc) und Allyloxycarbonyl (Aloc) oder von Säureamid-Typ insbesondere
Formyl, Acetyl oder Trifluoracetyl von Alkyl-Typ wie Benzyl.
Besonders geeignet hat sich dafür auch die (Trimethyl-silyl)ethoxycarbonyl
(Teoc)Gruppe (P. Kociénski, Protecting Groups, Thieme Verlag 1994) bewährt.
Als Ausgangsprodukte zur Darstellung der Benzimidazolderivate der Formel III dienen
bevorzugt 2,3- und 3,4-Diaminobenzoesäuren und Aryl- oder Heteroarylaldehyde, die in
Gegenwart von Nitrobenzol als Lösungsmittel bei 145°C umgesetzt werden. Ferner
werden die genannte Säuren mit Methyl- oder Ethylimidaten, die in einer Pinner-
Reaktion aus den entsprechenden Arylnitrilen oder Heteroarylnitrilen hergestellt werden,
umgesetzt.
Zur Kondensation der Verbindungen der Formel IV mit denen der Formel III verwendet
man vorteilhafterweise die dem Fachmann an sich wohlbekannten Kupplungsmethoden
der Peptidchemie (siehe z. B. Houben-Weyl, Methoden der Organischen Chemie, Band
15/1 und 15/2, Georg Thieme Verlag, Stuttgart, 1974). Als Kondensationsmittel oder
Kupplungsreagenzien kommen Verbindungen wie Carbonyldiimidazol, Carbodiimide wie
Dicyclohexylcarbodiimid oder Diisopropylcarbodiimid (DIC), das O-((Cyano(ethoxy
carbonyl)-methylen)amino)-N,N,N',N'-tetramethyluronium-tetrafluoroborat (TOTU) oder
Propanphosphonsäureanhydrid (PPA) in Frage.
Die Kondensationen können unter Standardbedingungen durchgeführt werden. Bei der
Kondensation ist es in der Regel nötig, daß die vorhandenen, nicht reagierenden
Aminogruppen durch reversible Schutzgruppen geschützt werden. Gleiches gilt für nicht
an der Reaktion beteiligte Carboxylgruppen, die während der Kondensation bevorzugt
als (C1-C6)-Alkylester, Benzylester oder tert-Butylester vorliegen. Ein Aminogruppen-
Schutz erübrigt sich, wenn die Aminogruppen noch in Form von Vorstufen wie
Nitrogruppen oder Cyanogruppen vorliegen und erst nach der Kondensation durch
Hydrierung gebildet werden. Nach der Kondensation werden die vorhandenen
Schutzgruppen in geeigneter Weise abgespalten. Beispielsweise können NO2-Gruppen
(Guanidinoschutz in Aminosäuren), Benzyloxycarbonylgruppen und Benzylgruppen in
Benzylestern abhydriert werden. Die Schutzgruppen vom tert-Butyltyp werden sauer
abgespalten, während der 9-Fluorenylmethyloxycarbonylrest durch sekundäre Amine
entfernt wird.
Der in den Formeln V und VI mit PS bezeichnete polymere Träger ist ein quervernetztes
Polystyrolharz mit einem als Zwischenkette L bezeichneten Linker. Dieser Linker trägt
eine geeignete funktionelle Gruppe, beispielsweise Amin bekannt beispielsweise als
Rink-Amid-Harz, oder eine OH-Gruppe, bekannt beispielsweise als Wang-Harz oder
Kaisers Oxim-Harz. Alternativ können andere polymere Träger wie Glas, Baumwolle
oder Cellulose mit verschiedenen Zwischenketten L eingesetzt werden.
Die mit L bezeichnete Zwischenkette ist kovalent an den polymeren Träger gebunden
und erlaubt eine reversible, amidartige oder esterartige Bindung mit der Verbindung der
Formel IVa, die während der weiteren Umsetzung an der gebundenen Verbindung der
Formel IVa stabil bleibt; jedoch unter stark sauren Reaktionsbedingungen, z. B.
Mischungen mit Trifluoressigsäure, die am Linker befindliche Gruppe wieder freisetzt.
Die Freisetzung der gewünschten Verbindung der allgemeinen Formel I vom Linker
kann an verschiedenen Stellen in der Reaktionsfolge geschehen.
Die Synthese wurde in Reaktoren mit je 15 ml Reaktionsvolumen durchgeführt.
Jeder der Reaktoren wurde mit 0.179 g Rink-Amid-AM-Harz (Fmoc-Rink-Amid AM/
Nova-Biochem; Beladung 0,56 mmol/g; d. h. 0,1 mmol/Reaktor) befüllt. Zur Abspaltung
der Fmoc-Schutzgruppe vom Harz wurde in jeden Reaktor eine 30%ige Piperidin/DMF-
Lösung zudosiert und die Mischung 45 Minuten (Min) lang geschüttelt. Anschließend
wurde filtriert und das Harz mit Dimethylformamid (DMF) 3 mal gewaschen.
Zur Kopplung der geschützten Aminosäure wurden zu dem so vorbereiteten Harz je
eine 0,5 molare Lösung der entsprechenden Fmoc-Aminosäure (0,3 mmol in DMF);
Lösung von HOBt (0,33 mmol in DMF) und eine Lösung von DIC (0,33 mmol in DMF)
zudosiert und die Mischung 16 Stunden (h) bei 35°C geschüttelt. Anschließend wurde
das Harz mehrmals mit DMF gewaschen.
Zur Überprüfung der Kopplung wurden einige Harzkügelchen entnommen und einem
KAISER-Test unterworfen; in allen Fällen war der Test negativ.
Die Abspaltung der Fmoc-Schutzgruppe erfolgte, wie oben erwähnt, mit 30%iger
Piperidin/DMF-Lösung.
Zur Kopplung der Benzimidazol-carbonsäuren wurden eine 0,1 molare Lösung der
entsprechenden 4- oder 5- substituierten Säure (0,4 mmol in DMF); eine 0,5-molare
Lösung des Kopplungsreagenzes TOTU (0,44 mmol in DMF) und eine 0,5-molare
Lösung DIPEA (0,6 mmol in DMF) zudosiert und die Mischung 16 Stunden bei 40°C
geschüttelt. Anschließend wurde mehrmals mit DMF gewaschen.
Zur Reaktionskontrolle wurden wiederum einige Harzkügelchen entnommen und einem
KAISER-Test unterworfen.
Zur Abspaltung der gewünschten Substanzen vom festen Träger wurde das Harz
mehrmals mit Dichlormethan gewaschen. Anschließend wurde die Abspaltlösung (50%
Dichlormethan und 50% einer Mischung aus 95% TFA, 2% H2O, 3% Triisopropylsilan)
zudosiert und die Mischung 1 h bei Raumtemperatur geschüttelt. Die Mischung wurde
filtriert und das Filtrat bis zur Trockne eingeengt. Der Rückstand wurde mit Diethylether
ausgefällt und filtriert.
Die festen Rückstände enthielten die gewünschten Produkte meist in hoher Reinheit
oder wurden beispielsweise mit präparativer Hochdruck-Flüssigkeits-Chromatographie
an einer reversen Phase (Eluentien: A: H2O/ 0,1% TFA, B: Acetonitril/0,1% TFA)
fraktioniert. Lyophilisation der erhaltenen Fraktionen lieferte die gewünschten Produkte.
Die Herstellung physiologisch verträglicher Salze aus zur Salzbildung befähigten
Verbindungen der Formel I, einschließlich deren stereoisomeren Formen, erfolgt in an
sich bekannter Weise. Die Carbonsäuren bilden mit basischen Reagenzien wie
Hydroxiden, Carbonaten, Hydrogencarbonaten, Alkoholaten sowie Ammoniak oder
organischen Basen, beispielsweise Trimethyl- oder Triethylamin, Ethanolamin oder
Triethanolamin oder auch basischen Aminosäuren, etwa Lysin, Ornithin oder Arginin,
stabile Alkali-, Erdalkali- oder gegebenenfalls substituierte Ammoniumsalze. Sofern die
Verbindungen der Formel I basische Gruppen aufweist, lassen sich mit starken Säuren
auch stabile Säureadditionssalze herstellen. Hierfür kommen sowohl anorganische als
auch organische Säuren wie Chlorwasserstoff-, Bromwasserstoff-, Schwefel-,
Phosphor-, Methansulfon-, Benzolsulfon-, p-Toluolsulfon-, 4-Brombenzol-sulfon-
Cyclohexylamidosulfon-, Trifluormethylsulfon-, Essig-, Oxal-, Wein-, Bernstein- oder
Trifluoressigsäure in Frage.
Die Erfindung betrifft auch Arzneimittel, gekennzeichnet durch einen wirksamen Gehalt
an mindestens einer Verbindung der Formel I und/oder eines physiologisch
verträglichen Salzes der Verbindung der Formel I und/oder eine gegebenenfalls
stereoisomere Form der Verbindung der Formel I, zusammen mit einem pharmazeutisch
geeigneten und physiologisch verträglichen Trägerstoff, Zusatzstoff und/oder anderen
Wirk- und Hilfsstoffen.
Aufgrund der pharmakologischen Eigenschaften eignen sich die erfindungsgemäßen
Verbindungen zur Prophylaxe und Therapie all solcher Erkrankungen, an deren Verlauf
eine verstärkte Aktivität von IκB-Kinase beteiligt ist. Dazu gehören beispielsweise
Asthma, Rheumatoide Arthritis (bei der Entzündung), Osteoarthritis, Alzheimers-
Erkrankungen, Krebserkrankungen (Potenzierung von Cytotoxica-Therapien),
Herzinfarkt oder Arteriosklerose.
Die erfindungsgemäßen Arzneimittel werden im allgemeinen oral oder parenteral
verabreicht. Die rektale inhalative oder transdermale Applikation ist auch möglich.
Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zur Herstellung eines Arzneimittels, das
dadurch gekennzeichnet, daß man mindestens eine Verbindung der Formel I mit einem
pharmazeutisch geeigneten und physiologisch verträglichen Träger und gegebenenfalls
weiteren geeigneten Wirk-, Zusatz- oder Hilfsstoffen in eine geeignete Darreichungsform
bringt.
Geeignete feste oder galenische Zubereitungsformen sind beispielsweise Granulate,
Pulver, Dragees, Tabletten (Mikro)Kapseln, Suppositorien, Sirupe, Säfte, Suspensionen,
Emulsionen, Tropfen oder injizierbare Lösungen sowie Präparate mit protrahierter
Wirkstoff-Freigabe, bei deren Herstellung übliche Hilfsmittel, wie Trägerstoffe, Spreng-,
Binde-, Überzugs-, Quellungs-, Gleit- oder Schmiermittel, Geschmacksstoffe,
Süßungsmittel und Lösungsvermittler, Verwendung finden. Als häufig verwendete
Hilfsstoffe seien Magnesiumcarbonat, Titandioxid, Laktose, Mannit und andere Zucker,
Talkum, Milcheiweiß, Gelatine, Stärke, Cellulose und ihre Derivate, tierische und
pflanzliche Öle wie Lebertran, Sonnenblumen-, Erdnuß- oder Sesamöl,
Polyethylenglykol und Lösungsmittel wie etwa steriles Wasser und ein- oder
mehrwertige Alkohole wie Glycerin, genannt.
Vorzugsweise werden die pharmazeutischen Präparate in Dosierungseinheiten
hergestellt und verabreicht, wobei jede Einheit als aktiven Bestandteil eine bestimmte
Dosis der erfindungsgemäßen Verbindung der Formel I enthält. Bei festen Dosierungs
einheiten, wie Tabletten, Kapseln, Dragees oder Suppositorien, kann diese Dosis bis zu
etwa 1000 mg, bevorzugt von etwa 50 mg bis 300 mg und bei Injektionslösungen in
Ampullenform bis zu etwa 300 mg, vorzugsweise von etwa 10 mg bis 100 mg, betragen.
Für die Behandlung eines erwachsenen, etwa 70 kg schweren Patienten sind je nach
Wirksamkeit der Verbindung gemäß Formel I, Tagesdosen von etwa 20 mg bis 1000 mg
Wirkstoff, bevorzugt von etwa 100 mg bis 500 mg indiziert. Unter Umständen können
jedoch auch höhere oder niedrigere Tagesdosen angebracht sein. Die Verabreichung
der Tagesdosis kann sowohl durch Einmalgabe in Form einer einzelnen
Dosierungseinheit oder aber mehrerer kleinerer Dosierungseinheiten als auch durch
Mehrfachgabe unterteilter Dosen in bestimmten Intervallen erfolgen.
Endprodukte werden in der Regel durch massenspektroskopische Methoden (FAB-,
ESI-MS) bestimmt. Temperaturangaben in Grad Celsius; RT bedeutet Raumtemperatur
(22-26°C). Verwendete Abkürzungen sind entweder erläutert oder entsprechen den
üblichen Konventionen.
Beispiele nach Verfahrensvariante b) gemäß allgemeiner Arbeitsvorschrift
HPLC (RP 18; UV 210 nm): Gradient 0-15 Min. B = 5-70% (A = 100% H2O/ 0.1%
Trifluoressigsäure; B = 100% Acetonitril/0,1% Trifluoressigsäure).
Die in der folgenden Tabelle 1 genannten Beispiele sind analog zur Verfahrensvariante
b) gemäß allgemeiner Arbeitsvorschrift hergestellt worden.
Ammonium-3-Nitro-Phthalamidsäure (1a). 100 g (518 mMol) 3-Nitrophthalsäureanhydrid
wurden bei Raumtemperatur (RT) vorgelegt und unter Rühren schnell mit 170 ml
konzentrierter Ammoniumhydroxidlösung versetzt. Es wurde 1 Stunde (h) bei RT
nachgerührt. Der Niederschlag wurde abfiltriert und im Exsikkator getrocknet.
Ausbeute: 95,6 g (88%).
Ausbeute: 95,6 g (88%).
2-Amino-3-Nitro-Benzoesäure (1b). 22 g (105,2 mMol) Ammonium-3-Nitro-
Phthalamidsäure (1a) wurden unter Rühren mit 165 ml Natriumhypochlorit-Lösung
versetzt. Nach 5 Minuten gab man eine Lösung von 8,8 g Natriumhydroxid in 22 ml
Wasser zu und rührte anschließend 1 h bei 70°C. Die Suspension wurde unter Rühren
in 500 ml Wasser gegossen. Die entstehende klare Lösung wurde mit konzentrierter HCl
angesäuert. Der Niederschlag wurde abfiltriert und im Exsikkator getrocknet.
Ausbeute: 9,68 g (51%).
Ausbeute: 9,68 g (51%).
2,3-Diamino-Benzoesäure (1c). 14 g (76,9 mMol) 2-Amino-3-Nitro-Benzoesäure (1b)
wurden in 500 ml Methanol gelöst, mit Pd/C versetzt und mit Wasserstoff hydriert. Nach
4 h saugte man den Katalysator ab und engte ein. Es wurde ein dunkelbrauner Festoff
erhalten.
Ausbeute: 11,67 g (99%).
Ausbeute: 11,67 g (99%).
(2-Pyridyl-4-yl)-1H-Benzoimidazol-4-carbonsäure (1d). 700 mg (4,6 mMol) 2,3-Diamino-
Benzoesäure (1c) und 0,47 ml (4,95 mMol) 4-Pyridylaldehyd wurden in 40 ml
Nitrobenzol gelöst und unter Rühren für 2 h auf 145°C erhitzt. Anschließend kühlte man
ab und saugte den Niederschlag ab. Der Niederschlag wurde mit Essigester gewaschen
und im Exsikkator getrocknet.
Ausbeute: 800 mg (73%).
Ausbeute: 800 mg (73%).
((2-Pyridyl-4-yl)-1H-Benzoimidazol-4-Carbonyl)-(L)-Leucin-Methylester (1). 120 mg (0,5
mMol) ((2-Pyridyl-4-yl)-1H-Benzoimidazol-4-carbonsäure (1d) und 84 mg (0,5 mMol) H-
(L)-Leucin-Methylester wurden in 5 ml DMF gelöst. Man setzte 164 mg (0,5 mMol) TOTU
(O-[(Cyano(ethoxycarbonyl)methyliden)amino-1,1,3,3,-tetramethyl]uroniumtetrafluoro
borat) und 0,086 ml Diisopropylethylamin zu und rührte 3 h bei RT. Der Niederschlag
wurde abgesaugt und das Filtrat eingeengt. Der Rückstand wurde in Essigester gelöst,
mit Wasser gewaschen, die organische Phase mit wasserfreiem Natriumsulfat
getrocknet und eingeengt.
Ausbeute: 180 mg (98%). (M+H)+ = 367,1 (Cl+).
Ausbeute: 180 mg (98%). (M+H)+ = 367,1 (Cl+).
120 mg (0,5 mMol) ((2-Pyridyl-4-yl)-1H-Benzoimidazol-4-carbonsäure (1d) und 76,4 mg
(0,5 mMol) H-(L)-Valin-Amid wurden in 5 ml DMF gelöst. Man setzte 164 mg (0,5 mMol)
TOTU (O-[(Cyano(ethoxycarbonyl)methyliden)amino-1,1,3,3,-tetramethyl]uroniumtetra
fluorborat) und 0,086 ml Diisopropylethylamin zu und rührt 3 h bei RT. Der Niederschlag
wurde abgesaugt und das Filtrat eingeengt. Der Rückstand wurde in Essigester gelöst,
mit gesättigter Natriumchlorid-Lösung gewaschen, die organische Phase mit
wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und eingeengt.
Ausbeute: 168 mg (99%). (M+H)+ = 338,2 (Cl+).
Ausbeute: 168 mg (99%). (M+H)+ = 338,2 (Cl+).
((2-Pyridyl-4-yl)-1H-Benzoimidazol-4-Carbonyl)-(L)-Histidin(Trt)-Methylester (3a).
120 mg (0,5 mMol) ((2-Pyridyl-4-yl)-1H-Benzoimidazol-4-carbonsäure (1d) und 242 mg
(0,5 mMol) H-(L)-Histidin(Trt)-Methylester wurden in 5 ml DMF gelöst. Man setzte 164
mg (0,5 mMol) TOTU und 0,172 ml Diisopropylethylamin zu und rührte 3 h bei RT. Die
klare Lösung wurde eingeengt. Der Rückstand wurde in Essigester gelöst, mit Wasser
gewaschen, die organische Phase mit wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und
eingeengt.
Ausbeute: 380 mg Rohprodukt. (M+H)+ 633,3 (Es+).
Ausbeute: 380 mg Rohprodukt. (M+H)+ 633,3 (Es+).
120 mg (0,5 mMol) ((2-Pyridyl-4-yl)-1H-Benzoimidazol-4-carbonsäure (1d) und 74,2 mg
(0,5 mMol) H-(L)-Methionin-Amid wurden in 5 ml DMF gelöst. Man setzte 164 mg (0,5
mMol) TOTU und 0,086 ml Diisopropylethylamin zu und rührte 3 Stunden bei RT. Die
klare Lösung wurde eingeengt. Der Rückstand wurde in Essigester gelöst, mit ge
sättigter Natriumchlorid-Lösung gewaschen, die organische Phase mit wasserfreiem
Natriumsulfat getrocknet und eingeengt.
Ausbeute: 149 mg (81%) (M+H)+ = 370,2 (ES+).
Ausbeute: 149 mg (81%) (M+H)+ = 370,2 (ES+).
Die in der folgenden Tabelle 2 genannten Beispiele sind analog zu den Beispielen 91 bis
94 hergestellt worden.
Die nachfolgende Verbindung wurde nach Verfahrensvariante c) hergestellt:
2,0 g von Polystyrene-AM RAM, 160-200 micron (0,64 mmol/g; Rapp Polymere)-Harz
wurde in eine Plastikspritze gegeben, 20 min in DMF quellen gelassen und dann mit
einer Lösung von DMF/Piperidin (1 : 1) 20 min lang behandelt. Nach Waschen mit DMF,
DCM, und nochmal DMF wurde das Harz so im nächsten Syntheseschritt verwendet.
Zu einer Lösung von Fmoc-homoPheOH (0.71 g, 3.84 mmol) und HOBt-Hydrat (0.59 g,
3.84 mmol) in DMF wurde DIC (0.59 mL, 3.84 mmol) gegeben. Die entstandene Lösung
wurde in die obengenannte Spritze eingezogen und die Mischung 16 Stunden (h) bei
Raumtemperatur geschüttelt. Das Harz wurde mit DMF (10 × 15 mL), DCM (4 × 15 mL) und
DMF (2 × 15 mL) gewaschen, und dann bei 4°C aufbewahrt. Zur Reaktionskontrolle wurde
ein KAISER-Test an einigen Harzkügelchen durchgeführt.
Das Harz wurde, wie oben beschrieben, entschützt und gewaschen. Zu einer Lösung
von 4-Fluoro-3-nitro-benzoesäure (0,71 g, 3,84 mmol) und HOBt Hydrat (0,59 g, 3,84
mmol) in DMF (etwa 15 mL) wurde DIC (0,59 mL, 3,84 mmol) gegeben. Diese Lösung
wurde in die mit dem vorbereiteten Harz eingezogen und die Mischung 16 h bei
Raumtemperatur (RT) geschüttelt. Das Harz wurde mit DMF (10 × 15 mL) gewaschen,
und bei 4°C aufbewahrt. Zur Reaktionskontrolle wurde ein KAISER-Test an einigen
Harzkügelchen durchgeführt.
Eine Lösung von 4-(Aminomethyl)pyridin (1,4 ml, 12,8 mmol) in DMF (10 mL) wurde zu
dem vorbereiteten Harz gegeben und die Mischung 2 Tage bei RT schütteln gelassen.
Das Harz wurde mit DMF (8 × 15 mL), DCM (4 × 15 mL) und DMF (2 × 15 mL) gewaschen.
Anmerkung: Es wurde später gefunden, daß einfaches Erhitzen der Harzmischung in
DMA (Dimethylacetamid, anstelle von DMF) für 16 h das gewünschte
Hydroxybenzimidazol ergab; so konnte die Synthese beschleunigt werden.
Eine Lösung des Harzes in DMA wurde in einen verschließbaren Glasreaktor gefüllt und
die Reaktionsmischung 16 h lang bei leichtem Bewegen auf 125°C erhitzt. Die erfolgte
Cyclisierung konnte durch GC/MS (nach Abspaltung eines Aliquots der Substanz vom
Harz) bestätigt werden. Nach Waschen mit DMA(5 × 15 mL) wurde das Harz so im
Syntheseschritt e) verwendet.
Zu einer Lösung des Harzes (0,5 g) aus Verfahrensschritt d) in DMA (5,0 mL) wurde
Tributylphosphin (0,6 mL) gegeben und die Mischung 6 h lang bei 150°C leicht rühren
gelassen. Das Harz wurde dann mit DMF(20 × 10 mL), MeOH (10 × 10 mL) und DCM
(10 × 10 mL) gewaschen.
Das in Verfahrensschritt e) erhaltene Harz wurde mit TFA/H2O (95/5) 3 h lang bei RT
behandelt. TFA/H2O wurde unter verminderten Druck entfernt und ein brauner glasiger
Feststoff wurde als Rohprodukt erhalten. Das Rohprodukt wurde an Kieselgel
chromatographiert (Flash-Chromatographie; Laufmittel: 95/5 DCM/2,0 M NH3 in MeOH,
dann 92/8 DCM/2.0 M NH3 in MeOH). Die gewünschten Fraktionen wurden gesammelt
und die Lösungsmittel unter vermindertem Druck entfernt. Das Produkt wurde als weißer
Feststoff erhalten.
MS (Es; M+H+ = 400) 1H-NMR entsprach der obengenannten Strukturformel.
MS (Es; M+H+ = 400) 1H-NMR entsprach der obengenannten Strukturformel.
Die Aktivität der IκB-Kinase wurde mit dem "SignaTECT™ Protein Kinase Assay System"
(Promega Katalog 1998, S. 330; analog zur SignaTECT™ DNA-Dependent Protein
Kinase Vorschrift) bestimmt. Die Kinase wurde gemäß Z.J. Chen (Cell 1996, Vol. 84, S.
853-862) aus HeLa-Zellextrakten gereinigt und mit dem Substratpeptid (Biotin-(CH2)6-
DRHDSGLDSMKD-CONH2) (20 µM) inkubiert. Der Reaktionspuffer enthielt 50 mM
HEPES, pH 7,5, 10 mM MgCl2, 5 mM Dithiothreitol (DTT), 10 mM β-Glycerophosphat,
10 mM 4-Nitrophenylphosphat, 1 µM Microcystin-LR und 50 µM ATP (enthaltend 1 µCi
γ-33P-ATP).
cAMP-abhängige Proteinkinase (PKA), Proteinkinase C (PKC) und Caseinkinase II
(CK II) wurden mit den entsprechenden Testkits von Upstate Biotechnology gemäß der
Vorschrift des Herstellers bei einer ATP-Konzentration von 50 µM bestimmt. Abweichend
wurden keine Phosphocellulosefilter, sondern MultiScreen-Platten (Millipore; Phospho
cellulose MS-PH, Kat. MAPHNOB10) mit dem entsprechenden Absaugsystem
verwendet. Die Platten oder Membranen (IκB-Kinase) wurden anschließend in einem
Wallac Micro Beta-Szintillationszähler vermessen. Es wurde jeweils 100 µM der
Testsubstanz eingesetzt.
Jede Substanz wurde in Doppelbestimmung getestet. Von den Mittelwerten (Enzym mit
und ohne Substanzen) wird der Mittelwert des Blanks (ohne Enzym) subtrahiert und die
% Inhibition errechnet. IC50-Berechnungen wurden mit dem Softwarepaket GraFit 3.0
durchgeführt. Die nachfolgende Tabelle 3 zeigt die Ergebnisse.
Claims (7)
1. Verbindung der Formel I
und/oder eine stereoisomere Form der Verbindung der Formel I und/oder ein physiologisch verträgliches Salz der Verbindung der Formel I, wobei einer der Substituenten R1, R2, R3 und R4 für einen Rest der Formel II steht,
worin D für -C(O)-, -S(O)- oder -S(O)2- steht,
R8 für Wasserstoffatom oder (C1-C4)-Alkyl steht,
R9 für
worin D und R10 wie in Formel II definiert sind,
A für Stickstoffatom oder den Rest -CH2- steht,
B für Sauerstoffatom, Schwefelatom, Stickstoffatom oder den Rest -CH2- steht,
X für Sauerstoffatom, Schwefelatom, Stickstoffatom oder den Rest -CH2- steht,
Y fehlt oder für Sauerstoffatom, Schwefelatom, Stickstoffatom oder den Rest -CH2- steht, oder
X und Y zusammen einen Phenyl-, 1,2-Diazin-, 1,3-Diazin- oder einen 1,4-Diazinrest bilden,
wobei das durch N, A, X, Y, B und Kohlenstoffatom gebildete Ringsystem nicht mehr als ein Sauerstoffatom enthält, X nicht Sauerstoffatom, Schwefelatom oder Stickstoffatom darstellt, wenn A Stickstoffatom ist, nicht mehr als ein Schwefelatom enthält, 1, 2, 3 oder 4 Stickstoffatome enthält und wobei nicht gleichzeitig ein Sauerstoff- und Schwefelatom vorkommen,
wobei das durch N, A, X, Y, B und Kohlenstoffatom gebildete Ringsystem unsubstituiert ist oder ein- bis dreifach unabhängig voneinander substituiert ist durch
worin D, R8 und R11 wie in Formel II definiert sind,
T für Sauerstoffatom, Schwefelatom, Stickstoffatom oder den Rest -CH2- steht,
W für Sauerstoffatom, Schwefelatom, Stickstoffatom oder den Rest -CH2- steht,
V fehlt oder für Sauerstoffatom, Schwefelatom, Stickstoffatom oder den Rest -CH2- steht, oder
T und V oder V und W zusammen einen Phenyl-, 1,2-Diazin-, 1,3- Diazin- oder einen 1,4-Diazinrest bilden,
wobei das durch N, T, V, W und zwei Kohlenstoffatome gebildete Ringsystem nicht mehr als ein Sauerstoffatom, nicht mehr als ein Schwefelatom und 1, 2, 3 oder 4 Stickstoffatome enthält, wobei nicht gleichzeitig ein Sauerstoff- und Schwefelatom vorkommt, und wobei das durch N, T, V, W und zwei Kohlenstoffatome gebildete Ringsystem unsubstituiert ist oder ein- bis dreifach unabhängig voneinander substituiert ist durch die oben unter 1.1. bis 1.18. definierten Substituenten, und
die jeweils anderen Substituenten R1, R2, R3 und R4 unabhängig voneinander für
und/oder eine stereoisomere Form der Verbindung der Formel I und/oder ein physiologisch verträgliches Salz der Verbindung der Formel I, wobei einer der Substituenten R1, R2, R3 und R4 für einen Rest der Formel II steht,
worin D für -C(O)-, -S(O)- oder -S(O)2- steht,
R8 für Wasserstoffatom oder (C1-C4)-Alkyl steht,
R9 für
- 1. charakteristischen Rest einer Aminosäure,
- 2. Aryl, unsubstituiert oder substituiert,
- 3. Heteroaryl mit 5 bis 14 Ringgliedern, unsubstituiert oder substituiert,
- 4. Heterocyclus mit 5 bis 12 Ringgliedern, unsubstituiert oder substituiert,
- 5. (C1-C6)-Alkyl, gerade oder verzweigt, welcher ein- oder
zweifach unabhängig voneinander substituiert ist durch
- 1. 5.1 Aryl, unsubstituiert oder substituiert,
- 2. 5.2 Heteroaryl mit 5 bis 14 Ringgliedern, unsubstituiert oder substituiert,
- 3. 5.3 Heterocyclus mit 5 bis 12 Ringgliedern, unsubstituiert oder substituiert,
- 4. 5.4 -O-R11,
- 5. 5.5 =O,
- 6. 5.6 -SO-R11,
- 7. 5.7 -SO2-R11,
- 8. 5.8 -S-R11,
- 9. 5.9 -N(R11)2 oder
- 10. 5.10. (C3-C6)-Cycloalkyl, worin
- a) Wasserstoffatom,
- b) (C1-C6)-Alkyl, worin Alkyl unsubstituiert oder durch Aryl, Heteroaryl mit 5 bis 14 Ringgliedern oder Heterocyclus mit 5 bis 12 Ringgliedern substituiert ist,
- c) Aryl
- d) Heteroaryl mit 5 bis 14 Ringgliedern oder
- e) Heterocyclus mit 5 bis 12 Ringgliedern bedeutet und im Fall des (R11)2 unabhängig voneinander die Bedeutung von a) bis e) für R11 hat oder
- f) (C1-C4)-Alkyl, welches gerade oder verzweigt ist, steht,
- 1. -O-R11 oder
- 2. -N(R11)2, steht, oder
worin D und R10 wie in Formel II definiert sind,
A für Stickstoffatom oder den Rest -CH2- steht,
B für Sauerstoffatom, Schwefelatom, Stickstoffatom oder den Rest -CH2- steht,
X für Sauerstoffatom, Schwefelatom, Stickstoffatom oder den Rest -CH2- steht,
Y fehlt oder für Sauerstoffatom, Schwefelatom, Stickstoffatom oder den Rest -CH2- steht, oder
X und Y zusammen einen Phenyl-, 1,2-Diazin-, 1,3-Diazin- oder einen 1,4-Diazinrest bilden,
wobei das durch N, A, X, Y, B und Kohlenstoffatom gebildete Ringsystem nicht mehr als ein Sauerstoffatom enthält, X nicht Sauerstoffatom, Schwefelatom oder Stickstoffatom darstellt, wenn A Stickstoffatom ist, nicht mehr als ein Schwefelatom enthält, 1, 2, 3 oder 4 Stickstoffatome enthält und wobei nicht gleichzeitig ein Sauerstoff- und Schwefelatom vorkommen,
wobei das durch N, A, X, Y, B und Kohlenstoffatom gebildete Ringsystem unsubstituiert ist oder ein- bis dreifach unabhängig voneinander substituiert ist durch
- 1. 1.1. (C1-C8)-Alkyl, unsubstituiert oder ein- oder zweifach substituiert durch
- 2. 1.1.1 -OH,
- 3. 1.2. (C1-C8)-Alkoxy,
- 4. 1.3. Halogen,
- 5. 1.4. -NO2,
- 6. 1.5. -NH2,
- 7. 1.6. -CF3,
- 8. 1.6. -OH,
- 9. 1.7 Methylendioxy,
- 10. 1.8 -C(O)-CH3,
- 11. 1.9. -CH(O),
- 12. 1.10. -CN,
- 13. 1.11. -COOH,
- 14. 1.12. -C(O)-NH2,
- 15. 1.13. (C1-C4)-Alkoxycarbonyl,
- 16. 1.14. Phenyl,
- 17. 1.15. Phenoxy,
- 18. 1.16. Benzyl,
- 19. 1.17. Benzyloxy oder
- 20. 1.18. Tetrazolyl, oder
worin D, R8 und R11 wie in Formel II definiert sind,
T für Sauerstoffatom, Schwefelatom, Stickstoffatom oder den Rest -CH2- steht,
W für Sauerstoffatom, Schwefelatom, Stickstoffatom oder den Rest -CH2- steht,
V fehlt oder für Sauerstoffatom, Schwefelatom, Stickstoffatom oder den Rest -CH2- steht, oder
T und V oder V und W zusammen einen Phenyl-, 1,2-Diazin-, 1,3- Diazin- oder einen 1,4-Diazinrest bilden,
wobei das durch N, T, V, W und zwei Kohlenstoffatome gebildete Ringsystem nicht mehr als ein Sauerstoffatom, nicht mehr als ein Schwefelatom und 1, 2, 3 oder 4 Stickstoffatome enthält, wobei nicht gleichzeitig ein Sauerstoff- und Schwefelatom vorkommt, und wobei das durch N, T, V, W und zwei Kohlenstoffatome gebildete Ringsystem unsubstituiert ist oder ein- bis dreifach unabhängig voneinander substituiert ist durch die oben unter 1.1. bis 1.18. definierten Substituenten, und
die jeweils anderen Substituenten R1, R2, R3 und R4 unabhängig voneinander für
- 1. Wasserstoffatom
- 2. Halogen oder
- 3. (C1-C4)-Alkyl stehen und
- 1. -CN,
- 2. -NO2,
- 3. -O-(C0-C4)-Alkyl-Aryl,
- 4. -O-(C1-C4)-Alkyl,
- 5. Wasserstoffatom,
- 6. -OH,
- 7. -N(R11)2,
- 8. -SR11
- 9. Halogen oder
- 10. -CF3 stehen,
- 1. Wasserstoffatom,
- 2. -OH oder
- 3. =O steht, und
- 1. Phenyl, ein oder zweifach substituiert durch
- 1. 1.1 -CN,
- 2. 1.2 -NO2,
- 3. 1.3 -O-(C1-C4)-Alkyl,
- 4. 1.4 -N(R11)2
- 5. 1.5 -NH-C(O)-R11,
- 6. 1.6 -SR11
- 7. 1.6 -C(O)-R11 oder
- 8. 1.7 -(C1-C4)-Alkyl-NH2 oder
- 2. Heteroaryl mit 5 bis 14 Ringgliedern, unsubstituiert oder ein- bis dreifach substituiert ist, oder
- 3. Heterocyclus mit 5 bis 12 Ringgliedern, unsubstituiert oder ein- bis dreifach substituiert ist, steht.
2. Verbindung der Formel I gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
einer der Substituenten R1, R2, R3 und R4 für einen Rest der Formel II steht, worin
R8 für Wasserstoffatom steht,
R9 für
R9 und R10 bilden zusammen mit den Kohlenstoffatomen, an das sie jeweils gebunden sind, einen Ring der Formel IIc aus der Gruppe Pyrrol, Pyrrolin, Pyrrolidin, Pyridin, Piperidin, Piperylen, Pyridazin, Pyrimidin, Pyrazin, Piperazin, Pyrazol, Imidazol, Pyrazolin, Imidazolin, Pyrazolidin, Imidazolidin, Oxazol, Isoxazol, 2-Isoxazolidin, Isoxazolidin, Morpholin, Isothiazol, Thiazol, Isothiazolidin, Thiomorpholin, Indazol, Thiadiazol, Benzimidazol, Chinolin, Triazol, Phthalazin, Chinazolin, Chinoxalin, Purin, Pteridin, Indol, Tetrahydrochinolin, Tetrahydroisochinolin und Isochinolin, und
R10 für
R8 für Wasserstoffatom steht,
R9 für
- 1. charakteristischen Rest einer Aminosäure,
- 2. (C1-C6)-Alkyl, gerade oder verzweigt, welches ein- oder zweifach substituiert ist durch einen Rest aus der Gruppe Pyrrol, Pyrazol, Imidazol, Triazol, Thiophen, Thiazol, Oxazol, Isoxazol, Pyridin, Pyrimidin, Indol, Benzothiophen, Benzimidazol, Benzoxazol, Benzothiazol, Azetidin, Pyrrolin, Pyrrolidin, Piperidin, Isothiazol, Diazepin, Thiomorpholin, Morpholin, Azepin, Pyrazin oder (C3-C6)-Cycloalkyl oder
- 3. (C1-C4)-Alkyl, welches gerade oder verzweigt ist, steht, oder
R9 und R10 bilden zusammen mit den Kohlenstoffatomen, an das sie jeweils gebunden sind, einen Ring der Formel IIc aus der Gruppe Pyrrol, Pyrrolin, Pyrrolidin, Pyridin, Piperidin, Piperylen, Pyridazin, Pyrimidin, Pyrazin, Piperazin, Pyrazol, Imidazol, Pyrazolin, Imidazolin, Pyrazolidin, Imidazolidin, Oxazol, Isoxazol, 2-Isoxazolidin, Isoxazolidin, Morpholin, Isothiazol, Thiazol, Isothiazolidin, Thiomorpholin, Indazol, Thiadiazol, Benzimidazol, Chinolin, Triazol, Phthalazin, Chinazolin, Chinoxalin, Purin, Pteridin, Indol, Tetrahydrochinolin, Tetrahydroisochinolin und Isochinolin, und
R10 für
- 1. -O-R11 oder
- 2. -N(R11)2, worin
R11 unabhängig voneinander - 3. Wasserstoffatom,
- 4. (C1-C4)-Alkyl oder
- 5. (C0-C4)-Alkyl, ein- oder zweifach substituiert durch Aryl oder Phenyl bedeutet, steht
- 1. Wasserstoffatom
- 2. Halogen oder
- 3. (C1-C4)-Alkyl stehen und
- 1. -CN,
- 2. -NO2,
- 3. -O-(C0-C4)-Alkyl-Aryl,
- 4. -O-(C1-C4)-Alkyl,
- 5. -N-(C0-C4)-Alkyl-Aryl,
- 6. -N-(C1-C4)-Alkyl oder
- 7. -CF3 stehen,
- 1. Wasserstoffatom,
- 2. -OH oder
- 3. =O steht, und
- 1. Phenyl, ein oder zweifach substituiert durch
- 1. 1.1 -CN,
- 2. 1.2 -NO2,
- 3. 1.3 -O-(C1-C4)-Alkyl,
- 4. 1.4 -NH2 oder
- 5. 1.5 -(C1-C4)-Alkyl-NH2 oder
- 2. Heteroaryl mit 5 bis 14 Ringgliedern, unsubstituiert oder ein- bis dreifach substituiert durch Halogen, -OH oder -(C1-C4)-Alkyl, oder
- 3. Heterocyclus mit 5 bis 12 Ringgliedern, unsubstituiert oder ein- bis dreifach substituiert durch Halogen, -OH oder -(C1-C4)-Alkyl, steht.
3. Verfahren zur Herstellung der Verbindung der Formel I gemäß einem oder
mehreren der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man
- a) eine Verbindung der Formel IV,
worin Pg ein geeignete Schutzgruppe (z. B. Methylester), eine Amidgruppe oder eine Hydroxy-Gruppe darstellt und R8 und R9 wie in Formel I definiert sind, mit einem Säurechlorid oder einem aktivierten Ester der Verbindung der Formel III,
wobei D1 -COOH oder Sulfonylhalogen bedeutet und R5 und R6 wie in Formel I definiert sind, in Gegenwart einer Base oder gegebenenfalls eines wasserentziehenden Mittels in Lösung umsetzt und nach Abspaltung der Schutzgruppe in eine Verbindung der Formel I überführt, oder - b) eine Verbindung der Formel IVa,
worin R8 und R9 wie in Formel I definiert sind und E eine N-Aminoschutzgruppe darstellt, mit ihrer Carboxylgruppe über eine Zwischenkette L an ein polymeres Harz der allgemeinen Formel PS ankoppelt, wobei eine Verbindung der Formel V
entsteht, die nach selektiver Abspaltung der Schutzgruppe E mit einer Verbindung der Formel III, wobei R5 und R6 wie in Formel I definiert sind, in Gegenwart einer Base oder gegebenenfalls eines wasserentziehenden Mittels zu einer Verbindung der Formel VI
umsetzt, und die Verbindung der Formel VI nach Abspaltung vom Trägermaterial in eine Verbindung der Formel I überführt, oder - c) eine Verbindung der Formel V, nach selektiver Abspaltung der
Schutzgruppe E mit einer Verbindung der Formel VII, wobei D1 für -COOH oder Sulfonylhalogen steht und RX für Halogen und RY für einen Rest -NO2 oder -NH-E steht und E eine Schutzgruppe bedeutet, zu einer Verbindung der Formel VIII umsetzt
und anschließend die Verbindung der Formel VIII mit einer Verbindung der Formel IX
NH2-R6 (IX)
worin R6 wie in der Verbindung der Formel I definiert ist, zu einer Zwischenverbindung der Formel VIa umsetzt,
anschließend wird die Zwischenverbindung der Formel VIa entweder nach Abspaltung vom Trägermaterial in eine Verbindung der Formel I überführt oder beispielsweise mit Tributylphosphin, zu einer Verbindung der Formel VI reduziert und nach Abspaltung vom Trägermaterial in eine Verbindung der Formel I überführt.
4. Arzneimittel, gekennzeichnet durch einen wirksamen Gehalt an mindestens einer
Verbindung der Formel I gemäß einem oder mehreren der Ansprüche 1 oder 2
zusammen mit einem pharmazeutisch geeigneten und physiologisch
verträglichen Trägerstoff, Zusatzstoff und/oder anderen Wirk- und Hilfsstoffen.
5. Verwendung von mindestens einer Verbindung der Formel I gemäß einem
oder mehreren der Ansprüche 1 oder 2, zur Herstellung von Arzneimitteln zur
Prophylaxe und Therapie von Erkrankungen, an deren Verlauf eine verstärkte
Aktivität von NFκB beteiligt ist.
6. Verwendung gemäß Anspruch 5 für die Behandlung von Rheumatoider Arthritis,
Osteoarthritis, Asthma, Herzinfarkt, Alzheimer-Erkrankung, Krebserkrankungen
oder Arteriosklerose.
7. Verfahren zur Herstellung eines Arzneimittels, dadurch gekennzeichnet, daß
man mindestens eine Verbindung der Formel I gemäß einem oder mehreren der
Ansprüche 1 oder 2 mit einem pharmazeutisch geeigneten und physiologisch
verträglichen Träger und gegebenenfalls weiteren geeigneten Wirk-, Zusatz- oder
Hilfsstoffen in eine geeignete Darreichungsform bringt.
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